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	<title>Unix Archive - CEOsBay</title>
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		<title>UNIX &#8211; Das Betriebssystem, das die IT-Welt veränderte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2023 16:03:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>UNIX, ein Name, der in der IT-Welt heute beinahe als synonym für Zuverlässigkeit, Effizienz, Flexibilität und Open Source steht, hat tiefe Wurzeln in der Geschichte der Informatik. In diesem Blog-Beitrag gehe ich dem Ursprung von &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/10/06/unix-das-betriebssystem-das-die-it-welt-veraenderte/">UNIX &#8211; Das Betriebssystem, das die IT-Welt veränderte</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>UNIX, ein Name, der in der IT-Welt heute beinahe als synonym für Zuverlässigkeit, Effizienz, Flexibilität und <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> steht, hat tiefe Wurzeln in der Geschichte der Informatik. In diesem Blog-Beitrag gehe ich dem Ursprung von UNIX nach, erkläre, was dieses mächtige Betriebssystem ausmacht und gebe Einblicke, wie man es nutzen und aufsetzen kann.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Entstehungsgeschichte von UNIX</h2>



<p>Die Geschichte beginnt in den 1960er Jahren bei den Bell Labs, einer Forschungseinrichtung von AT&amp;T. Hier suchten Ken Thompson und Dennis Ritchie nach einem neuen Betriebssystem, dass den Anforderungen an Flexibilität und Effizienz genügen sollte. 1969 entwickelten sie die erste Version von UNIX, geschrieben in der Programmiersprache Assembly. Innerhalb weniger Jahre schrieben sie es in C um, einer neuen Sprache, die sie ebenfalls bei Bell Labs entwickelten. Diese Neugestaltung machte UNIX zu einem der ersten Betriebssysteme, die auf verschiedensten Hardware-Plattformen laufen konnten.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Besonderheiten von UNIX</h2>



<p>Eines der Hauptmerkmale ist die Modularität. Das System folgt dem Prinzip &#8222;Alles ist eine Datei&#8220;, was eine intuitive Interaktion mit Geräten und Prozessen ermöglicht. Das Herzstück, der Kernel, verwaltet die Hardware-Ressourcen, während die Shell als Benutzerschnittstelle dient. Dank dieser Architektur kann es nahezu unbegrenzt erweitert und angepasst werden.</p>



<p>UNIX besticht zudem durch seine Befehlszeilenschnittstelle (CLI). Hier ein einfaches Beispiel zur Veranschaulichung:</p>



<p><code>ls&nbsp;-l | grep&nbsp;"txt"&nbsp;|&nbsp;wc&nbsp;-l</code></p>



<p>Dieser Befehl listet alle Dateien auf (<code>ls -l</code>), filtert diejenigen heraus, die &#8222;txt&#8220; im Namen haben (<code>grep "txt"</code>) und zählt die Ergebnisse (<code>wc -l</code>).</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nutzen und aufsetzen</h2>



<p>UNIX-Systeme finden sich heute in verschiedenen Varianten und Distributionen, von denen <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a> und <a href="https://ceosbay.com/2023/10/05/macos-intuitiv-sicher-nahtlos/">macOS</a> die bekanntesten sind. Interessenten können beispielsweise eine <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a>-Distribution wie <a href="https://ceosbay.com/2022/12/04/erklaerung-ubuntu-linux/">Ubuntu</a> oder <a href="https://ceosbay.com/2022/12/05/erklaerung-debian-linux/">Debian</a> leicht auf ihrem Computer installieren.</p>



<p>Hier sind einige der beliebtesten Linux-Distributionen, die man herunterladen kann:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Ubuntu</strong>: Eine der bekanntesten und benutzerfreundlichsten Distributionen.
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://ubuntu.com/download">Download-Link für Ubuntu</a></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Debian</strong>: Ein stabiles und robustes System, das als Grundlage für viele andere Distributionen dient, einschließlich Ubuntu.
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.debian.org/distrib/">Download-Link für Debian</a></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Fedora</strong>: Ein weiteres beliebtes Betriebssystem mit regelmäßigen Updates.
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://getfedora.org/">Download-Link für Fedora</a></li>
</ul>
</li>



<li><strong>CentOS</strong>: Eine kostenlose Variante von Red Hat Enterprise Linux (RHEL) und oft in Unternehmensumgebungen zu finden.
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.centos.org/download/">Download-Link für CentOS</a></li>
</ul>
</li>



<li><strong>openSUSE</strong>: Eine robuste und zuverlässige Option für Desktops und Server.
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.opensuse.org/">Download-Link für openSUSE</a></li>
</ul>
</li>



<li><strong>Arch Linux</strong>: Geeignet für erfahrene Benutzer, die ein minimalistisches und hochkonfigurierbares System bevorzugen.
<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://archlinux.org/download/">Download-Link für Arch Linux</a></li>
</ul>
</li>
</ol>



<p>Es gibt natürlich viele weitere Linux-Distributionen, und welche am besten geeignet ist, hängt von den spezifischen Anforderungen und Vorlieben ab.</p>



<p>Wenn man an &#8222;reinem&#8220; UNIX interessiert ist, kann man sich auch BSD-Systeme ansehen, wie FreeBSD, OpenBSD oder NetBSD. Diese sind enger mit den historischen UNIX-Systemen verwandt als Linux.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://www.freebsd.org/where.html">Download-Link für FreeBSD</a></li>



<li><a href="https://www.openbsd.org/ftp.html">Download-Link für OpenBSD</a></li>



<li><a href="https://www.netbsd.org/releases/">Download-Link für NetBSD</a></li>
</ul>



<p>Es ist zu beachten, dass die Installation und Konfiguration dieser Systeme Kenntnisse in der Systemadministration erfordern können.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Um es aufzusetzen:</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li>Auswählen einer passenden Distribution.</li>



<li>Herunterladen des Installationsimages.</li>



<li>Erstellen eines bootfähigen USB-Sticks.</li>



<li>Booten von dem Stick und Installationsanweisungen folgen.</li>
</ol>



<p>Einmal installiert, bietet es eine robuste und leistungsstarke Umgebung für alle Arten von IT-Anwendungen, von der Webentwicklung bis zur Datenanalyse.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>UNIX hat die Landschaft der Betriebssysteme maßgeblich geprägt und bietet auch heute noch eine solide Grundlage für moderne IT-Lösungen. Seine Flexibilität, Robustheit und Modularität machen es zu einer ersten Wahl für viele Entwickler und IT-Experten weltweit. Wer in die Welt von UNIX eintauchen möchte, findet in den zahlreichen Distributionen und Ressourcen online einen idealen Einstieg.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/10/06/unix-das-betriebssystem-das-die-it-welt-veraenderte/">UNIX &#8211; Das Betriebssystem, das die IT-Welt veränderte</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>SSH (Secure Shell) &#8211; Sichere Kommunikation, jederzeit und überall</title>
		<link>https://ceosbay.com/2023/10/04/ssh-secure-shell-sichere-kommunikation-jederzeit-und-ueberall/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Oct 2023 19:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Secure Shell, häufiger bekannt als SSH, zählt heute zu den essenziellen Werkzeugen im IT-Bereich. In diesem Blog-Beitrag, skizziere ich die Entstehung bzw. Geschichte, zeige Anwendungsbereiche auf und schildere die Grundlagen zur Einrichtung. Was ist SSH? &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/10/04/ssh-secure-shell-sichere-kommunikation-jederzeit-und-ueberall/">SSH (Secure Shell) &#8211; Sichere Kommunikation, jederzeit und überall</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Secure <a href="https://ceosbay.com/2023/09/02/shell-geschichte-und-nutzungshell/">Shell</a>, häufiger bekannt als SSH, zählt heute zu den essenziellen Werkzeugen im IT-Bereich. In diesem Blog-Beitrag, skizziere ich die Entstehung bzw. Geschichte, zeige Anwendungsbereiche auf und schildere die Grundlagen zur Einrichtung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist SSH?</h3>



<p>Es ermöglicht die sichere Kommunikation zwischen zwei Systemen über ein unsicheres Netzwerk wie das Internet. Es bietet eine verschlüsselte Sitzungsprotokollierung und Dateiübertragung, wodurch es zu einer idealen Lösung für die Fernadministration von <a href="https://ceosbay.com/2023/08/29/server-evolution-typen-und-best-practices-fuer-den-aufbau/">Servern</a> und sicheres Surfen über unsichere Netzwerke wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Entstehung von SSH</h3>



<p>SSH entstand Anfang der 1990er Jahre. Tatu Ylönen, ein Forscher aus Finnland, entwickelte es als Reaktion auf einen Passwort-Sniffing-Angriff auf sein Universitätsnetzwerk. SSH1, die erste Version, erschien 1995 und fand rasch breite Akzeptanz. Um Mängel in SSH1 zu adressieren, entwickelte man SSH2 mit verbesserten Sicherheitsmechanismen. Heute verwenden fast alle modernen Systeme SSH2.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Anwendung von SSH</h3>



<p>Es dient mehreren Zwecken:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Fernzugriff:</strong> Administratoren nutzen es, um sich sicher mit einem Remote-Server zu verbinden und Befehle auszuführen.</li>



<li><strong>Dateiübertragung:</strong> Mit SCP (Secure Copy Protocol) und SFTP (Secure File Transfer Protocol) lassen sich Dateien verschlüsselt übertragen.</li>



