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	<title>Twitter Archive - CEOsBay</title>
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		<title>Spill &#8211; Die nächste Stufe der Echtzeit-Konversation?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Dec 2022 18:20:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Spill &#8211; Die Twitter Alternative auf der Blockchain, die multikulturelle Content Creator honorieren soll. Wie Twitter soll Spill einen Live-Nachrichten-Feed bekommen, in dem Nutzer &#8222;Spills&#8220; posten können. Es soll eine Steigerung zu Mastodon‘s &#8222;Toots&#8220; darstellen. &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/12/17/erklaerung-spill/">Spill &#8211; Die nächste Stufe der Echtzeit-Konversation?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Spill &#8211; Die Twitter Alternative auf der <a href="https://ceosbay.com/2022/11/28/blockchain/">Blockchain</a>, die multikulturelle Content Creator honorieren soll.</p>



<p>Wie Twitter soll Spill einen Live-Nachrichten-Feed bekommen, in dem Nutzer &#8222;Spills&#8220; posten können. Es soll eine Steigerung zu <a href="https://ceosbay.com/2022/11/15/open-source-twitter-alternative-mastodon/">Mastodon‘s &#8222;Toots&#8220;</a> darstellen. Es nennt sich also &#8222;Spill&#8220;.</p>



<p>Irgendwie hat man darauf gewartet, dass sich noch ein paar Alternativen zu Twitter durch ehemalige Mitarbeiter bilden werden, oder? 😉</p>



<p>Nach der Redewendung &#8222;Spill the tea&#8220; (Tee verschütten) &#8211; Und so beziehen sich die beiden Gründer Alphonzo &#8222;Phonz&#8220; Terrell und DeVaris Brown Terrell darauf mit ihrem visuellen Auftritt auf ihrer Website. Das Motiv einer Teetasse. Und auf ihrer Website trotzt ein Meme von Kermit dem Frosch, wie er genüsslich an dem Tee schlürft (Das Meme erlangte übrigens wahre Popularität auf Black Twitter).</p>



<p>Was es aber meines Wissens nach wirklich bedeutet, ist &#8211; Wenn man im amerikanischen Slang von &#8222;den Tee ausschütten&#8220; spricht, meint man in der Regel, dass „die Wahrheit“ aka „Gosspip“ aka Klatsch und Tratsch über jemanden gesprochen wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warum Twitter?</h3>



<p>Vielleicht ist es meine verschobene Wahrnehmung oder ich habe Twitter eben mit einer völlig anderen Intention genutzt. Doch irgendwie hat mich der Klatsch und Tratsch nie interessiert. Solange es um keinen Inhalt ging, der die Spezies Mensch in irgendeiner technologischen Art und Weise weitergebracht hat, war es für mich schlichtweg uninteressant. Spaß hatte ich gewisser Weise bei dem ein oder anderen Meme. Bei dem der ein oder andere Politiker bzw. Unternehmer etwas aufgezogen wurde. Aber dies war es dann auch schon.</p>



<p>Ich nutze und habe Twitter primär dafür genutzt, um Echtzeitinformationen von den direkten Quellen zu beziehen. Wenn Programmierer beispielsweise beabsichtigten, eine neue Lösung zu publizieren oder wenn es mal einen Brennpunkt in der Politik gab. Dafür war Twitter in meiner Vorstellung einfach ideal und schnell.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Tea time oder Teeparty?</h3>



<p>Spill möchte scheinbar auch eine Funktion mit dem Namen &#8222;Teaparty&#8220; einbauen. Bei der Nutzer sowohl online als auch im realen Leben, Events veranstalten können und im Anschluss In-App-Boni erhalten. Die finden dann Verwendung um Beiträge zu boosten. Nutzer sollen zwar immer noch geboostete Beiträge kaufen, aber wenn man auf Spill etwas kreiert und es startet durch, soll dies angemessen honoriert werden. So, Terrell.</p>



<p>Abgesehen von der multikulturellen Schiene, die sie mit dem Satz „Eine Echtzeit-Konversationsplattform, die Kultur in den Vordergrund stellt“ einschlagen, interessiert mich Spill besonders wegen der Anbindung an die <a href="https://ceosbay.com/2022/11/28/blockchain/">Blockchain</a>. Spill will die <a href="https://ceosbay.com/2022/11/28/blockchain/">Blockchain</a>-Technologie nutzen, um aufzuzeichnen, wie Beiträge viral gehen. </p>



<p>Auch sollen die Nutzer hinter den Beiträgen für Ihren „Erfolg“ entschädigt bzw. belohnt werden. Den Gründern sei es auch wichtig, dass Spill von Anfang an Funktionen zur Monetarisierung von Kreativen zur Verfügung stellt. Da dies ihrer Meinung nach besonders bei multikulturellen Kreisen schwierig gewesen sein soll, um an das &#8222;verdiente&#8220; Geld zu kommen. Dennoch weigert sich Terrell bewusst, Spill als Web3-Unternehmen zu bezeichnen.</p>



