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	<title>Soziale Medien Archive - CEOsBay</title>
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	<title>Soziale Medien Archive - CEOsBay</title>
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		<title>Mastodon &#8211; Open Source Twitter Alternative</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2022 12:40:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten bei Twitter, sind in jüngster Zeit viele Nutzer zu Mastodon gewechselt. Einer Open Source-Twitter-Alternative, die sich als Microblog zu erkennen gibt. Seit dem 27. Oktober hat Mastodon viele neue Nutzer gewonnen &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/15/open-source-twitter-alternative-mastodon/">Mastodon &#8211; Open Source Twitter Alternative</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Aufgrund der aktuellen Gegebenheiten bei Twitter, sind in jüngster Zeit viele Nutzer zu Mastodon gewechselt. Einer <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a>-Twitter-Alternative, die sich als Microblog zu erkennen gibt. Seit dem 27. Oktober hat Mastodon viele neue Nutzer gewonnen und damit seine Nutzerbasis signifikant vergrößert. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Beitrags, also am 15.11.2022, 12:02 Uhr, beträgt die Anzahl der monatlich aktiven Nutzer stolze ca. 1,8 Millionen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Mastodon?</h3>



<p>Mastodon, 2016 von dem deutschen Softwareentwickler, Eugen Rochko, aus Berlin, gegründet. Im Gegensatz zu den beliebten kommerziellen Social-Media-Plattformen, ist Mastodon <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a>. Folglich dient die Anwendung im Idealfall dem Ziel, der Öffentlichkeit einen Mehrwert zu schaffen und nicht primär irgendwelchen Aktionären. </p>



<p>Den Begriff <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> habe ich bereits mehrfach in meinen Beiträgen erwähnt und werde es in einem der nachfolgenden Beiträge genauer erklären. Laut seiner Aussagen in seinem Blog arbeitete Eugen Rochko 5 Jahre lang als Einzelunternehmer an dem Projekt, mit dem er unter anderem auch seinen Lebensunterhalt bestritt, bevor er sich als Angestellter des gegründeten Unternehmens ein Gehalt ausgezahlt hat. 8 Jahre sollen die juristischen Angelegenheiten für die ordnungsgemäße Gründung gefressen haben.</p>



<p>(Hatte ich schon erwähnt, wie toll Deutschland als Gründungsland und Tech-Standort funktioniert? 😉) </p>



<p>Laut seiner Aussagen, konnten mehr Ressourcen für Dinge wie die Einstellung zusätzlicher Entwickler, UX-Designer, die Entwicklung offizieller Apps usw. aufgebracht werden. Im Juni 2021 konnte dann die Mastodon gGmbH (gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung) offiziell eingetragen werden. Eine kurze Erklärung, was eine gGmbH ist, erfolgt gleich im Anschluss.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine gGmbH?</h3>



<p>Eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist im Grunde genommen ähnlich strukturiert wie eine gewinnorientierte Gesellschaft mit beschränkter Haftung. </p>



<p>Mit ein paar wichtigen Unterschieden:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Die Gründungsurkunde der Gesellschaft ist so verfasst, dass die Tätigkeit der Gesellschaft auf Ziele ausgerichtet ist, die der Allgemeinheit zugute kommen</li>



<li>Die Gesellschafter dürfen keine Einkünfte aus der Tätigkeit der Gesellschaft erhalten und können höchstens die Gelder abheben, die sie ursprünglich eingezahlt haben</li>



<li>Die Mitarbeiter dürfen keine außerordentlich hohen Löhne erhalten und die Gesellschaft kann Spenden erhalten, die dann steuerfrei sind, obwohl alle anderen Einkünfte, die nicht der Definition einer Spende entsprechen, weiterhin mit verschiedenen Steuern belegt werden</li>



<li>Um eine solche juristische Person zu gründen, muss die Gründungsurkunde einer Prüfung durch das Finanzamt standhalten und die Gründer müssen ein Startkapital von 25.000 EUR einzahlen, wie es bei einer GmbH üblich ist.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Weiter mit &#8222;Was Mastodon eigentlich ist&#8230;&#8220;</h3>