<li><strong>Port-Weiterleitung:</strong> Man kann lokale und entfernte Ports weiterleiten und so sichere verschlüsselte Tunnel für andere Anwendungen bereitstellen.</li>
</ol>



<p>Beispiel: Verbindung zu einem Remote-<a href="https://ceosbay.com/2023/08/29/server-evolution-typen-und-best-practices-fuer-den-aufbau/">Server</a>:</p>



<p><code>ssh benutzername@serveradresse</code></p>



<h3 class="wp-block-heading">Einrichtung</h3>



<p>Um es nutzen zu können, installiert man den OpenSSH-<a href="https://ceosbay.com/2023/08/29/server-evolution-typen-und-best-practices-fuer-den-aufbau/">Server</a> und -Client. Viele moderne Betriebssysteme, wie <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a>-Distributionen und macOS, liefern bereits vorinstallierte Tools.</p>



<p>Beispiel: Installation von OpenSSH unter <a href="https://ceosbay.com/2022/12/04/erklaerung-ubuntu-linux/">Ubuntu</a>:</p>



<p><code>sudo apt update sudo apt install openssh-server</code></p>



<p>Nach der Installation startet der Dienst automatisch. Man kann den Status mit folgendem Befehl prüfen:</p>



<p><code>sudo systemctl status ssh</code></p>



<p>Zur Sicherheit sollte man einige Einstellungen in der Konfigurationsdatei anpassen:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Port ändern:</strong> Den Standardport 22 ändern, um Basisangriffe zu vermeiden.</li>



<li><strong>Root-Login verbieten:</strong> Den Root-Zugriff über SSH deaktivieren.</li>



<li><strong>Zugriff einschränken:</strong> Nur bestimmten Benutzern den Zugriff erlauben.</li>
</ol>



<p>Diese Änderungen nimmt man in der Datei <code>/etc/ssh/sshd_config</code> vor und startet anschließend den SSH-Dienst neu.</p>



<p>Abschließend sollte man sich immer um regelmäßige Sicherheitsupdates kümmern, um das System und SSH gegen bekannte Schwachstellen abzusichern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>SSH hat sich seit seiner Entstehung als ein unverzichtbares Tool für sichere Kommunikation im Netz etabliert. Mit dem richtigen Know-how und einigen Sicherheitsvorkehrungen bietet es eine robuste und sichere Methode für die Fernadministration und Dateiübertragung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/10/04/ssh-secure-shell-sichere-kommunikation-jederzeit-und-ueberall/">SSH (Secure Shell) &#8211; Sichere Kommunikation, jederzeit und überall</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Apache-Webserver</title>
		<link>https://ceosbay.com/2023/09/04/apache-webserver/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2023 20:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Apache-Webserver, häufig einfach als &#8222;Apache&#8220; bezeichnet, ist einer der bekanntesten und am häufigsten eingesetzten Webserver weltweit. Doch was genau ist der Apache-Webserver, woher kommt er und wie wird er eingerichtet? In diesem Blog-Beitrag versuche &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/09/04/apache-webserver/">Apache-Webserver</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Der Apache-Webserver, häufig einfach als &#8222;Apache&#8220; bezeichnet, ist einer der bekanntesten und am häufigsten eingesetzten <a href="https://ceosbay.com/2023/08/29/server-evolution-typen-und-best-practices-fuer-den-aufbau/">Webserver</a> weltweit. Doch was genau ist der Apache-<a href="https://ceosbay.com/2023/08/29/server-evolution-typen-und-best-practices-fuer-den-aufbau/">Webserver</a>, woher kommt er und wie wird er eingerichtet? In diesem Blog-Beitrag versuche ich, diese Fragen zu beantworten und gebe Einblicke in die spannende Geschichte und Technik hinter diesem <a href="https://ceosbay.com/2023/08/29/server-evolution-typen-und-best-practices-fuer-den-aufbau/">Webserver</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Geschichte des Apache-Webservers </h2>



<p>Die Entstehung von Apache geht zurück auf die frühen 1990er Jahre. Damals suchten einige Webentwickler nach einer Alternative zum damals populären NCSA HTTPd-Server, der von der <a href="https://www.ncsa.illinois.edu">National Center for Supercomputing Applications</a> entwickelt wurde. Der Name &#8222;Apache&#8220; leitet sich von &#8222;A Patchy Server&#8220; ab, was darauf hinweist, dass der ursprüngliche Code aus einer Reihe von Patches zum NCSA HTTPd bestand.</p>



<p>Das Apache-Entwicklerteam, zu dem Personen wie Rob McCool und Brian Behlendorf gehörten, veröffentlichte die erste offizielle Version 1995. Seitdem hat Apache stetige Weiterentwicklungen erlebt und stellt heute ein führendes <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open-Source</a>-Projekt dar, das die <a href="https://www.apache.org">Apache Software Foundation</a> verwaltet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Einrichtung des Apache-Webservers </h2>



<p>Apache lässt sich auf vielen Betriebssystemen, einschließlich UNIX, <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a> und Windows, installieren. Der Apache-Webserver ist bereits in macOS eingebaut, allerdings standardmäßig deaktiviert. Dazu aber im Anschluss mehr. Für eine einfache Installation auf einem <a href="https://ceosbay.com/2022/12/05/erklaerung-debian-linux/">Debian</a>-basierten System, wie <a href="https://ceosbay.com/2022/12/04/erklaerung-ubuntu-linux/">Ubuntu</a>, verwendet man beispielsweise folgende Befehle:</p>



<p><code>sudo apt update sudo apt install apache2</code></p>



<p>Nach der Installation läuft der Webserver und kann über einen Webbrowser mit der <a href="https://ceosbay.com/2023/08/28/url-von-ihrer-entstehung-bis-zur-modernen-optimierung/">URL</a> &#8222;<a href="http://localhost/">http://localhost</a>&#8220; erreicht werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Konfiguration</h2>



<p>Der Apache-Webserver bietet eine Vielzahl von Konfigurationsoptionen, die in der Hauptkonfigurationsdatei <code>/etc/apache2/apache2.conf</code> zu finden sind. Einzelne Website-Konfigurationen lassen sich in <code>/etc/apache2/sites-available/</code> erstellen und mit dem Tool <code>a2ensite</code> aktivieren.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Auf dem Mac</h2>



<p>Der Apache-Webserver ist bereits in macOS eingebaut, allerdings standardmäßig deaktiviert. Für diejenigen, die Apache auf einem Mac nutzen möchten, hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Aktivierung und Einrichtung:</p>



<h2 class="wp-block-heading">Apache auf macOS aktivieren und konfigurieren</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Apache starten</strong>: Im Terminal gibt man den folgenden Befehl ein:bashCopy code<code>sudo apachectl start</code>Nachdem man den Befehl ausgeführt hat, kann man über den Webbrowser über die <a href="https://ceosbay.com/2023/08/28/url-von-ihrer-entstehung-bis-zur-modernen-optimierung/">URL</a> &#8222;<a href="http://localhost/">http://localhost</a>&#8220; überprüfen, ob Apache läuft. Es sollte eine Standard-Begrüßungsseite von Apache erscheinen.</li>



<li><strong>Dokumentenverzeichnis bestimmen</strong>: Standardmäßig verwendet Apache das Verzeichnis <code>/Library/WebServer/Documents/</code> als Web-Wurzelverzeichnis. Inhalte, die in diesem Verzeichnis platziert sind, kann man über den Webbrowser erreichen.</li>



<li><strong>Apache-Konfigurationsdatei bearbeiten</strong>: Die Hauptkonfigurationsdatei von Apache auf macOS befindet sich unter <code>/etc/apache2/httpd.conf</code>. Um diese Datei zu bearbeiten, kann man einen Texteditor wie <code>nano</code> verwenden:bashCopy code<code>sudo nano /etc/apache2/httpd.conf</code>In dieser Datei kann man verschiedene Einstellungen vornehmen, z.B. die Aktivierung von <a href="https://ceosbay.com/2023/02/26/erklaerung-php/">PHP</a>, die Definition von Virtual Hosts oder die Anpassung des Dokumentenverzeichnisses.</li>



<li><strong>PHP aktivieren (optional)</strong>: Wenn <a href="https://ceosbay.com/2023/02/26/erklaerung-php/">PHP</a> auf dem Mac installiert ist und man es mit Apache verwenden möchte, kann man dies in der <code>httpd.conf</code>-Datei aktivieren. Dazu muss die Zeile, die mit <code>#LoadModule php</code> beginnt, gesucht und das <code>#</code> am Anfang der Zeile entfernt werden. Nach dem Speichern der Datei muss man Apache neu starten, um die Änderungen zu übernehmen.</li>



<li><strong>Apache neu starten</strong>: Jedes Mal, wenn man Änderungen an der Konfigurationsdatei vornimmt, muss man Apache auch neu starten. Dies kann mit dem folgenden Befehl erfolgen:bashCopy code<code>sudo apachectl restart</code></li>



<li><strong>Automatischer Start von Apache</strong>: Wenn man möchte, dass Apache automatisch beim Hochfahren des Macs startet, kann man den folgenden Befehl verwenden:bashCopy code<code>sudo launchctl load -w /System/Library/LaunchDaemons/org.apache.httpd.plist</code></li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Abschließende Anmerkungen</h2>