<p>Sie gehen davon aus, dass die Plattform in etwa sechs bis acht Wochen an den Start gehen kann. Spill hat noch nicht konkret kommuniziert, wie die Umsatzbeteiligung über die Blockchain aussehen wird oder welche Methoden Verwendung finden. Sie möchten aber klarstellen, dass die Auszahlung mit Fiat-Money, also echtem Geld, in US-Dollar erfolgt und nicht in einer <a href="https://ceosbay.com/2022/12/15/erklaerung-kryptowaehrung-bitcoin/">Kryptowährung</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kulturelles Engagement mit künstlicher Intelligenz?</h3>



<p>Brown, der als CTO von Spill fungiert, möchte das Engagement des Unternehmens für die Würdigung der kulturellen Hintergründe ausweiten. </p>



<p>Er spricht beispielsweise eine&nbsp;Studie an, bei der von Afroamerikanern verfasste Tweets mit einer 1,5-fachen Wahrscheinlichkeit als beleidigend oder hasserfüllt eingestuft seien. Während Tweets, die mit AAVE (African American Vernacular English) verfasst wurden, mit 2,2-facher Wahrscheinlichkeit als beleidigend eingestuft seien.</p>



<p>Die künstliche Intelligenz soll den kulturellen Kontext, in einer bestimmten Sprache nicht verstehen können. Dies sei primär der Annahme zu verschulden, dass Entwickler hinter der künstlichen Intelligenz Menschen sind, die die sprachlichen Nuancen anderer Kulturen nicht verstehen. Besonders auch nicht versuchen, sie zu verstehen. Als 3-sprachig aufgewachsener technologieaffiner Mensch, der heute 4 Sprachen spricht, kann ich diese Aussage weitestgehend unterstützen.</p>



<p>Spill entwickelt die Lösung mit einem kleinen Team, mit weniger als 10 Personen und hat drei Berater aus den verschiedensten Bereichen. Darunter auch Dantley Davis, der ehemalige Designchef von Twitter. Andere umtriebige Twitter-Konkurrenten wie Hive hatten Sicherheitsprobleme, als sie diese Art von Produkt ohne ein starkes bzw. erfahrendes Team entwickelten. Die Gründer von Spill sind jedoch zuversichtlich, dass sie nicht in dieselbe Falle tappen werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Warteliste</h3>



<p>Die <a href="https://www.spill-app.com">Warteliste von Spill ist jetzt live</a>. Nutzer können ihr Handle bereits heute reservieren und Updates vor dem Start der Plattform erhalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Wie bereits angesprochen, war es zu erwarten, dass noch die ein oder andere Twitter Alternative von ehemaligen Mitarbeitern auftaucht. Besonders auch in Anbetracht der Strategie, die derzeit von Twitter selbst verfoglt wird, muss scheinbar auch hin und wieder das Wort Blockchain oder <a href="https://ceosbay.com/2022/12/15/erklaerung-kryptowaehrung-bitcoin/">Kryptowährung</a> fallen. Dennoch ist man meiner Meinung nach mit konkreten Aussagen eher vorsichtig, da es dem Krypto- als auch dem daran verbundenen <a href="https://ceosbay.com/2022/11/04/erklaerung-nft/">NFT</a>-Bereich nicht sonderlich gut geht. Es ist abzuwarten, was sich die Gründer einfallen lassen, wenn es um die Monetarisierung der Content Creator mit Fiat Geld geht. Spannend ist es allemal und mein Handle ist mit dem üblichen Pseudonym bereits reserviert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/12/17/erklaerung-spill/">Spill &#8211; Die nächste Stufe der Echtzeit-Konversation?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Signal &#8211; Vertrauliche Kommunikation und Datenschutz?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2022 17:22:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Signal &#8211; Nachdem ich bereits ein paar Instant Messenger unter die Lupe genommen habe, darf eines der &#8222;sichereren&#8220; Messenger nicht fehlen.&#160;Signal ist ein „freier“ bzw. „Open Source“ Messenger für verschlüsselte Kommunikation der US-amerikanischen, gemeinnützigen Signal-Stiftung. &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/21/erklaerung-signal/">Signal &#8211; Vertrauliche Kommunikation und Datenschutz?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Signal &#8211; Nachdem ich bereits ein paar Instant Messenger unter die Lupe genommen habe, darf eines der &#8222;sichereren&#8220; Messenger nicht fehlen.&nbsp;Signal ist ein „freier“ bzw. „<a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a>“ Messenger für verschlüsselte Kommunikation der US-amerikanischen, gemeinnützigen Signal-Stiftung. Warum ich dies in Anführungszeichen gesetzt habe, wird in den nächsten Zeilen erklärt. Der Messenger ist vor allem für die Datensparsamkeit bzw. E2EE (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) bekannt und wurde daher häufig von Sicherheitsexperten und Datenschutzorganisationen gelobt bzw. empfohlen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Zero-Knowledge-Prinzip </h3>