<p>Mastodon mag auf den ersten Blick wie ein Twitter-Klon aussehen aber das System hinter der Microblogging-Plattform ist etwas komplexer. Der Dienst ist dezentralisiert. Nicht im Sinne einer Blockchain. Die werde ich auch noch genauer unter die Lupe nehmen und in einem Beitrag thematisieren. Sie beschreibt sich selbst als &#8222;Federation&#8220;. Mit Föderation, in diesem Kontext, ist eine Form der Dezentralisierung gemeint, die anstelle eines zentralisierten Dienstes, den alle Menschen nutzen, mehrere Dienste, die von einer beliebigen Anzahl von Menschen zur Verfügung gestellt und genutzt werden kann. </p>



<p>Eine Mastodon-Webseite kann selbstständig funktionieren. Genau wie bei einer herkömmlichen Webseite, melden sich die Benutzer*Innen an, posten Nachrichten, laden Bilder hoch und sprechen miteinander. Im Gegensatz zu einer herkömmlichen Webseite können jedoch Mastodon-Webseiten mit den Nutzern interagieren und auch ihre Nutzer können untereinander kommunizieren. So als ob man eine E-Mail von einem Gmail-Konto an jemanden schickt, der bei beispielsweise bei Fastmail, ProtonMail oder einem anderen E-Mail-Anbieter registriert ist. Solange man die Adresse des Empfängers kennt, kann man jeden auf einer beliebigen Seite mit seiner Adresse erwähnen oder benachrichtigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie läuft die Sache mit der Registrierung/Anmeldung?</h3>



<p>Wenn man ein Konto zum ersten Mal erstellt, wählt man einen Server aus (Ähnlich wie bei der Eröffnung eines E-Mail-Kontos bei einem Provider), der die Adresse des Profils generiert. Wenn man sich zum Beispiel über den &#8222;ioc.exchange&#8220; bei Mastodon anmeldet, lautet die Adresse @[Benutzername]@ioc.exchange. Unabhängig davon, bei welchem Server man sich anmeldet, kann man mit Benutzern von anderen Servern kommunizieren, so wie Gmail-Nutzer beispielsweise Protonmail-Nutzer anschreiben und umgekehrt. Allerdings kann es sein, dass einige Server andere Server blockieren, da sie nicht so ganz miteinander klarkommen (Gründe hierfür sind beispielsweise Interessenkonflikte). Folglich kann mit niemandem eines blockierten Servers kommunizieren werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Mastodon Jargon bzw. die Fachsprache</h3>



<p>Mastodon-Benutzer bezeichnen die einzelnen Gemeinschaften im Allgemeinen als &#8222;Instanzen&#8220; oder Server. Diese Mastodon-Server können von Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen erstellt und betrieben werden, die jeweils ihre eigenen Regeln für die Anmeldung von Benutzern sowie ihre eigenen Moderationsrichtlinien haben. Bei einigen Servern kann jeder mitmachen, während andere nur auf Einladung oder mit Genehmigung eines Administrators betrieben werden. Ein Server für professionelle Wissenschaftler verlangt beispielsweise, dass die Bewerber einen Link zu ihrer Forschung angeben, um zu zeigen, dass sie tatsächlich in einem professionellen akademischen Kontext bzw. Umfeld arbeiten.</p>



<p>Die Wahl des Servers, auf dem man das eigene Konto registrieren möchte, mag aufwändig erscheinen &#8211; Aber es ist möglich, das Konto später wieder zu verschieben. Aus diesem Grund ist die Auswahl des Servers nicht fundamental bzw. unumkehrbar. Außerdem kann man nach wie vor anderen Personen folgen, unabhängig davon, auf welchem Server man sich befindet.</p>



<p>Mastodon verwendet ein standardisiertes, offenes Protokoll zur Umsetzung des Verbunds. Es wird als ActivityPub bezeichnet. Jede Software, die von und durch die Federation über ActivityPub implementiert wird, kann nahtlos mit Mastodon kommunizieren, genau wie Mastodon-Webseiten miteinander kommunizieren.</p>



<p>Das Fediverse (&#8222;federated universe&#8220;) ist die Bezeichnung für alle Webseiten, die über ActivityPub und das www (World Wide Web) miteinander kommunizieren können. Dazu gehören alle Mastodon-Server und auch andere Implementierungen wie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Pleroma &#8211; Ein modulares Microblogging-System</li>



<li>Pixelfed &#8211; Eine föderierte Plattform für die gemeinsame Nutzung von Bildern, mit der man Medienbeiträge teilen und konsumieren kann</li>



<li>Misskey &#8211; Das neben Microblogging auch ein anpassbares Dashboard enthält</li>