<p>Obwohl macOS einen eingebauten Apache-<a href="https://ceosbay.com/2023/08/29/server-evolution-typen-und-best-practices-fuer-den-aufbau/">Server</a> enthält, ziehen es einige Entwickler vor, Tools wie MAMP (Habe ich in der Vergangenheit verwendet aber heute eher nicht mehr. Evtl. schreibe ich noch einen Beitrag darüber) oder <a href="https://ceosbay.com/2022/10/25/homebrew-der-fehlende-paketmanager-fuer-macos-lassen-wir-fluegel-wachsen/">Homebrew</a> zu verwenden, um eine individuellere Entwicklungsumgebung zu schaffen. Diese Tools bieten oft eine einfachere Einrichtung und Konfiguration, insbesondere wenn auch andere Dienste wie <a href="https://ceosbay.com/2022/10/31/ubuntu-linux-starten-und-nutzen-mysql-server/">MySQL</a> oder <a href="https://ceosbay.com/2023/02/26/erklaerung-php/">PHP</a> in spezifischen Versionen benötigt werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Best Practices und zu beachtende Punkte</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Sicherheit:</strong> Es ist immer dafür zu sorgen, dass der Webserver auf dem neuesten Stand ist, um Sicherheitslücken zu schließen. Zusätzlich empfiehlt sich die Installation von <code>mod_security</code> als Web Application Firewall.</li>



<li><strong>Performance:</strong> Für Websites mit hohem Traffic sollte man Module wie <code>mod_cache</code> und <code>mod_expires</code> verwenden, um Inhalte zu cachen und um die Ladezeiten zu reduzieren.</li>



<li><strong>SSL/TLS:</strong> In der heutigen Zeit ist es unerlässlich, Websites über <a href="https://ceosbay.com/2023/07/04/https-und-https-eine-reise-zur-web-sicherheit/">HTTPS</a> bereitzustellen. Mit Tools wie <a href="https://ceosbay.com/2023/09/01/lets-encrypt-der-offene-rechteanbieter/">Let&#8217;s Encrypt</a> lassen sich kostenlose <a href="https://ceosbay.com/2023/08/30/ssl-geschichte-typen-und-einrichtung/">SSL-Zertifikate</a> generieren und mit Apache verwenden.</li>



<li><strong>Module:</strong> Apache bietet eine Vielzahl von Modulen, die zusätzliche Funktionalitäten bereitstellen. Es ist genau zu überlegen, welche Module man benötigt, um unnötige Ressourcenbelastungen zu vermeiden.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit </h2>



<p>Der Apache-Webserver ist nicht nur ein Stück Internetgeschichte, sondern auch heute noch ein leistungsstarkes Tool für Webentwickler und Administratoren. Mit dem richtigen Wissen und den passenden Best Practices lässt sich Apache optimal einsetzen und bietet eine solide Grundlage für nahezu jede Webanwendung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/09/04/apache-webserver/">Apache-Webserver</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Ruby &#8211; Die Sprache für eine elegante und intuitive Entwicklung die Freude bereiten soll</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Dec 2022 06:07:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ruby ist eine objektorientierte Open Source Programmiersprache, die Mitte der 90er Jahre entwickelt wurde und seitdem in verschiedenen Bereichen Einsatz findet. Der Entwurf stammt von Yukihiro Matsumoto. Seit dem Jahr 2012 ist die sogenannte Ruby-Norm &#8230;</p>
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<p>Ruby ist eine objektorientierte <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Programmiersprache, die Mitte der 90er Jahre entwickelt wurde und seitdem in verschiedenen Bereichen Einsatz findet. Der Entwurf stammt von Yukihiro Matsumoto. Seit dem Jahr 2012 ist die sogenannte Ruby-Norm unter der Norm ISO/IEC 30170 exakt spezifiziert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kurze Zeitreise</h3>



<p>Yukihiro „Matz“ Matsumoto begann 1993 an einer eigenen Sprache zu arbeiten und gab am 21. Dezember 1995 die erste Version von Ruby, 0.95, frei. Den Namen, hergeleitet vom Edelstein Rubin, wählte er als Anspielung auf die Programmiersprache Perl. Matsumotos Ziel bei der Entwicklung der neuen Sprache war eine Synthese aus Elementen der von ihm geschätzten Programmiersprachen Perl, Smalltalk, Eiffel, Ada und Lisp zu bilden und sowohl funktionale, sowie imperative Programmierparadigmen in Einklang zu bringen. Darüber hinaus sollte die Sprache objektorientierter als Python und zugleich mächtiger als Perl sein. Auch Flexibilität, Ausdrucksstärke und Trivialität spielten eine gewichtige Rolle.</p>



<p>Neben den technischen Eigenschaften war Matsumoto auch die emotionale Wirkung auf Anwender, Mitentwickler und sich selbst wichtig. So spricht er davon, dass Ruby neben all den technischen Eigenschaften, den Anwendern Freude bereiten soll.</p>



<p>Veröffentlichungen mit neuen Funktionen geschehen üblicherweise im Jahresrhythmus zur Weihnachtszeit. Updates gibt es auf der offiziellen <a href="https://www.ruby-lang.org/de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Website</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ruby ist flexibel</h3>



<p>Ruby ist für den Nutzer besonders aufgrund ihrer einfachen Konzeption besonders beliebt. Sie ist leicht erweiterbar, mobil und kann sowohl auf <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a>, UNIX, MacOS sowie unter Windows, DOS, BeOS und OS/2 verwendet werden. Es zählt zu den einfacheren objektorientierten Sprachen und erfreut sich aus diesem Grund heutzutage einer großen Beliebtheit. Besonders häufig findet es im Bereich der Webserver-Scriptsprachen mit dem „Ruby on rails“ <a href="https://ceosbay.com/2022/11/14/erklaerung-frameworks/">Framework</a> Anwendung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ruby’s Ähnlichkeit zu anderen Sprachen</h3>



<p>Ruby ähnelt, wie bereits angesprochen, den Sprachen Smalltalk und Perl. Wie Smalltalk ist es eine vollständig objektorientierte Programmiersprache. Allerdings wird es in der Regel wie eine konventionelle Programmiersprache genutzt. Für die meisten Programmierer besonders von Vorteil, ist die hohe Bequemlichkeit bei der Programmierung. Abgesehen von der Ähnlichkeit zu Perl ist sie aufgrund der Objektorientierung in der Lage, einfacher pflegbare und strukturiertere Programme zu generieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Objektorientiert</h3>



<p>Ruby ist eine Programmiersprache, die, obwohl sie auch viele andere Programmierparadigmen unterstützt, von Grund auf objektorientiert ist. Dies bedeutet, dass ausnahmslos jeder Wert ein Objekt und jede Funktion eine Methode ist (D.H. einer Klasse zugeordnet ist). Ausnahmen für primitive Datentypen gibt es nicht. Auch Klassen sind Objekte. Objekte speichern Instanzvariablen und haben eine Klasse. Klassen sind Objekte, die Methoden speichern und eine Vererbungshierarchie besitzen. Auf Instanzvariablen kann ausschließlich über Methoden zugegriffen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Multiparadigmensprache</h3>



<p>Bei Ruby handelt es sich um eine offene Multiparadigmensprache, die mit den Grundlagen von Extreme Programming kompatibel ist. So können Teile der in Ruby geschriebenen Software in anderen Programmiersprachen geschrieben werden, sofern diese für die entsprechenden Aufgaben besser geeignet erscheinen.</p>



<p>Entwickler haben bei der Nutzung von Ruby ein deutlich weiteres Arbeitsspektrum, als es in vielen anderen Programmiersprachen der Fall ist. In dieser Hinsicht ähnelt Ruby sehr stark der weit verbreiteten Programmiersprache C++, ohne in direkte Konkurrenz zu treten. C++ werde ich in einem anderen Beitrag thematisieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Ruby wurde primär als universelle Skriptsprache entwickelt, die verschiedene Anwendungen auf einem Webserver umfassend unterstützt. Die Sprache wird hauptsächlich für Webanwendungen, Standardbibliotheken, Server und andere Systemdienstprogramme verwendet. Dabei hat es eine der großen Stärken in der Metaprogrammierung. Ruby wird heutzutage bei den Entwicklern immer beliebter, da neue <a href="https://ceosbay.com/2022/11/14/erklaerung-frameworks/">Frameworks</a> für die Entwicklung der Anwendung bereitgestellt werden. Dies hilft auch ungemein bei der Pflege des Codes.</p>



<p>P.S. Ich hatte die letzten Tage bzw. Wochen mit einem schweren grippalen Infekt zu kämpfen. Ich bin es zwar immer noch nicht zu 100 % los aber definitiv auf dem besten Weg der Besserung. Daher werde ich die offenen Tage, nach und nach ergänzen.</p>
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		<title>Linux &#8211; Die Welt der Freiheit, Flexibilität und leistungsstarken Open-Source-Betriebssysteme</title>
		<link>https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Nov 2022 19:09:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Linux &#8211; Nachdem ich in den letzten Beiträgen immer wieder einmal Open Source thematisiert habe, möchte ich mich heute dem Betriebssystem widmen, welches mehr oder weniger dafür verantwortlich ist. Linux ist ein Open Source-Betriebssystem. Unter &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux &#8211; Die Welt der Freiheit, Flexibilität und leistungsstarken Open-Source-Betriebssysteme</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Linux &#8211; Nachdem ich in den letzten Beiträgen immer wieder einmal <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> thematisiert habe, möchte ich mich heute dem Betriebssystem widmen, welches mehr oder weniger dafür verantwortlich ist. Linux ist ein <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a>-Betriebssystem. Unter einem Betriebssystem versteht man die Software, von der die Hardware und Systemressourcen, wie CPU, Speicher und Speicher, direkt verwaltet werden. Das Betriebssystem, dass sich zwischen den Anwendungen und der Hardware befindet, stellt die Verbindungen zwischen der eigenen Software, also den Anwendungen und den physischen Ressourcen her.</p>