<p>Für die Datensparsamkeit wird das „Zero-Knowledge-Prinzip“ genutzt, bei dem der Betreiber keinerlei Zugriff auf Nutzerdaten hat, was unter anderem auch eine FOIA-Anfrage (FOIA &#8211;&nbsp;Der Freedom of Information Act ist ein, seit 1967, in den USA, in Kraft getretenes Gesetz, zur Informationsfreiheit und gibt jedem das Recht, Zugang zu Dokumenten von staatlichen Behörden zu verlangen) an das FBI bestätigte.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Auf welchen Geräten kann Signal genutzt werden?</h3>



<p>Signal ist als App für Android und iOS sowie als Desktop-Version für Windows, macOS und Linux verfügbar. Auf eine Web-Version wurde aus Sicherheitsgründen verzichtet. Die Desktop-Version setzt allerdings voraus, dass die App bereits auf einem Smartphone installiert ist und durch dieses verifiziert wird. Eine anonyme oder pseudonyme Nutzung ohne Offenlegung der Rufnummer gegenüber Gesprächsteilnehmern ist weder mit der Smartphone-App noch mit der Desktop-Version möglich. Für die Verschlüsselung von Nachrichten, Anrufe und Videotelefonie kommt das „freie“ (Achtung – Auch hier sind Anführungszeichen 😉 ) Signal-Protokoll zum Einsatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Erst einmal zu den Anführungszeichen bzgl. Signal</h3>



<p>Ab dem 22. April 2020, wurde der Source-Code, den man sonst immer auf GitHub „frei“ und aktualisiert vorgefunden hatte, für fast ein Jahr nicht aktualisiert und veröffentlicht. Die <a href="https://github.com/signalapp" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Repo</a> (Siehe Erklärung in meinem Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/18/erklaerung-git/">Git</a> bzw. <a href="https://ceosbay.com/2022/11/19/erklaerung-github/">GitHub</a>), war voll von Beschwerden aus der <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open-Source</a>-Gemeinde. Eine Erklärung seitens Entwickler blieb bis heute aus. Sicherlich kann man jetzt versuchen, Gründe dafür zu finden, doch dies erachte ich als Nonsens. </p>



<p>Während die Kommunikation, durch die in den <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open-Source</a>-Client-Apps und dem Signal-Protokoll implementierte E2EE (Ende-zu-Ende-Verschlüsselung) sicher zu sein schien, verhinderte eine Closed-Source-Server-App, Forks und hinderte weiter jeden daran, die neuesten Versionen des Sourcecodes einzusehen, zu prüfen oder eigene aktuelle Signal-Server zu erstellen. Auf der Website des Unternehmens war in der Zwischenzeit immer noch ein Zitat von Twitter-CEO Jack Dorsey vorzufinden, der den Dienst lobte, weil dieser quelloffen bzw. <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> und von Fachleuten geprüft sei. Die fast einjährige Verzögerung bei der Freigabe des Server-Quellcodes, als auch die Funkstille über die Verzögerung sind beunruhigend, wenn man bedenkt, dass sie sich mit der Sicherheit und Anonymität im Internet rühmen bzw. man sich als Nutzer genau auf diese beiden Eigenschaften verlässt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Signal?</h3>



<p>Im Grunde genommen werden alle Nachrichten, die zwischen registrierten Benutzern ausgetauscht werden, automatisch verschlüsselt. Signal ermöglicht das verschlüsselte Versenden von Textnachrichten, Dokumenten, Fotos und das Teilen von Kontaktinformationen in Einzel- oder Gruppenchats. Darüber hinaus werden auch Gruppentelefonate mit zuschaltbarer Videofunktion mit bis zu 40 Teilnehmern verschlüsselt übertragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">E2EE und PFS gegen MiTM</h3>



<p>Neben der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, wird auch Perfect Forward Secrecy genutzt, welches auch bei der Kompromittierung bzw. beim Bekanntwerden des geheimen persönlichen Schlüssels des Benutzers, Nachrichtenhistorien nur schwer entschlüsselt werden können. Dies hängt damit zusammen, dass für jede Nachricht aus dem Langzeitschlüssel ein eigener temporärer Schlüssel erzeugt wird, der nach Übermittlung vernichtet wird. Die Authentifizierung mit Gesprächspartnern erfolgt mittels QR-Codes, mit denen sich die Benutzer gegenseitig verifizieren. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass wirklich mit der wahren Person kommuniziert wird und nicht mit einem Dritten. MiTM (Man-in-the-Middle-Angriffe) können dadurch minimiert werden. </p>



<p>Die Glaubhafte Abstreitbarkeit schützt Nutzer davor, dass eine bestimmte Nachricht, einer bestimmten Person zugewiesen werden kann. Da die Urheberschaft von Nachrichten nicht nachvollziehbar ist, bleibt der Quellenschutz größtenteils gewahrt. Verschlüsselte Benutzerprofile erlauben es, Benutzerfotos und Namen zwischen den Benutzern zu übertragen, ohne dass der Betreiber diese einsehen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">View-Once-Funktion</h3>