<li>PeerTube &#8211; Mit dem man Videos in Kanäle hochladen kann</li>



<li>Plume &#8211; Mit dem man längere Artikel veröffentlichen kann</li>



<li>Und viele mehr, da es sich um individuelle und persönliche Webseiten handelt</li>
</ul>



<p>Mastodons Äquivalent von Tweets werden als &#8222;Toots&#8220; bezeichnet. Doch dieser Begriff scheint nicht mehr so beliebt zu sein und wird von den Nutzern eher als &#8222;Posts&#8220; bezeichnet. Dennoch wird der Begriff &#8222;Toot&#8220; immer noch auf älteren Clients von Drittanbietern verwendet. </p>



<p>Es unterstützt eine Reihe von Twitter-Konventionen wie Antworten, Retweets, Favoriten, Lesezeichen und Hashtags. Aber Retweets werden als &#8222;Boosts&#8220; bezeichnet und es unterstützt nicht das Konzept der Zitat-Tweets. Dies war eine bewusste Entscheidung des Gründers. Seiner Meinung nach ermutigt es das Individuum mit der Audienz zu interagieren, statt mit einer spezifischen Person.</p>



<p>Auch die Mastodon-Listen scheinen etwas anders zu funktionieren als bei Twitter, da man nur Personen zu einer Liste hinzufügen kann, denen man bereits folgt. Und Direktnachrichten auf Mastodon sind nur Beiträge mit dem @Benutzernamen, keine privaten Nachrichten, die in einem DM-Posteingang landen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was klassifiziert Mastodon als Open Source?</h3>



<p>Jeder kann Mastodon herunterladen, verändern und auf seinem eigenen Server installieren &#8211; Das Urheberrecht liegt nicht bei den Entwicklern der Plattform.</p>



<p>Dies bedeutet jedoch nicht, dass man den Code von Mastodon ohne Quellenangabe einfach so übernehmen kann, wie die Social-Media-Plattform des ehemaligen Präsidenten Donald Trump, &#8222;Truth&#8220; im Jahr 2021, die Runde machte. Freie Software steht in der Regel unter der Lizenz <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.fsf.org/news/agplv3-pr" target="_blank">AGPL</a>. Diese erlaubt es, den Code zu benutzen und zu verändern, wenn man sich dabei an die Lizenzvereinbarungen hält. Die AGPL-Lizenz schreibt vor, dass die Software auch nach ihrer Veränderung öffentlich zugänglich bleibt. Das soll verhindern, dass kommerzielle Anbieter*Innen sich den Code aneignen, ohne der Allgemeinheit etwas zurückzugeben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Gibt es im Vergleich zu Twitter irgendwelche Nachteile?</h3>



<p>Soweit ich es beurteilen kann, ist die Nutzerbasis von Mastodon im Vergleich zu Twitter immer noch sehr klein. Es ist vergleichsweise auch weitaus weniger intuitiv zu bedienen, da es nicht für ein großes globales Publikum wie Twitter ausgelegt ist. Dies kann sich aber mit der Zeit ändern. Vor allem dann, wenn sich dem Projekt mehr Entwickler anschließen.</p>



<p>Und da die Ausstattung, damit sind die Hardware-Ressourcen gemeint, von Mastodon noch nicht so gut ist wie die von Twitter, funktioniert es scheinbar hin und wieder nicht so gut. In den letzten Tagen war der Dienst zeitweise träge, wenn nicht sogar völlig zum Stillstand gekommen, da sich die Server an den massiven Zustrom neuer Nutzer erst anpassen mussten. Dies kann sich auch auf andere Bereiche der Nutzung auswirken. Vor allem wenn man versucht, auf die Schnelle eine Reihe von Freunden auf dem Dienst zu folgen, und feststellt, dass man zwischendurch warten muss, weil Restriktionen auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was sind die Vorteile von Mastodon im Vergleich zu Twitter?</h3>



<p>Allem voran, es ist <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> und vor allem dezentral. Ob es dem Twitter-Hype gleichkommt, kann ich mir persönlich nicht vorstellen. Einige Nutzer können Mastodon jedoch Twitter vorziehen, da es von Natur aus individueller anpassbar ist. Im Gegensatz zu Twitter haben die einzelnen Communities unterschiedliche Inhaltsrichtlinien, die eine Vielzahl von unterschiedlichen Nutzererfahrungen ermöglichen, die man so bei Twitter nicht hat. Und obwohl die Nutzerbasis auf Mastodon kleiner ist, kann dies manchmal zu persönlicheren und direkteren Gesprächen führen, als wenn man sozusagen ins Leere tweetet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie steht es mit der Sicherheit?</h3>