<p>Man kann es mit dem Triebwerk eines Flugzeugs vergleichen. Erst im Verbund mit dem Rumpf, den Tragflächen, den Landeklappen, einem Leitwerk und einem Fahrwerk, hat mein ein funktionsfähiges Flugzeug. Wenn die Triebwerke mal ausfallen, sind natürlich auch die restlichen Komponenten davon betroffen. Ganz so dramatisch ist es natürlich nicht 😉</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Linux?</h2>



<p>Linux wurde ursprünglich als UNIX-ähnliches Betriebssystem (Werde ich in einem der nächsten Beiträge thematisieren) konzipiert, hat sich aber stetig weiterentwickelt und kann mittlerweile auf ganz unterschiedlicher Hardware ausgeführt werden. Von Taschenrechnern über Handys zu mp3-Playern bis hin zu Supercomputern. Jedes Betriebssystem auf Linux-Basis umfasst den Linux-Kernel, den ich bereits in dem <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Beitrag über Open Source</a> angeschnitten habe, der die Hardware-Ressourcen verwaltet, und mehrere Softwarepakete, die den Rest des Betriebssystems ausmachen.</p>



<p>Es enthält allgemeine Kernkomponenten, wie z. B. GNU-Tools. GNU ist eine umfangreiche Sammlung von freier Software, die als Betriebssystem oder in Teilen mit anderen Betriebssystemen verwendet werden kann. Die Verwendung der vollständigen GNU-Tools führte zu der Familie von Betriebssystemen, die allgemein als Linux bekannt sind. Der größte Teil von GNU ist unter der GNU-Projekt eigenen General Public License lizenziert. Mit diesen Tools können Nutzer vom Kernel bereitgestellte Ressourcen verwalten, zusätzliche Software installieren, Performance- und Sicherheitseinstellungen konfigurieren und mehr. All diese Tools bilden das Betriebssystem. Weil das Betriebssystem von Linux auf <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> basiert, kann die spezifische Softwarekombination von einer Linux-Distribution zur anderen variieren. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche Arten bzw. Distributionen von Linux gibt es?</h2>



<p>Spricht man von Distributionen, meint man die spezifischen Versionen von Betriebssystemen. Heute gibt es unzählige Linux-Distributionen. Jede davon zielt auf bestimmte Benutzer- oder Systemtypen wie beispielsweise Desktops, Server, Mobilgeräte oder Embedded-Geräte ab. </p>



<p>Auf meinem alten iPod der 5. Generation, habe ich eine Linux Distribution im Einsatz, mit der es möglich ist, Doom mit dem Touchwheel zu zocken oder Flac Medien (FLAC ist ein Audiocodierformat für die verlustfreie Komprimierung digitaler Audiodaten, das von der <a href="https://xiph.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Xiph.Org</a> Foundation entwickelt wurde. Es ist auch der Name des freien Softwareprojekts, das die FLAC-Tools entwickelt hat, das Referenz-Softwarepaket, das eine Codec-Implementierung enthält &#8211; Darüber werde ich in einem der nachfolgenden Beiträge schreiben 😉 ) wiederzugeben, obwohl das Gerät eigentlich nicht für derartige Dinge vorgesehen war/ist. </p>



<p>Die meisten Distributionen lassen sich unmittelbar einsetzen, einige wiederum stehen als Quellcode-Pakete zur Verfügung und müssen vor bzw. während der Installation noch kompiliert (In der Informatik ist ein Compiler ein Computerprogramm, dass in einer Programmiersprache geschriebenen Code in eine andere Sprache übersetzt. Der Name &#8222;Compiler&#8220; wird in erster Linie für Programme verwendet, die Quellcode aus einer höheren Programmiersprache in eine niedrigere Sprache übersetzen, um ein ausführbares Programm zu erstellen) werden.</p>



<p>Einige Distributionen, darunter Fedora und Red Hat Enterprise Linux (RHEL) von Red Hat, openSUSE von SUSE, Ubuntu von Canonical und Oracle Linux von Oracle haben einen kommerziellen Hintergrund, während andere wie Debian und Slackware von Communities entwickelt werden. Einige der kommerziellen Anbieter, darunter Red Hat und Oracle, bieten ihre Dienste wie Support oder individuelle Entwicklung gegen Bezahlung an, obwohl die Open-Source-Lizenz die Erhebung von Kosten für die Software selbst untersagt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wieso Linux?</h2>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Für die Freiheit!</strong></h3>



<p>Nun, diese Frage ist leicht zu beantworten. Freiheit! Bei Linux steht die Freiheit des Nutzers im Vordergrund. Jeder und damit meine ich jeder, kann das System nach seinen Vorstellungen umprogrammieren oder weiterentwickeln. Frei bedeutet in diesem Fall auch kostenfrei. Das Betriebssystem ist kostenlos und kann auf jedem beliebigen Computer installiert werden. Ich wage sogar zu behaupten, dass es sich auf jedes Endgerät installieren lässt, wenn man über einen gewissen Kenntnisstand verfügt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Keine Wegwerfgesellschaft!</h3>



<p>Ich stelle in meinem Umfeld fest, dass viele immer wieder neue Computer kaufen. Obwohl sie lediglich einfachen Aufgaben, wie das Surfen im Netz, schreiben einer Mail oder die Interaktion in sozialen Netzwerken nachgehen. Dabei ist es heutzutage relativ einfach möglich, die &#8222;alten&#8220; Computer mit bestimmten Linux Distributionen auszustatten und wieder ein performantes und optisch ansprechendes Gerät nutzen zu können.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheit und Datenschutz</h3>



<p>Eines der wichtigsten Faktoren unserer Zeit, ist die Sicherheit. Der Quellcode ist offen bzw. <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a>. Durch diese Tatsache wird sichergestellt, dass der Quellcode öffentlich zu jedem Zeitpunkt eingesehen und kontrolliert werden kann. Also bekommt man mit, falls etwas an dem Betriebssystem nicht stimmt oder wenn die persönliche Sicherheit im Kontext des Datenschutzes gefährdet wird. Davon abgesehen ist man als Linux-Nutzer zwar nicht 100% von Schadsoftware geschützt, doch weil die Nutzerzahlen noch gering sind, existiert nur wenig Malware für Linux. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist der Ein- bzw. Umstieg auf Linux schwer?</h3>



<p>Im Grunde genommen ist es so, dass wahrscheinlich jeder Leser dieses Textes bereits ein Stück Linux in der Hand hält. Das Smartphone-Betriebssystem Android basiert beispielsweise auf Linux. Nun, wenn man jetzt aber sagt, &#8222;Hey, ich habe aber ein iPhone!&#8220; Ja, selbst dann ist es so, dass auf dem iPhone ein Unix-ähnliches Betriebssystem installiert ist, welches auf Darwin (BSD) basiert. Dies würde jetzt sehr viel tiefer gehen, wobei ich mir vorstellen kann, dies in der Zukunft nochmal aufzugreifen. </p>



<p>Doch an dieser Stelle noch hinzuzufügen. Linux ist kein Unix, aber es ist ein Unix-ähnliches Betriebssystem. Das Linux-System ist von Unix abgeleitet und stellt eine Fortführung der Unix-Grundlage dar. Linux-Distributionen sind das bekannteste und gesündeste Beispiel für direkte Unix-Derivate. BSD (Berkley Software Distribution) ist ebenfalls ein Beispiel für ein Unix-Derivat. Was ich damit sagen will, man muss nicht wirklich ein- oder umsteigen. Man ist schon sehr lange dabei. Zumindest so lange, wie man ein Smartphone in der Hand hält. Also kann man sich durchaus vorstellen, dass die Nutzung von einer Linux Distribution nicht wesentlich schwerer ist, als die Nutzung eines Smartphones.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Distribution zum Einstieg?</h3>



<p>Einsteiger Distributionen wie <a href="https://ubuntu.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ubuntu</a>, <a href="https://kubuntu.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kubuntu</a> (Auf &#8222;alten&#8220; Computern), <a href="https://linuxmint.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mint</a>, <a href="https://www.bodhilinux.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bodhi</a> (Ebenfalls für &#8222;alte&#8220; Computer geeignet) oder <a href="https://manjaro.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Manjaro</a> ermöglichen einen raschen Einstieg und gewährleisten eine hohe Benutzerfreundlichkeit. Selbst die Installation ist relativ einfach. Doch die, schauen wir uns bei einem der nächsten Beiträge an.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux &#8211; Die Welt der Freiheit, Flexibilität und leistungsstarken Open-Source-Betriebssysteme</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Git &#8211; Die Codeverwaltung für effiziente Zusammenarbeit revolutionieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 11:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Git ist eine freie und Open Source Software für die verteilte Versionskontrolle. Es hilft Entwicklern dabei, Code zu speichern, zu verwalten, Änderungen darin zu verfolgen und zu kontrollieren. Zu den weiteren Zielen gehören Geschwindigkeit, Datenintegrität &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/18/erklaerung-git/">Git &#8211; Die Codeverwaltung für effiziente Zusammenarbeit revolutionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Git ist eine freie und <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Software für die verteilte Versionskontrolle. Es hilft Entwicklern dabei, Code zu speichern, zu verwalten, Änderungen darin zu verfolgen und zu kontrollieren. Zu den weiteren Zielen gehören Geschwindigkeit, Datenintegrität und Unterstützung für verteilte, nicht-lineare Arbeitsabläufe (Dabei können tausende von parallelen Zweigen auf verschiedenen Systemen entstehen &#8211; Dies ist keine Metapher sondern wörtlich gemeint! 😉 ).</p>