<p>Einmalig präsentierte Medien bzw. Einmalansicht (View-Once &#8211; Sobald ein Foto oder Video mit einmaliger Ansicht gesendet wird, kann es lediglich 1x angesehen werden. Fotos oder Videos, die mit aktivierter Einmalansicht gesendet oder empfangen wurden, können nicht weitergeleitet oder gespeichert, mit Emojis versehen oder freigegeben werden. Ob ein Empfänger ein Foto oder Video mit Einmalansicht geöffnet hat, kann nur in Erfahrung gebracht werden, wenn die Gegenseite die Lesebestätigungen aktiviert hat) erlaubt es Mediendateien zu versenden, die nach einmaligem Ansehen aus der Unterhaltung entfernt werden. Diese Funktion wurde in der Betaversion aus 2019 in Signal implementiert. Es ist aber auf jeden Fall zu bedenken, dass derartige Inhalte durch weitere Geräte aufgezeichnet werden können. </p>



<p>Neben diesen Maßnahmen zur Übertragungsverschlüsselung werden von Signal sowohl in der iOS- als auch in der Android-Variante die auf dem Smartphone abgelegten Daten durch SQLCipher (SQLCipher ist eine Open-Source-SQLite-Erweiterung, die eine transparente, vollständige 256-Bit-AES-Datenbankverschlüsselung bietet – Darüber werde ich in einem zukünftigen Beitrag schreiben) verschlüsselt. Auf den Servern des Betreibers werden Kontoeinstellungen, Kontakte und blockierte Kontakte nicht im Klartext gespeichert, sondern mit einer PIN verschlüsselt, die nur dem Nutzer bekannt ist. Bei Gruppenchats sind die Mitgliederliste und der Admin-Status der Mitglieder sowie andere Gruppendetails als verschlüsselte Liste auf den Servern gespeichert. Aber diese sind auf einem Server gespeichert. Auch sind die Metadaten, zwar verschlüsselt, aber auf einem Server gespeichert 😀</p>



<h3 class="wp-block-heading">Dezentralisierung</h3>



<p>Der dezentralisierte Gedanke greift bei Signal nicht, da es eine Servergebundene Lösung ist. Nichtsdestotrotz kann man durch die Nutzung des Open-Source Codes eigene Server aufsetzen &#8211; Vorausgesetzt Signal beschließt nicht mal wieder die Schranken zu schließen. Aus diesem Grund kann sowohl die Sicherstellung der Anonymität, als auch die Sicherheit in Frage gestellt werden 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Die Aktualisierung bzw. Veröffentlichung des Sourcecodes hat fast für ein Jahr nicht stattgefunden. Dies ist kein gutes Zeichen. Mag sein, dass sie die Updates wieder aktuell halten. Aber wer weiß, wann sie sich mal wieder Umentscheiden (lassen?). </p>



<p>Fakt ist auch, dass Signal ohne persönliche Zustimmung Kalendertermine hinzufügen oder ändern und E-Mails an eingeladene Gäste verschicken kann, die dem Anschein nach von einem selbst stammen. Signal kann auf alle auf dem Smartphone gespeicherten Kalendertermine zugreifen. Jederzeit und ohne Bestätigung kann die Kamera des Smartphones aktiviert werden und es können Bild- sowie Videoaufnahmen stattfinden. </p>



<p>Konventionelle SMS können durch die App gelesen, gesendet und gelöscht werden. Auf die Mikrofone des Smartphones kann die App auch zugreifen und zu jedem Zeitpunkt den Ton aufzeichnen. Die permanente Kommunikation mit einem Server ermöglicht der App und gegebenenfalls Dritten, wann und mit wem telefoniert wurde. Der Messenger kann ohne persönlichen Eingriff Telefonnummern wählen, was zu unerwarteten Kosten und Anrufen führen kann. Alles in allem läuft die App über einen amerikanischen Server und ist somit eine zentralisierte Lösung. Es mag sein, dass es viele Sicherheitsexperten gibt, die Signal für eine gute und „sicherere“ Alternative als Instant Messenger sehen. Nun, ich bin kein Sicherheitsexperte. Daher ist es jedem selbst überlassen, was man von der App hält.</p>