<p>Mastodon ist das, was man daraus macht. Aufgrund des dezentralen Charakters von Mastodon, kann man den eigenen Wünschen entsprechend, ein kontrolliertes Online-Erlebnis, mit strengeren Schutzmaßnahmen gegen Belästigungen erschaffen, wenn man einen Server erstellt. Einige Mastodon Funktionen existieren explizit für die Eindämmung von Belästigungen. Man kann zum Beispiel nur nach Hashtags suchen. Nicht aber nach Wörtern, die in einem Beitrag vorkommen. Wenn man also möchte, dass ein Beitrag auffindbar ist, kann man es taggen. Wenn das Publikum eingeschränkt werden soll, kann niemand den Tweet über beispielsweise &#8222;Teureres Parfüm&#8220; finden, indem nach &#8222;Teureres Parfüm&#8220; gesucht wird, wenn es nicht getagged wurde.</p>



<p>Eine textbasierte Suche kann jedoch Beiträge anzeigen, die man selbst geschrieben, favorisiert oder geboosted hat. Auch sind die Beiträge auffindbar, in denen jemand die eigene Person erwähnt oder getagged hat..</p>



<p>Der Dienst verfügt über eine weitere praktische Funktion, die es Nutzern ermöglicht, direkt im Erstellungsfeld eine Inhaltswarnung zu einem Beitrag hinzuzufügen. Einige Mastodon-Nutzer haben sich in letzter Zeit einen Spaß daraus gemacht und andere gewarnt, dass ihr Beitrag ein Twitter-Drama zum Inhalt hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Können Bilder/Medien gepostet werden?</h3>



<p>Wie bereits erwähnt, unterstützt Mastodon viele Twitter-Konventionen. Die Unterstützung für Medien ist jedoch relativ begrenzt. Twitter untertützt eine Vielzahl von Medien und anderen Daten, die man an Tweets angehängten kann. Einschließlich der eignen sozialen &#8222;Spaces&#8220;, die Audio, Fotos, Videos, GIFs, Umfragen, genaue Ortsangaben und experimentelle &#8222;Status&#8220;-Tags enthalten. Mastodon unterstützt lediglich Bilder, Videos, Audio und Umfragen.</p>



<p>Man kann einem Beitrag bis zu vier Bilder mit einer Größe von bis maximal 8 Megabyte hinzufügen. Videos und Audiodateien können beliebig lang sein, die Dateigröße ist jedoch auf 40 Megabyte begrenzt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kann man privat Freunden schreiben/posten?</h3>



<p>Ähnlich wie bei Twitter soll es den Nutzern möglich sein, die Sichtbarkeit der Tweets durch die &#8222;Circle-Funktion&#8220; einzuschränken. So bietet Mastodon die Möglichkeit, die Privatsphäre eines Beitrags zum Zeitpunkt der Erstellung festzulegen. Beiträge können so eingestellt werden, dass sie für alle sichtbar sind. Auch so, dass sie nicht gelistet werden. Man kann sie von den &#8222;discovery features&#8220; ausschließen. Nur für die eignen Follower sichtbar machen oder nur für die ausschließlich erwähnten Nutzer sichtbar machen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kann man wie bei &#8222;Twitter-Blue&#8220; verifiziert werden?</h3>



<p>Es gibt kein universelles Verifizierungssystem wie bei Twitter. Einige Server überprüfen die Benutzeranmeldungen und man kann sich in gewisser Weise selbst verifizieren. Dies macht man, indem man Links zu dem eigenen Mastodon-Profil hinzufügt. Diese müssen ein bestimmtes Attribut (rel=&#8220;me&#8220;) haben, um zu beweisen, dass man die Person ist, die man vorgibt zu sein.</p>



<p>Einige Server machen sich zurzeit mit der Verifizierung auf eine weniger offizielle Art und Weise einen Spaß. Auf dem Server mstdn.social kann man beispielsweise dem Anzeigenamen blau-weiße Häkchen und andere Emoji hinzufügen, die einen verifiziert aussehen lassen, obwohl diese Emojis keinerlei Bedeutung haben &#8211; So ähnlich wie das neue Verifizierungssystem von Twitter, nur kostenlos! 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ist Mastodon hier, um zu bleiben?</h3>