<p>Git wurde ursprünglich von Linus Torvalds im Jahr 2005 für die Entwicklung des Linux-Kernels entwickelt, wobei andere Kernel-Entwickler zur anfänglichen Entwicklung wesentliche Beiträge geleistet haben. Seit 2005 ist Junio Hamano der Hauptverantwortliche. Wie bei den meisten anderen verteilten Versionskontrollsystemen und im Gegensatz zu den meisten Client-Server-Systemen ist jedes Git-Verzeichnis auf jedem Computer ein vollwertiges Repository mit einer vollständigen Historie und vollständigen Versionsverfolgungsfunktionen, unabhängig vom Netzwerkzugang oder einem zentralen Server. Git ist, wie Anfangs angesprochen, freie und <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source Software</a>, die unter der <a href="https://www.gnu.org/licenses/old-licenses/gpl-2.0.en.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GPL-2.0-Lizenz</a> vertrieben wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine kurze Anekdote über Git und dessen Abbreviatur</h3>



<p>Linus Torvalds witzelte sarkastisch über den Namen git (was im britischen Slang &#8222;unangenehme Person&#8220; bedeutet): &#8222;Ich bin ein egoistischer Mistkerl und benenne alle meine Projekte nach mir selbst. Erst &#8222;Linux&#8220;, jetzt &#8222;Git&#8220;. Die Manpage beschreibt Git als &#8222;the stupid content tracker&#8220; Die Read-me-Datei des Quellcodes führt weiter aus:<br>&#8222;Git&#8220; kann alles Mögliche bedeuten, je nach Laune (Ich werde dies in der englischen Sprache belassen, da es so wahrscheinlich mehr Sinn macht 😉 ).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Random three-letter combination that is pronounceable, and not actually used by any common UNIX command. The fact that it is a mispronunciation of &#8222;get&#8220; may or may not be relevant.</li>



<li>Stupid. Contemptible and despicable. Simple. Take your pick from the dictionary of slang.</li>



<li>&#8222;Global information tracker&#8220;: you&#8217;re in a good mood, and it actually works for you. Angels sing, and a light suddenly fills the room.</li>



<li>&#8222;Goddamn idiotic truckload of sh*t&#8220;: when it breaks.</li>
</ul>



<p>Um Git zu verstehen sind im Prinzip 8 Begriffe relevant. Repository (Kurz: Repo), die Versionskontrolle, Fork bzw. Forking (Gabel bzw. Gabelung), Branch (Verzweigung), Stage (Phase oder Stadium), Modified (modifiziert), Commit (Verbindlichkeit) und Merge (Zusammenführung). Diese Begriffe werde ich nachfolgend beschreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Repository?</h3>



<p>Eine Repository, kurz Repo genannt, ist ein Speicherort für Softwarepakete. Oft wird auch ein Inhaltsverzeichnis zusammen mit Metadaten (Metainformationen bzw. -daten sind strukturierte Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten) gespeichert. Eine Software-Repository wird in der Regel von Source-Control-Managern (SCM) oder Repository-Managern (Ein Repository-Manager ist eine dedizierte Server-Anwendung, die für die Verwaltung von Repositories mit binären Komponenten entwickelt wurde) verwaltet &#8211; Dazu teilweise mehr in der Versionskontrolle und in späteren Beiträgen. Paketmanager ermöglichen die automatische Installation und Aktualisierung von Repositories (Deshalb auch &#8222;Pakete&#8220; genannt).</p>



<p>Viele Organisationen und Softwarehersteller unterhalten zu diesem Zweck Server im Internet, teilweise kostenlos oder gegen eine Gebühr. Repositories können können verschiedene Programmiersprachen, Betriebssysteme, Spiele oder andere Anwendungen sowie Dokumente und Daten beherbergen. Die Betreiber solcher Repositories stellen in der Regel ein Paketverwaltungssystem zur Verfügung. Folglich Werkzeuge, mit denen Softwarepakete aus den Repositories gesucht, installiert und anderweitig bearbeitet werden können. Viele Linux-Distributionen (Der Begriff Distribution stammt aus dem Lateinischen &#8222;distributio&#8220; und hat im Zusammenhang mit Software zwei unterschiedliche Bedeutungen: Softwarepaketierung und Softwareverteilung) verwenden z. B. das Advanced Packaging Tool (APT), das häufig in Debian-basierten Distributionen zu finden ist oder yum in Red Hat-basierten Distributionen. Es gibt auch mehrere unabhängige Paketverwaltungssysteme, wie z. B. pacman, dass in Arch Linux verwendet wird und equo, welches in Sabayon Linux zu finden ist. Ich bin primär mit Debian-basierten Distributionen unterwegs. Werde ich aber in zukünftigen Beiträgen ausführlicher thematisieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Versionskontrolle?</h3>



<p>Die Versionskontrolle unterstützt Entwickler bei der Verfolgung und Verwaltung von Änderungen am Quellcode eines Softwareprojekts. Wenn ein Projekt und die Anzahl der Programmierer wachsen, wird die Versionskontrolle unabdingbar. Doch in der Regel kommen sowohl bei kleineren als auch größeren Softwareprojekten mehrere Personen zum Einsatz, die gemeinsam an dem Quellcode arbeiten. Wenn man beispielsweise als Core-Entwickler an einem bestimmten Teil der Codebasis arbeiten möchte, ist es nicht förderlich oder effizient, wenn der Quellcode direkt bearbeitet wird, da zeitgleich noch andere die an dem Projekt beteiligt sind und daran arbeiten. Dies kann am Ende des Tages für ein enormes Durcheinander sorgen 😀</p>



<p>Da man auf dieses Durcheinander gut verzichten kann, arbeitet man als Entwickler mit einer Versionskontrolle &#8222;sicher&#8220; durch branching (Verzweigungen) und merging (Zusammenführungen). &#8222;Sicher&#8220; in Anführungszeichen, da es auch da einige Stolpersteine gibt 😉</p>



<p>Beim branching dupliziert ein Entwickler den Teil des Quellcodes (Das so genannte Repository bzw. die Repo), der für ihn relevant ist und kann die Änderungen genau an diesem Teil des Codes vornehmen, ohne den Rest des Projekts zu beeinträchtigen. Sobald der Entwickler seinen Teil des Codes ordnungsgemäß fertiggestellt hat, kann er diesen Code wieder in den Hauptquellcode mergen (einbinden), um es offiziell zu machen. All diese Änderungen werden protokolliert, kommentiert und können bei Bedarf eingesehen, kontrolliert oder rückgängig gemacht werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Fork. bzw. Forking?</h3>



<p>Ein Fork ist eine Kopie einer Repository. Das Forken einer Repository ermöglicht es, frei mit Änderungen zu experimentieren, ohne das Originalprojekt zu beeinträchtigen. Dieser Begriff wird auch anderweitig genutzt, doch darauf werde ich jetzt nicht weiter eingehen 😀</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Branch bzw. Branching?</h3>



<p>Ein Branch (Zweig) ist ein hervorstehender Teil eines Baumes. Etwas, dass aus einem Hauptteil herausragt. So, auch in unserem Kontext. Ein Zweig stellt eine unabhängige Entwicklungslinie dar. Zweige dienen als Abstraktion für den Prozess der Bearbeitung (Stage/Commit). Man kann sie sich als eine Möglichkeit vorstellen, ein neues Arbeitsverzeichnis, einen Bereitstellungsbereich und/oder einen Projektverlauf anzufordern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Modified bzw. Modifying?</h3>



<p>Modified (Geändert) bedeutet, dass die Datei(en) geändert wurden aber noch nicht in die Datenbank bzw. Repository übertragen wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Stage bzw. Staging?</h3>



<p>Staged (Phase/Stadium) bedeutet, dass eine geänderte Datei in ihrer aktuellen Version markiert wurde, um sie in dem nächsten Commit-Snapshot (Schnappschuss) zu übernehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Commit bzw. Committing ?</h3>



<p>Commits (Verbindlichkeiten) sind die zentralen Bausteineinheiten einer Git-Projektzeitleiste. Sie können als Schnappschüsse oder Meilensteine entlang der Zeitachse eines Git-Projekts betrachtet werden. Commits werden mit dem Befehl &#8222;git commit&#8220; erstellt, um den Zustand eines Projekts zu diesem Zeitpunkt festzuhalten. Im Endeffekt wie das Zwischenspeichern mit F5 bei Spielen oder Strg + S bei der regulären Arbeit am Computer. In der Betrachtungsweise einiger interessanter und manchmal nervtötender Zeitgenossen &#8211; Lediglich etwas fundamentaler 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading">Merge</h3>