<p>Heute etwas später dran… Ein paar Zimmer benötigten einen neuen Anstrich 😀</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/21/erklaerung-signal/">Signal &#8211; Vertrauliche Kommunikation und Datenschutz?</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Mastodon &#8211; Open Source Twitter Alternative</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 12:40:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten bei Twitter, sind in jüngster Zeit viele Nutzer zu Mastodon gewechselt. Einer Open Source-Twitter-Alternative, die sich als Microblog zu erkennen gibt. Seit dem 27. Oktober hat Mastodon viele neue Nutzer gewonnen &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/15/open-source-twitter-alternative-mastodon/">Mastodon &#8211; Open Source Twitter Alternative</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten bei Twitter, sind in jüngster Zeit viele Nutzer zu Mastodon gewechselt. Einer <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a>-Twitter-Alternative, die sich als Microblog zu erkennen gibt. Seit dem 27. Oktober hat Mastodon viele neue Nutzer gewonnen und damit seine Nutzerbasis signifikant vergrößert. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, also am 15.11.2022, 12:02 Uhr, beträgt die Anzahl der monatlich aktiven Nutzer stolze ca. 1,8 Millionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Mastodon?</h3>



<p>Mastodon, 2016 von dem deutschen Softwareentwickler, Eugen Rochko, aus Berlin, gegründet. Im Gegensatz zu den beliebten kommerziellen Social-Media-Plattformen, ist Mastodon <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a>. Folglich dient die Anwendung im Idealfall dem Ziel, der Öffentlichkeit einen Mehrwert zu schaffen und nicht primär irgendwelchen Aktionären. </p>



<p>Den Begriff <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> habe ich bereits mehrfach in meinen Beiträgen erwähnt und werde es in einem der nachfolgenden Beiträge genauer erklären. Laut seiner Aussagen in seinem Blog arbeitete Eugen Rochko 5 Jahre lang als Einzelunternehmer an dem Projekt, mit dem er unter anderem auch seinen Lebensunterhalt bestritt, bevor er sich als Angestellter des gegründeten Unternehmens ein Gehalt ausgezahlt hat. 8 Jahre sollen die juristischen Angelegenheiten für die ordnungsgemäße Gründung gefressen haben.</p>



<p>(Hatte ich schon erwähnt, wie toll Deutschland als Gründungsland und Tech-Standort funktioniert? 😉) </p>



<p>Laut seiner Aussagen, konnten mehr Ressourcen für Dinge wie die Einstellung zusätzlicher Entwickler, UX-Designer, die Entwicklung offizieller Apps usw. aufgebracht werden. Im Juni 2021 konnte dann die Mastodon gGmbH (gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung) offiziell eingetragen werden. Eine kurze Erklärung, was eine gGmbH ist, erfolgt gleich im Anschluss.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine gGmbH?</h3>



<p>Eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist im Grunde genommen ähnlich strukturiert wie eine gewinnorientierte Gesellschaft mit beschränkter Haftung. </p>



<p>Mit ein paar wichtigen Unterschieden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Gründungsurkunde der Gesellschaft ist so verfasst, dass die Tätigkeit der Gesellschaft auf Ziele ausgerichtet ist, die der Allgemeinheit zugute kommen</li>



<li>Die Gesellschafter dürfen keine Einkünfte aus der Tätigkeit der Gesellschaft erhalten und können höchstens die Gelder abheben, die sie ursprünglich eingezahlt haben</li>



<li>Die Mitarbeiter dürfen keine außerordentlich hohen Löhne erhalten und die Gesellschaft kann Spenden erhalten, die dann steuerfrei sind, obwohl alle anderen Einkünfte, die nicht der Definition einer Spende entsprechen, weiterhin mit verschiedenen Steuern belegt werden</li>



<li>Um eine solche juristische Person zu gründen, muss die Gründungsurkunde einer Prüfung durch das Finanzamt standhalten und die Gründer müssen ein Startkapital von 25.000 EUR einzahlen, wie es bei einer GmbH üblich ist.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weiter mit &#8222;Was Mastodon eigentlich ist&#8230;&#8220;</h3>



<p>Mastodon mag auf den ersten Blick wie ein Twitter-Klon aussehen aber das System hinter der Microblogging-Plattform ist etwas komplexer. Der Dienst ist dezentralisiert. Nicht im Sinne einer Blockchain. Die werde ich auch noch genauer unter die Lupe nehmen und in einem Beitrag thematisieren. Sie beschreibt sich selbst als &#8222;Federation&#8220;. Mit Föderation, in diesem Kontext, ist eine Form der Dezentralisierung gemeint, die anstelle eines zentralisierten Dienstes, den alle Menschen nutzen, mehrere Dienste, die von einer beliebigen Anzahl von Menschen zur Verfügung gestellt und genutzt werden kann. </p>



<p>Eine Mastodon-Webseite kann selbstständig funktionieren. Genau wie bei einer herkömmlichen Webseite, melden sich die Benutzer*Innen an, posten Nachrichten, laden Bilder hoch und sprechen miteinander. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Webseite können jedoch Mastodon-Webseiten mit den Nutzern interagieren und auch ihre Nutzer können untereinander kommunizieren. So als ob man eine E-Mail von einem Gmail-Konto an jemanden schickt, der bei beispielsweise bei Fastmail, ProtonMail oder einem anderen E-Mail-Anbieter registriert ist. Solange man die Adresse des Empfängers kennt, kann man jeden auf einer beliebigen Seite mit seiner Adresse erwähnen oder benachrichtigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie läuft die Sache mit der Registrierung/Anmeldung?</h3>