<p>Mastodon erfährt einen massiven Zustrom neuer Nutzer von Twitter. So viel ist jedenfalls klar. Ob sich dieses Wachstum fortsetzen kann, wird sich zeigen. Mit nur 1,8 Millionen Nutzern am Tag ist Mastodon weitaus kleiner als Twitter, welches Stand heute über 206 Millionen täglich aktive Nutzer zählt, die darüber hinaus auch noch monetisiert werden können. Dennoch sind nicht alle sozialen Netzwerke gleich und vielleicht zieht man es auch vor, auf einem eigenen Server über Spiele zu plaudern, anstatt in ein Reich des Wahnsinns zu twittern. Oder aber man ist fasziniert von dezentralisierten Systemen und macht allein schon aus diesem Grund mit.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kann man von Twitter zu Mastodon cross-posten?</h3>



<p>Ja, dies scheint mithilfe von Tools von Drittanbietern möglich zu sein. So kann man mit den gängigen Autorisierungen, Twitter-Posts direkt zu Mastodon weiterleiten. Hierzu gibt es bereits einige Repositories auf GitHub, die man dafür nutzen kann. Auf GitHub und Repositories gehe ich in einem späteren Beitrag ein.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Alles in allem finde ich <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Anwendungen grundsätzlich gut. Ob sich Mastodon durchsetzen wird, lässt sich in diesem Augenblick wohl eher schlecht als recht sagen. Auch sollte man nicht vergessen, dass sich im Jahr 2019 das rechtsradikale Netzwerk „Gab“ mit ungefähr einer Millionen Nutzer*Innen auf Mastodon niederließ und damit eines der größten Knotenpunkte darstellte. Aus diversen Foren habe ich erfahren, dass Administratoren vieler Instanzen Gab blockiert haben (Hierfür ist ein einfacher Eintrag in den Einstellungen der jeweiligen Instanz nötig). </p>



<p>Folglich wurden Nachrichten &#8222;Toots&#8220; von Gab nicht mehr weitergeleitet, man konnte die Nachrichten auch nicht mehr in der öffentlichen Timeline sehen und man konnte Gab Nutzer nicht suchen bzw. finden.&nbsp;Die Entwickler*Innen von Mastodon selbst distanzierten sich umgehend von Gab. Ich bin jetzt auf jeden Fall mal dabei und werde mich die Tage, falls ich etwas Zeit finde, mehr damit beschäftigen. So gesehen, war ich bereits ende 2018 mal online, doch irgendwie wurde der Server scheinbar gelöscht. Heute findet man mich auf Mastodon über @coezbay@ioc.exchange &#8211; Erst einmal nicht so aktiv und eher aus Forschungszwecken dabei 😉</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/15/open-source-twitter-alternative-mastodon/">Mastodon &#8211; Open Source Twitter Alternative</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Filterblase  der Sozialen Medien &#8211; Verborgene Mechanismen, die unsere digitale Welt formen und beeinflussen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2022 11:11:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Filterblase. In letzter Zeit, besonders in der Pandemie, wurde die Kommunikation mit der Familie, den Freunden und Bekannten primär auf die gängigen digitalen Kommunikationsmittel verschoben. Doch die Interaktion mit den Instant Messengern und Social &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/13/soziale-medien-filterblase/">Filterblase  der Sozialen Medien &#8211; Verborgene Mechanismen, die unsere digitale Welt formen und beeinflussen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Die Filterblase. In letzter Zeit, besonders in der Pandemie, wurde die Kommunikation mit der Familie, den Freunden und Bekannten primär auf die gängigen digitalen Kommunikationsmittel verschoben. Doch die Interaktion mit den Instant Messengern und Social Media Plattformen findet schon etwas länger statt. Lediglich ist es so, dass vermehrt auch die Nutzung der digitalen Endgeräte bei der persönlichen Anwesenheit praktiziert wird. </p>