<p>Mit dem Merging-Befehl fügt Git einen geforkten (aufgegabelten) Verlauf wieder zusammen. Mit dem Befehl &#8222;git merge&#8220; kann man die unabhängigen Entwicklungslinien, die mit dem Befehl &#8222;git branch&#8220; erstellt wurden, in einen einzigen Zweig integrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Alles in allem sollte dies für eine kurze Erklärung reichen. In naher Zukunft werde ich auch ein Tutorial über die Nutzung von Git schreiben. Sicherlich gibt es heutzutage auch kommerzielle Cloud-Lösungen wie GitHub oder GitKraken, die diese Schritte auf wenige Mausklicks reduzieren und so eine nahtlosere Zusammenarbeit ohne etwaige Vorkenntnisse ermöglichen, doch dies werde ich auch in zukünftigen Beiträgen thematisieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/18/erklaerung-git/">Git &#8211; Die Codeverwaltung für effiziente Zusammenarbeit revolutionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Open Source &#8211; Wissen teilen und vermehren</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2022 17:03:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Heute kümmere ich mich um eines meiner Lieblingsthemen. Dafür werde ich mir auch ein bisschen mehr Zeit nehmen. Open Source (Offene Quelle) ist ein Begriff, der ursprünglich auf Open Source Software (OSS) zurückgeht. Dabei handelt &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source &#8211; Wissen teilen und vermehren</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Heute kümmere ich mich um eines meiner Lieblingsthemen. Dafür werde ich mir auch ein bisschen mehr Zeit nehmen. <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> (Offene Quelle) ist ein Begriff, der ursprünglich auf <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Software (OSS) zurückgeht. Dabei handelt es sich um Quellcode bzw. Code, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Folglich kann jeder den Code einsehen, anzeigen, nach Belieben verändern und verteilen. <br>Ganz im Sinne von &#8222;Das Wissen der Menschheit gehört der Welt&#8220;.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Open Source Software?</h3>



<p><a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source Software</a> wird in der Regel dezentral, innerhalb einer Kollaboration entwickelt und stützt sich auf Peer-Review. Eine von Fachkollegen begutachtete Veröffentlichung wird als Peer(s) und Community-Produktion bezeichnet. Die Software ist nicht selten kostenlos bzw. günstiger, flexibler und langlebiger als proprietäre Produkte. Vor allem, weil sie nicht von einem einzelnen Programmierer oder Unternehmen, sondern in und durch Communities entwickelt wird. In der Regel verstehen die diese Personen etwas von ihrem Handwerk.</p>



<p>Open Source hat sich in der jüngeren Vergangenheit zu einer Bewegung geformt. Geradezu zu einer neuen Art des Arbeitens und des Lifestyles, die über die reine Softwareproduktion hinausgeht. Sie nutzt die Werte, sowie das dezentrale Produktionsmodell der Open Source Software, um neue Wege zu finden, Probleme in Communities, diversen Branchen und des Alltags zu lösen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kriterien für Open Source</h3>



<p>Doch allein der freie Zugang zum Quellcode reicht nicht aus, damit eine Software als Open-Source-Software deklariert werden kann. Folgende Kriterien müssen ebenfalls erfüllt sein:</p>



<p><strong>Freie Weiterverbreitung</strong> &#8211; Die Lizenz muss es jedermann erlauben, die Software weiterzugeben oder als Teil einer Sammlung zu verkaufen. Man darf keine Lizenzgebühren verlangen.</p>



<p><strong>Zugang zum Quellcode</strong> &#8211; Die Software muss im Quelltext in verständlicher Form verfügbar sein.</p>



<p><strong>Zulässigkeit von abgeleiteten Werken</strong> &#8211; Die Lizenz muss Modifikationen und Weiterentwicklungen zulassen und deren Weitergabe unter denselben Bedingungen erlauben wie die Original-Software.</p>



<p><strong>Integrität des Quellcodes des Autors</strong> &#8211; Zwar muss die Lizenz die Weitergabe von Software mit verändertem Quellcode zulassen, darf aber verlangen, dass abgeleitete Werke einen anderen Namen oder eine andere Versionsnummer tragen müssen.</p>



<p><strong>Keine Diskriminierung von Personen oder Gruppen</strong> &#8211; Die Lizenz darf keine Personen oder Personengruppen benachteiligen.</p>



<p><strong>Keine Nutzungseinschränkung</strong> &#8211; Die Lizenz darf die Nutzung der Software nicht für bestimmte Zwecke oder Tätigkeitsbereiche ausschließen, etwa den Einsatz in Unternehmen.</p>



<p><strong>Allgemeingültigkeit der Lizenz bei Weitergabe</strong> &#8211; Die Lizenz muss für alle gelten, an die die Software weitergegeben wird. Es dürfen keine zusätzlichen Lizenzen vergeben werden.</p>



<p><strong>Produktneutralität der Lizenz</strong> &#8211; Die Lizenz darf nicht davon abhängen, ob die Software ein Bestandteil einer bestimmten Distribution ist. Sie muss auch dann gelten, wenn das Programm eigenständig verwendet oder zusammen mit anderer Software weiterverbreitet wird.</p>



<p><strong>Keine Einschränkung anderer Software</strong> &#8211; Die Lizenz darf keine Einschränkungen für andere Software enthalten, die zusammen mit der lizenzierten Software weitergegeben wird.</p>



<p><strong>Technologieneutralität</strong> &#8211; Die Lizenz darf die Weitergabe der Software nicht auf eine bestimmte Technologie beschränken.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie ist Open Source entstanden?</strong></h3>



<p>In den Anfängen der Informatik, etwa in den 50er bzw. 60er Jahren, tauschten Wissenschaftler, Programmierer und Entwickler Software aus, um voneinander zu lernen und um die Informatik weiterzuentwickeln. Zu den frühen Beispielen für die freie Weitergabe von Quellcode gehören auch die von <a href="https://www.ibm.com/de-de">IBM</a> herausgegebenen Quelltexte seiner Betriebssysteme und anderer Programme sowie die SHARE-Benutzergruppe, die sich bildete, um den Austausch von Software zu erleichtern. </p>



<p>Ab den 60er Jahren nutzten ARPANET-Forscher ein offenes &#8222;Request for Comments&#8220;-Verfahren (RFC), um Rückmeldungen zu frühen Telekommunikationsnetzprotokollen zu fördern. Dies führte 1969 zur Entstehung des frühen Internets. Die gemeinsame Nutzung von Quellcode im Internet begann, als das Internet noch relativ primitiv war, mit Software, die über UUCP, Usenet, IRC (Werde ich demnächst auch mal thematisieren. Denn damit ging es auch bei mir los 😉 ) und Gopher verbreitet wurde. BSD zum Beispiel wurde auch zuerst durch Beiträge in comp.os.linux im Usenet verbreitet, wo auch die Entwicklung diskutiert wurde. Linux folgte diesem Modell. </p>



<p>Zwischen den 70er und 80er Jahren wurde der Open-Source-Gedanke schließlich von der Kommerzialisierung der Software verdrängt. Akademiker entwickelten jedoch weiterhin häufig Software in Zusammenarbeit. Beispiele hierfür sind Donald Knuth 1979 mit dem TeX-Satzsystem und Richard Stallman 1983 mit dem GNU-Betriebssystem. </p>



<p>1997 veröffentlichte Eric Raymond () das Buch „The Cathedral and the Bazaar“ (Dies ist gleichzeitig eine Buchempfehlung und stellt eine Bildungslücke dar, falls bisher noch nicht gelesen! Besonders, wenn man in der IT tätig ist!), eine reflektierende Analyse der Hacker-Gemeinschaft und der Grundsätze freier Software. Das Whitepaper fand Anfang 1998 große Beachtung. Es war ein wesentlicher Faktor, der die Netscape Communications Corporation dazu veranlasste, ihre beliebte Internet-Suite Netscape Communicator als freie Software zu deklarieren und zu veröffentlichen. Die Netscape Communications Corporation war ein unabhängiges amerikanisches Unternehmen, für Computerdienstleistungen mit Hauptsitz in Mountain View, Kalifornien, und anschließend in Dulles, Virginia. Dieser Quellcode wird später zur Grundlage von SeaMonkey, Mozilla Firefox, Thunderbird und KompoZer, die heute noch im Einsatz sind.</p>



<p>Das Vorgehen von Netscape veranlasste wiederum Eric Raymond und andere dazu, sich mit der Frage zu beschäftigen, wie man die Ideen der Free Software Foundation und die von ihr erkannten Vorteile, für die kommerzielle Softwareindustrie nutzbar machen kann. Sie kamen zu dem Entschluss, dass der soziale Aktivismus der FSF, für Unternehmen wie Netscape nicht attraktiv war. Also suchten sie nach einer Möglichkeit, der Freien-Software-Bewegung einen neuen Namen zu geben. Dies sollte das geschäftliche Potenzial des Austausches und der Zusammenarbeit an Software-Quellcode voll ausschöpfen. </p>



<p>Dies war die Geburtsstunde des Bergriffs &#8222;<a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a>&#8222;. Die Definition wurde bald darauf von Bruce Perens, einem amerikanischen Programmierer und Verfechter der Bewegung für freie Software definiert, manifestiert und veröffentlicht. Der Verleger Tim O&#8217;Reilly machte unter Anderem den Begriff <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> relativ schnell populär. Und Linus Torvalds, ein finnisch-US-amerikanischer Informatiker sowie Software-Entwickler, der bis heute als Initiator und als treibende Kraft bei der Entwicklung des Linux-Kernels gilt. Der Kernel bzw. die Arbeitsmethodik wird von vielen anderen genau so weitergeführt. Die Entwicklung wird übrigens bis heute noch von ihm koordiniert.</p>