<p>Wenn man ein Konto zum ersten Mal erstellt, wählt man einen Server aus (Ähnlich wie bei der Eröffnung eines E-Mail-Kontos bei einem Provider), der die Adresse des Profils generiert. Wenn man sich zum Beispiel über den &#8222;ioc.exchange&#8220; bei Mastodon anmeldet, lautet die Adresse @[Benutzername]@ioc.exchange. Unabhängig davon, bei welchem Server man sich anmeldet, kann man mit Benutzern von anderen Servern kommunizieren, so wie Gmail-Nutzer beispielsweise Protonmail-Nutzer anschreiben und umgekehrt. Allerdings kann es sein, dass einige Server andere Server blockieren, da sie nicht so ganz miteinander klarkommen (Gründe hierfür sind beispielsweise Interessenkonflikte). Folglich kann mit niemandem eines blockierten Servers kommunizieren werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Mastodon Jargon bzw. die Fachsprache</h3>



<p>Mastodon-Benutzer bezeichnen die einzelnen Gemeinschaften im Allgemeinen als &#8222;Instanzen&#8220; oder Server. Diese Mastodon-Server können von Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen erstellt und betrieben werden, die jeweils ihre eigenen Regeln für die Anmeldung von Benutzern sowie ihre eigenen Moderationsrichtlinien haben. Bei einigen Servern kann jeder mitmachen, während andere nur auf Einladung oder mit Genehmigung eines Administrators betrieben werden. Ein Server für professionelle Wissenschaftler verlangt beispielsweise, dass die Bewerber einen Link zu ihrer Forschung angeben, um zu zeigen, dass sie tatsächlich in einem professionellen akademischen Kontext bzw. Umfeld arbeiten.</p>



<p>Die Wahl des Servers, auf dem man das eigene Konto registrieren möchte, mag aufwändig erscheinen &#8211; Aber es ist möglich, das Konto später wieder zu verschieben. Aus diesem Grund ist die Auswahl des Servers nicht fundamental bzw. unumkehrbar. Außerdem kann man nach wie vor anderen Personen folgen, unabhängig davon, auf welchem Server man sich befindet.</p>



<p>Mastodon verwendet ein standardisiertes, offenes Protokoll zur Umsetzung des Verbunds. Es wird als ActivityPub bezeichnet. Jede Software, die von und durch die Federation über ActivityPub implementiert wird, kann nahtlos mit Mastodon kommunizieren, genau wie Mastodon-Webseiten miteinander kommunizieren.</p>



<p>Das Fediverse (&#8222;federated universe&#8220;) ist die Bezeichnung für alle Webseiten, die über ActivityPub und das www (World Wide Web) miteinander kommunizieren können. Dazu gehören alle Mastodon-Server und auch andere Implementierungen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pleroma &#8211; Ein modulares Microblogging-System</li>



<li>Pixelfed &#8211; Eine föderierte Plattform für die gemeinsame Nutzung von Bildern, mit der man Medienbeiträge teilen und konsumieren kann</li>



<li>Misskey &#8211; Das neben Microblogging auch ein anpassbares Dashboard enthält</li>



<li>PeerTube &#8211; Mit dem man Videos in Kanäle hochladen kann</li>



<li>Plume &#8211; Mit dem man längere Artikel veröffentlichen kann</li>



<li>Und viele mehr, da es sich um individuelle und persönliche Webseiten handelt</li>
</ul>



<p>Mastodons Äquivalent von Tweets werden als &#8222;Toots&#8220; bezeichnet. Doch dieser Begriff scheint nicht mehr so beliebt zu sein und wird von den Nutzern eher als &#8222;Posts&#8220; bezeichnet. Dennoch wird der Begriff &#8222;Toot&#8220; immer noch auf älteren Clients von Drittanbietern verwendet. </p>



<p>Es unterstützt eine Reihe von Twitter-Konventionen wie Antworten, Retweets, Favoriten, Lesezeichen und Hashtags. Aber Retweets werden als &#8222;Boosts&#8220; bezeichnet und es unterstützt nicht das Konzept der Zitat-Tweets. Dies war eine bewusste Entscheidung des Gründers. Seiner Meinung nach ermutigt es das Individuum mit der Audienz zu interagieren, statt mit einer spezifischen Person.</p>



<p>Auch die Mastodon-Listen scheinen etwas anders zu funktionieren als bei Twitter, da man nur Personen zu einer Liste hinzufügen kann, denen man bereits folgt. Und Direktnachrichten auf Mastodon sind nur Beiträge mit dem @Benutzernamen, keine privaten Nachrichten, die in einem DM-Posteingang landen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was klassifiziert Mastodon als Open Source?</h3>



<p>Jeder kann Mastodon herunterladen, verändern und auf seinem eigenen Server installieren &#8211; Das Urheberrecht liegt nicht bei den Entwicklern der Plattform.</p>



<p>Dies bedeutet jedoch nicht, dass man den Code von Mastodon ohne Quellenangabe einfach so übernehmen kann, wie die Social-Media-Plattform des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, &#8222;Truth&#8220; im Jahr 2021, die Runde machte. Freie Software steht in der Regel unter der Lizenz <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.fsf.org/news/agplv3-pr" target="_blank">AGPL</a>. Diese erlaubt es, den Code zu benutzen und zu verändern, wenn man sich dabei an die Lizenzvereinbarungen hält. Die AGPL-Lizenz schreibt vor, dass die Software auch nach ihrer Veränderung öffentlich zugänglich bleibt. Das soll verhindern, dass kommerzielle Anbieter*Innen sich den Code aneignen, ohne der Allgemeinheit etwas zurückzugeben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gibt es im Vergleich zu Twitter irgendwelche Nachteile?</h3>



<p>Soweit ich es beurteilen kann, ist die Nutzerbasis von Mastodon im Vergleich zu Twitter immer noch sehr klein. Es ist vergleichsweise auch weitaus weniger intuitiv zu bedienen, da es nicht für ein großes globales Publikum wie Twitter ausgelegt ist. Dies kann sich aber mit der Zeit ändern. Vor allem dann, wenn sich dem Projekt mehr Entwickler anschließen.</p>



<p>Und da die Ausstattung, damit sind die Hardware-Ressourcen gemeint, von Mastodon noch nicht so gut ist wie die von Twitter, funktioniert es scheinbar hin und wieder nicht so gut. In den letzten Tagen war der Dienst zeitweise träge, wenn nicht sogar völlig zum Stillstand gekommen, da sich die Server an den massiven Zustrom neuer Nutzer erst anpassen mussten. Dies kann sich auch auf andere Bereiche der Nutzung auswirken. Vor allem wenn man versucht, auf die Schnelle eine Reihe von Freunden auf dem Dienst zu folgen, und feststellt, dass man zwischendurch warten muss, weil Restriktionen auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was sind die Vorteile von Mastodon im Vergleich zu Twitter?</h3>



<p>Allem voran, es ist <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> und vor allem dezentral. Ob es dem Twitter-Hype gleichkommt, kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Einige Nutzer können Mastodon jedoch Twitter vorziehen, da es von Natur aus individueller anpassbar ist. Im Gegensatz zu Twitter haben die einzelnen Communities unterschiedliche Inhaltsrichtlinien, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Nutzererfahrungen ermöglichen, die man so bei Twitter nicht hat. Und obwohl die Nutzerbasis auf Mastodon kleiner ist, kann dies manchmal zu persönlicheren und direkteren Gesprächen führen, als wenn man sozusagen ins Leere tweetet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie steht es mit der Sicherheit?</h3>



<p>Mastodon ist das, was man daraus macht. Aufgrund des dezentralen Charakters von Mastodon, kann man den eigenen Wünschen entsprechend, ein kontrolliertes Online-Erlebnis, mit strengeren Schutzmaßnahmen gegen Belästigungen erschaffen, wenn man einen Server erstellt. Einige Mastodon Funktionen existieren explizit für die Eindämmung von Belästigungen. Man kann zum Beispiel nur nach Hashtags suchen. Nicht aber nach Wörtern, die in einem Beitrag vorkommen. Wenn man also möchte, dass ein Beitrag auffindbar ist, kann man es taggen. Wenn das Publikum eingeschränkt werden soll, kann niemand den Tweet über beispielsweise &#8222;Teureres Parfüm&#8220; finden, indem nach &#8222;Teureres Parfüm&#8220; gesucht wird, wenn es nicht getagged wurde.</p>



<p>Eine textbasierte Suche kann jedoch Beiträge anzeigen, die man selbst geschrieben, favorisiert oder geboosted hat. Auch sind die Beiträge auffindbar, in denen jemand die eigene Person erwähnt oder getagged hat..</p>



<p>Der Dienst verfügt über eine weitere praktische Funktion, die es Nutzern ermöglicht, direkt im Erstellungsfeld eine Inhaltswarnung zu einem Beitrag hinzuzufügen. Einige Mastodon-Nutzer haben sich in letzter Zeit einen Spaß daraus gemacht und andere gewarnt, dass ihr Beitrag ein Twitter-Drama zum Inhalt hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Können Bilder/Medien gepostet werden?</h3>



<p>Wie bereits erwähnt, unterstützt Mastodon viele Twitter-Konventionen. Die Unterstützung für Medien ist jedoch relativ begrenzt. Twitter untertützt eine Vielzahl von Medien und anderen Daten, die man an Tweets angehängten kann. Einschließlich der eignen sozialen &#8222;Spaces&#8220;, die Audio, Fotos, Videos, GIFs, Umfragen, genaue Ortsangaben und experimentelle &#8222;Status&#8220;-Tags enthalten. Mastodon unterstützt lediglich Bilder, Videos, Audio und Umfragen.</p>