<p>Im Februar 1998 die Gründung der OSI (<a href="https://opensource.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Open Source Initiative</a>). Sie sollte die Verwendung des neuen Begriffs fördern und die Open-Source-Prinzipien propagieren. Was in Anbetracht der gegenwertigen Situation auch ganz gut gelungen ist. Vor allem wenn man bedenkt, wie viele große Konzerne damals zu <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Software Stellung bezogen haben. Und wie sie heute selbst <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Software nutzen. Dazu aber nachfolgend mehr.</p>



<p>Zur gleichen Zeit sahen sich kommerzielle Softwarehersteller zunehmend durch das Konzept der frei verteilten und erhältlichen Software und des allgemeinen Zugangs zum Quellcode einer Anwendung bedroht. Der Microsoft-Manager Jim Allchin, ein amerikanischer Informatiker und ehemalige Führungskraft bei Microsoft, erklärte 2001 öffentlich: &#8222;<a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> ist ein Zerstörer geistigen Eigentums. Ich kann mir nichts Schlimmeres für das Softwaregeschäft und das Geschäft mit dem geistigen Eigentum vorstellen.&#8220; Oder Steve Ballmer (CEO von Microsoft von 2000 bis 2014), der 2001, bei einem Interview, Linux als Krebs bezeichnete.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Open Source Software heute</h3>



<p>Freie und quelloffene Software hat Anfangs eine Rolle außerhalb des Mainstreams eine Rolle gespielt.  Also eher in der privaten Softwareentwicklung. Größere Unternehmen wie Microsoft, Google, Facebook, IBM, Oracle usw. hatten begonnen, offizielle Open Source &#8222;Plattformen&#8220; im Internet aufzubauen. Damit haben sich die ehemaligen „Gegner“ auf die ein oder andere Art der Bewegung für freie und quelloffene Software angeschlossen. </p>



<p>Dadurch hat sich die Sichtweise auf Open-Source-Software grundlegend geändert. Hinzu kommt, dass auch von denen Konzernen viel Kapital und Resourcen in die Entwicklung von Open Source Software fließen. Zu den Mitwirkenden, Geldgebern und gemeinnützigen Organisationen an Open-Source-Projekten gehören unter anderem die Linux Foundation, die WordPress Foundation, Creative Commons, das Android Open Source Project und die Mozilla Foundation. Auch Epic Games hat in den letzten Jahren nicht wenig Geld in Blender und dessen Weiterentwicklung gesteckt. Doch das Thema Blender werde ich in den kommenden Wochen auch in Angriff nehmen und in einem Beitrag festhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Beliebte Open Source Software &#8222;Lizenzen&#8220;</h3>



<p><strong>MIT License©</strong>: MIT License ist eine freie Softwarelizenz. Nutzern ist es erlaubt, den Originalcode mit sehr wenigen Einschränkungen zu verändern.<br><strong>GNU General Public© (GPL)</strong>: GNU ist eine Reihe von Lizenzen für freie Software. Es gibt Endbenutzern die Möglichkeit, Software auszuführen, zu untersuchen, weiterzugeben und zu verändern.<br><strong>BSD</strong>: Die BSD Lizenz hat weniger Beschränkungen für Entwickler. Es erlaubt den Nutzern, den Code zu verwenden und zu verändern, ohne die Änderungen weitergeben zu müssen.<br><strong>Ubuntu®</strong>: Ubuntu ist eine Linux-Distribution, die aus freier und Open-Source-Software besteht. Es wird primär in den Bereichen Desktop, Cloud und IoT veröffentlicht.<br><strong>Red Hat</strong>: Eine Open-Source-Softwareplattform und ein IBM-Derivat, das eine Vielzahl von Produktivitätsanwendungen für Unternehmen bietet.<br><strong>Blender</strong>: Blender ist eine freie, mit der GPL lizenzierte 3D-Grafiksuite, mit der sich 3D-Körper modellieren, texturieren und animieren lassen. Die Inhalte finden in Grafiken, Animationen und Software Anwendung. Geschaffene Bildsynthesen können mithilfe des integrierten Compositors und Videoschnittprogramms nachbearbeitet werden. Programmiersprachen, die zum Einsatz kommen sind C und C++. Python wird als Skriptsprache verwendet.<br><strong>Mozilla</strong>: Die Mozilla Public License ist eine freie und quelloffene schwache Copyleft-Lizenz. Für die meiste Software der Mozilla Foundation wie Firefox und Thunderbird. Die MPL-Lizenz ist von Mozilla und die Entwicklung bzw. Pflege, findet In-House statt.<br><strong>SUSE</strong>: SUSE Linux basiert auf einem Open-Source-Linux-Kernel und wird mit System- und Anwendungssoftware vertrieben.<br><strong>LibreOffice</strong>: Ein Open-Source-Büroprogramm, das den Microsoft Office-Programmen ähnelt.<br><strong>Apache®</strong>: Die Apache License ist eine freie Softwarelizenz. Sie erlaubt den Nutzern, die Software für jeden Zweck zu verwenden, zu verändern und zu verbreiten.<br><strong>Berkeley Software Distribution</strong>: Ist ein Betriebssystem, das auf Research Unix basiert. Die Computer Systems Research Group an der University of California, Berkeley, entwickelt und kümmert sich um den Vertrieb.<br><strong>MySQL™</strong>: MySQL ist ein Open-Source-Datenbankverwaltungssystem mit zwei separaten Lizenzen &#8211; der MySQL Standard Edition und der MySQL Enterprise Edition.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nachteile von Open Source Software</h3>



<p>Obwohl Open Source Software und die Lizenzen enorm zum Wachstum der Softwareentwicklung und der Entwicklung der internationalen IT-Landschaft beigetragen haben, wird ihre weite Verbreitung nicht von Wenigen als negativ erachtet. Dies wird auf die fehlende Regulierung zurückgeführt, die zu zahlreichen juristischen Problemen führen kann. Auch bezüglich der Definition, was als Open Source und was Closed Source deklariert werden kann, stellt einen wesentlichen Problemfaktor dar. </p>



<p>Um diesen Umständen entgegenzuwirken hat die Open-Source-Gemeinschaft Klassifizierungsschemata eingeführt, die in der Regel auf Copyleft-Bestimmungen (Um ein Programm unter das Copyleft zu stellen, wird es zuerst unter ein Copyright gestellt; danach werden als Rechtsmittel Vertriebsbestimmungen hinzugefügt, die es allen erlauben, den Quellcode des Programms oder jedes davon abgeleiteten Programms zu verwenden, zu ändern und weiter zu verteilen) beruhen, um geeignete Anwendungsfälle für das Open-Source-Softwareentwicklungsmodell zu bestimmen. </p>



<p>Das US-Bundesberufungsgericht, entschied darüber hinaus, dass OSS-Lizenzen rechtsverbindliche Anforderungen für die Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material enthalten müssen. Findet durch einen Benutzer ein Regelverstoß gegen diese offenen Standards statt, verliert er seine Lizenz und verstößt damit gegen die Norm für Urheberrechtsverletzungen, ähnlich wie bei der unbefugten Nutzung einer proprietären Lizenz. Die Folgen dafür können gravierend sein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Übrigens: Open Source vs. freie Software</h3>



<p>“Open Source” und “Freie Software” bezeichnen im Wesentlichen das Gleiche. Der Begriff “Freie Software” ist lediglich etwas älter (1985) und stammt von der Free Software Foundation. Der Gedanke der frei zugänglichen Software ist gleich, nur die Motivation dahinter ist verschieden. Bei Open Source ist es der praktische Nutzen, der durch die gemeinsame Weiterentwicklung von Software entsteht. Bei der freien Software ist es die Ideologie dahinter und der Nutzen für den Anwender.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Ich bin davon überzeugt, dass das Wissen der Menschheit der Welt gehört und durch das Wissen auch die Vermittlung von Bildung besser vonstattengehen kann. So dient das Wissen auch der Fähigkeitsvermittlung, bei der eine Gesamtheit der Fähigkeiten zum Tragen kommt. Bildung wiederum hat auch eine moralische Funktion. </p>



<p>Daher kann durch Bildung die Voraussetzung dafür geschaffen werden, dass Menschen eher Verantwortung für sich selbst, sowie für andere in ihrem Umfeld und ihrer Umwelt übernehmen. Kurz: Mithilfe von Wissen und Bildung kann ein Mensch eher zwischen Gut und Böse unterscheiden. Ohne Wissen und Bildung funktioniert keine moderne Software oder Demokratie. Und dies sind nun einmal die Schlüssel für ein gutes Miteinander, zu Arbeit und Beruf in unserer heutigen Zeit. </p>