<p>Man kann einem Beitrag bis zu vier Bilder mit einer Größe von bis maximal 8 Megabyte hinzufügen. Videos und Audiodateien können beliebig lang sein, die Dateigröße ist jedoch auf 40 Megabyte begrenzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kann man privat Freunden schreiben/posten?</h3>



<p>Ähnlich wie bei Twitter soll es den Nutzern möglich sein, die Sichtbarkeit der Tweets durch die &#8222;Circle-Funktion&#8220; einzuschränken. So bietet Mastodon die Möglichkeit, die Privatsphäre eines Beitrags zum Zeitpunkt der Erstellung festzulegen. Beiträge können so eingestellt werden, dass sie für alle sichtbar sind. Auch so, dass sie nicht gelistet werden. Man kann sie von den &#8222;discovery features&#8220; ausschließen. Nur für die eignen Follower sichtbar machen oder nur für die ausschließlich erwähnten Nutzer sichtbar machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kann man wie bei &#8222;Twitter-Blue&#8220; verifiziert werden?</h3>



<p>Es gibt kein universelles Verifizierungssystem wie bei Twitter. Einige Server überprüfen die Benutzeranmeldungen und man kann sich in gewisser Weise selbst verifizieren. Dies macht man, indem man Links zu dem eigenen Mastodon-Profil hinzufügt. Diese müssen ein bestimmtes Attribut (rel=&#8220;me&#8220;) haben, um zu beweisen, dass man die Person ist, die man vorgibt zu sein.</p>



<p>Einige Server machen sich zurzeit mit der Verifizierung auf eine weniger offizielle Art und Weise einen Spaß. Auf dem Server mstdn.social kann man beispielsweise dem Anzeigenamen blau-weiße Häkchen und andere Emoji hinzufügen, die einen verifiziert aussehen lassen, obwohl diese Emojis keinerlei Bedeutung haben &#8211; So ähnlich wie das neue Verifizierungssystem von Twitter, nur kostenlos! 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist Mastodon hier, um zu bleiben?</h3>



<p>Mastodon erfährt einen massiven Zustrom neuer Nutzer von Twitter. So viel ist jedenfalls klar. Ob sich dieses Wachstum fortsetzen kann, wird sich zeigen. Mit nur 1,8 Millionen Nutzern am Tag ist Mastodon weitaus kleiner als Twitter, welches Stand heute über 206 Millionen täglich aktive Nutzer zählt, die darüber hinaus auch noch monetisiert werden können. Dennoch sind nicht alle sozialen Netzwerke gleich und vielleicht zieht man es auch vor, auf einem eigenen Server über Spiele zu plaudern, anstatt in ein Reich des Wahnsinns zu twittern. Oder aber man ist fasziniert von dezentralisierten Systemen und macht allein schon aus diesem Grund mit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kann man von Twitter zu Mastodon cross-posten?</h3>



<p>Ja, dies scheint mithilfe von Tools von Drittanbietern möglich zu sein. So kann man mit den gängigen Autorisierungen, Twitter-Posts direkt zu Mastodon weiterleiten. Hierzu gibt es bereits einige Repositories auf GitHub, die man dafür nutzen kann. Auf GitHub und Repositories gehe ich in einem späteren Beitrag ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Alles in allem finde ich <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Anwendungen grundsätzlich gut. Ob sich Mastodon durchsetzen wird, lässt sich in diesem Augenblick wohl eher schlecht als recht sagen. Auch sollte man nicht vergessen, dass sich im Jahr 2019 das rechtsradikale Netzwerk „Gab“ mit ungefähr einer Millionen Nutzer*Innen auf Mastodon niederließ und damit eines der größten Knotenpunkte darstellte. Aus diversen Foren habe ich erfahren, dass Administratoren vieler Instanzen Gab blockiert haben (Hierfür ist ein einfacher Eintrag in den Einstellungen der jeweiligen Instanz nötig). </p>



<p>Folglich wurden Nachrichten &#8222;Toots&#8220; von Gab nicht mehr weitergeleitet, man konnte die Nachrichten auch nicht mehr in der öffentlichen Timeline sehen und man konnte Gab Nutzer nicht suchen bzw. finden.&nbsp;Die Entwickler*Innen von Mastodon selbst distanzierten sich umgehend von Gab. Ich bin jetzt auf jeden Fall mal dabei und werde mich die Tage, falls ich etwas Zeit finde, mehr damit beschäftigen. So gesehen, war ich bereits ende 2018 mal online, doch irgendwie wurde der Server scheinbar gelöscht. Heute findet man mich auf Mastodon über @coezbay@ioc.exchange &#8211; Erst einmal nicht so aktiv und eher aus Forschungszwecken dabei 😉</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/15/open-source-twitter-alternative-mastodon/">Mastodon &#8211; Open Source Twitter Alternative</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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