<p>Deshalb muss sowohl Wissen als auch die Bildung kostenlos zugänglich gemacht werden &#8211; Damit auch Quellcodes von Software. Dies alles mag zwar auf dem ersten Blick etwas verzerrt wirken, doch wenn man bedenkt, dass viele Menschen ihr Wissen heutzutage fast ausschließlich aus dem Internet bzw. von den digitalen Medien beziehen, kann es meiner Meinung nach durchaus Sinn machen. Aber ich lasse mich auch gerne jederzeit eines Besseren belehren 😉</p>
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		<title>Virtuelle Maschinen &#8211; Flexibilität und Effizienz durch nahtlose Systemintegration und isolierte Umgebungen</title>
		<link>https://ceosbay.com/2022/11/10/erklaerung-virtuelle-maschine/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2022 15:07:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Virtuelle Maschine bzw. Virtuelle Maschinen (VM) ist ein (OS = Operating System) oder eine Anwendungsumgebung, die auf einem bestehenden Betriebssystem auf der Software-Ebene installiert ist und eine dedizierte Hardware ausführt. Nicht zu verwechseln mit &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/10/erklaerung-virtuelle-maschine/">Virtuelle Maschinen &#8211; Flexibilität und Effizienz durch nahtlose Systemintegration und isolierte Umgebungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Eine Virtuelle Maschine bzw. Virtuelle Maschinen (VM) ist ein (OS = Operating System) oder eine Anwendungsumgebung, die auf einem bestehenden Betriebssystem auf der Software-Ebene installiert ist und eine dedizierte Hardware ausführt. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Nicht zu verwechseln mit einem Emulator</h3>



<p>Als Emulator wird in der Computertechnik ein System bezeichnet, das ein anderes Computer System in bestimmten Teilaspekten nachbildet. Dabei handelt es sich um keine Virtuelle Maschinen 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auch nicht zu verwechseln mit einem Simulator</h3>



<p>Ein Simulator wird dazu genutzt um eine Simulation auszuführen. Beispielsweise für die Nachbildung von realen Szenarien zum Zwecke der Ausbildung von Piloten im Flugsimulator. Auch von Ärzten und Pflegepersonal in einem Patientensimulator kommt ein Simulator zum Einsatz. Kriegs- bzw. Gefechtssimulationen bei Einsatzkräften der Polizei oder dem Militär, sind heutzutage auch schon normal. Die Simulation zur Analyse von Systemen, deren Verhalten für die theoretische, formelmäßige Behandlung zu komplex sind, finden ebenfalls Einsatz. Auch wenn diese Art von Simulation sich grundlegend von den vorher genannten unterscheidet. Und dann gibt es natürlich die Simulation in Spielen (Aber diesen Dingen bei späteren Beiträgen mehr). </p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Hypervisor</h3>



<p>Man kann sich die Sache mit den Virtuellen Maschinen im Endeffekt so vorstellen wie einen oder mehrere Computer in einem Computer zu betreiben. Spezialisierte Software, die man als Hypervisor bezeichnet, emulieren die CPU- (Central Processing Unit = Prozessor), den Speicher-, die Festplatten-, die Sound-, Netzwerk- und andere Hardwareressourcen des Computers oder Servers vollständig und ermöglicht es virtuellen Maschinen, die Ressourcen gemeinsam zu nutzen oder aber vollkommen zu isolieren. </p>



<p>Der Hypervisor kann mehrere virtuelle Hardwareplattformen emulieren. Diese können voneinander isoliert sein, so dass virtuelle Maschinen zum Beispiel Unix-, <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linux</a>&#8211; und Windows-Betriebssysteme auf demselben zugrundeliegenden physischen Computer ausführen können. Mit der Virtualisierung kann man beispielsweise auch die Kostensenkung der IT-Infrastruktur erreichen. </p>



<p>Virtuelle Maschinen nutzen die Hardware effizienter, wodurch sich die benötigten Hardwarekomponenten, die damit verbundenen Wartungs- und Instandhaltungskosten, sowie der Energiebedarf sänken lassen. Sie verringern auch den Aufwand der Administration, da sich alles an einem Ort befindet. Auch nutzt sich virtuelle Hardware innerhalb der Virtuellen Maschinen nicht ab und mechanische Fehler sind ausgeschlossen. </p>



<p>Admins (Administratoren = Benutzer mit erweiterten Rechten in IT-Systemen) können die Vorteile virtueller Umgebungen nutzen, um Images (In der Computertechnik ist ein Image ein Systemabbild bzw. eine serielle Kopie des gesamten Zustands eines Computersystems, die in einer nichtflüchtigen Form wie einer Datei gespeichert ist), Backups (Sicherheitskopien), das Einrichten und die Bereitstellung neuer Computersysteme und grundlegende Systemverwaltungsaufgaben zu vereinfachen. </p>



<p>Virtuelle Maschinen erfordern keine spezielle Hardware und sind in der Regel bzw. je nach Anwendungsbereich und den Anwendungen, die ausgeführt werden sollen, nicht sehr ressourcenhungrig. Wobei dies stark von der Menge der ausgeführten Virtuellen Maschinen und der jeweiligen Konfigurationen abhängt. Zu den Vorteilen gehört unter Anderem auch die Flexibilität beim Verschieben der Instanzen zwischen diversen Servern oder Computersystemen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Administration</h3>



<p>Alles in allem sind Virtuelle Maschinen etwas Feines. Zumal jemand, der mehrere Betriebssysteme einer IT-Infrastruktur administrieren, orchestrieren bzw. verwalten muss, die Vorzüge diverser Betriebssysteme auf einem dedizierten System nutzen kann. Nichtsdestotrotz besteht das Risiko, falls systemrelevante Anwendungen plattformübergreifend auf einem dedizierten Server bzw. Computer ausgeführt werden, bei einer Überlastung oder einem Hardwarefehler alle Systeme die darauf abgebildet sind, in Mitleidenschaft zieht. Folglich macht es Sinn, auch Virtuelle Maschinen auf der Hardware-Ebene redundant zu betreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wozu benötigt man Virtuelle Maschinen?</h3>



<p>Virtuelle Maschinen sind vielseitig einsetzbar. Eines der wichtigsten Aspekte ist, wie bereits erwähnt, die synchrone Nutzung unterschiedlicher Betriebssysteme. Diese Art der Nutzung trifft man häufig beim Testen von Software- bzw. Web-Anwendungen an. So ist es beispielsweise möglich, die Tests auf verschieden Systemen mit verschiedenster Hardware-Ausstattung auszuführen und die Resultate bzw. Laufzeitergebnisse auf einem primären System zu evaluieren und zu verwalten. Dies macht auch dann Sinn, wenn es sich um sicherheitsrelevante Anwendungen handelt, die beispielsweise in einer isolierten Umgebung ausgeführt werden sollen/müssen oder wenn man Penetrationstests (Penetrationstest, kurz Pentest(ing), ist der fachsprachliche Ausdruck für einen umfassenden Sicherheitstest einzelner Rechner oder Netzwerke jeglicher Größe) in diversen Netzwerkumgebungen und verschiedenen Betriebssystemen ausführen möchte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Virtuelle Maschinen und Multi-Boot-Systeme</h3>



<p>Als die Virtualisierung noch nicht existierte, musste man ein Computer-System mit mehreren Betriebssystemen immer wieder neu booten (Neustarten), um auf die verschiedenen Betriebssysteme zuzugreifen. Jedes dieser Betriebssysteme konnte zwar sowohl abhängig als auch unabhängig vom Dateisystem agieren, doch sie konnten immer nur einzeln zu einem bestimmten Zeitpunkt verwendet werden. Auch heute macht man dies nach wie vor so. Beispielsweise wenn man Software nutzen will, die ausschließlich auf einem spezifischen Betriebssystem wie MacOS, Windows oder <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linux</a> funktionsfähig ist, die Hardware-Ressourcen relativ begrenzt sind und die vollständige Kapazität des Systems für das spezifische Betriebssystem oder die Anwendungen benötigt werden. Nachteile sind hierbei, meiner Erfahrung nach, besonders auf Apple Geräten, die fehlenden oder fehlerhaften Treiber bzw. das geschlossene Ökosystem des Herstellers.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Virtuelle Maschinen und Cloud Computing</h3>



<p>Mit dem Aufkommen der Cloud lassen sich die virtuellen Maschinen auch in der Cloud ausführen bzw. umziehen/migrieren. Dieses Thema werde ich aber in einem anderen Beitrag genauer bearbeiten, da ich mich derzeit auch in diesem Umfeld bewege.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Virtuelle Maschinen und Container</h3>



<p>Container funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip wie Virtuelle Maschinen &#8211; Bis auf die Hardware versteht sich. Doch dies habe ich bereits in dem <a href="https://ceosbay.com/2022/10/28/laufzeitumgebung-fuer-softwareanwendungen-docker/">Blog-Beitrag </a> über <a href="https://ceosbay.com/2022/10/28/laufzeitumgebung-fuer-softwareanwendungen-docker/">Docker</a> beschrieben. Hier ist auch der Beitrag über <a href="https://ceosbay.com/2022/12/24/erklaerung-kubernetes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kubernetes</a> zu empfehlen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Virtuellen Maschinen gibt es?</h3>



<p>Zu den Hauptanbietern gehören wohl VMware, was heute als EMC unter dem Dach von Dell existiert, Oracle, Microsoft und Parallels. Ansonsten sind da noch Open-Source-VM-Lösungen wie Red Hat Virtualization oder ProxMox, die ich zusammen mit Azure auch noch in späteren Beiträgen thematisieren möchte. Nicht zu vergessen Virtual Box von Oracle, was ebenfalls als „Open Source“ zu haben ist.</p>



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<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/10/erklaerung-virtuelle-maschine/">Virtuelle Maschinen &#8211; Flexibilität und Effizienz durch nahtlose Systemintegration und isolierte Umgebungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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