<p>Das faszinierende dabei, so zumindest meine Beobachtung, lässt sich dies nicht an einer bestimmten Altersgruppe oder einem gewissen Bildungsniveau festmachen. Ganz unabhängig davon ob jung oder alt, Akademiker oder Arbeiter &#8211; Alle nutzen sie &#8211; Die sozialen Medien. Sicherlich lassen sich die verschiedenen Plattformen auf bestimmte Regionen des Planeten, dem Bildungsniveau, den Interessen, dem Alter und vielen anderen spezifischen Gruppen zuweisen. Vor allem, weil man die Zahlen mit den heutigen Analyse-Tools auch relativ präzise ermitteln kann. Heute geht es um die Filterblase.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Filterblase?</h3>



<p>Im Grunde genommen geht es bei der Filterblase um das Phänomen, Informationen bei Suchmaschinen oder bei den Feeds der sozialen Netzwerke zu filtern. Der Begriff &#8222;Filterbubble&#8220; (Filterblase), wurde 2011 von Politaktivist Eli Pariser in seinem Buch „Filter Bubble: Wie wir im Internet entmündigt werden“ thematisiert. Im IT-Umfeld, besonders in der Hacker-Szene, kursierte dieser Begriff schon etwas länger in Zusammenhang mit den sozialen Medien. Besonders zu der Zeit, als die ersten größeren Player, wie Google, Facebook &amp; Co das Spielfeld betraten. Später sind unter Anderem Lösungen wie <a href="https://ceosbay.com/2022/11/15/open-source-twitter-alternative-mastodon/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mastodon</a> entstanden. Grundsätzlich geht es um die Gegebenheit, ausschließlich mit der eigenen Meinung konfrontiert und bestätigt zu werden. Nie die Gegenseite dargestellt zu bekommen und die kontroverse Diskussion eines Themas nicht zu erleben. Dann befindet man sich gegebenenfalls in einer Filter- bzw. Meinungsblase. Dies kann passieren, wenn man ausschließlich in Freundesgruppen mit ähnlichen Interessen verkehrt und beispielsweise immer die gleiche(n) Informationsquelle(n) heranzieht.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie entsteht die Filterblase?</h2>



<p>Filterblasen entstehen durch Algorithmen (Handlungsvorschriften zur Lösung von spezifischen Problemen oder einer Klasse von Problemen. Algorithmen bestehen aus endlich vielen, wohldefinierten Einzelschritten. Damit können sie zur Ausführung in ein Computerprogramm implementiert aber auch in menschlicher Sprache formuliert werden). Kurz – Durch sie wird bestimmt, wie ein Programm sich verhalten soll. </p>



<p>Im Kontext der Suchmaschinen und sozialen Medien, ist es der Versuch, Suchergebnisse und/oder News-Feeds zu personalisieren, meist auf Basis der Daten, die über einen beim Suchverlauf-, Kaufverhalten und den allgemeinen Aktivitäten im Internet gesammelt wurden. Einem werden durch die Algorithmen ausgewählte Themen angezeigt, die potenziell gefallen können und die zuvor aufgezeichneten Interessen bestätigen oder zumindest äquivalent zu der Meinung oder den Inhalten sind. </p>



<p>Bei sozialen Netzwerken wird bestimmt, welche Inhalte in einem Feed, einer individuellen Person angezeigt werden. Je nach Algorithmus und Programmierung werden auch die Inhalte priorisiert. Folglich, welchen Stellenwert die Inhalte von Freund*innen, mit denen Kontakt besteht. Oder Postings, die viele andere Nutzer*innen geliked oder kommentiert haben. Oder aber es werden Inhalte vollkommen ausgeblendet, die häufig ignoriert werden. Welche Kriterien bei den spezifischen Algorithmen zum Einsatz kommen, hängt von der jeweiligen Plattform ab. </p>



<p>Instagram sortiert anders als Twitter, Facebook wiederum anders als Google und so weiter. Nachdem es die Algorithmen und Daten sind, die den Profit für die jeweilige Plattform ermöglichen und steigern lassen, sind diese meist &#8222;geheim&#8220;. Nichtsdestotrotz lassen sich die meisten auf Basis von akademischen Whitepapern erlesen. Das Whitepaper (Ursprünglich vom politischen Weißbuch) ist ein Dokument, welches qualitativ hochwertige Fachinformationen zu einem spezifischen Thema beinhaltet. Mit diesen Case Studies, Forschungsergebnissen oder Ratgeber-Inhalten und gängiger Praxis aus der IT lässt es sich relativ gut einschätzen wie sie funktionieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kausalität</h3>



<p>Ein einseitiger Newsfeed kann neben einem verzerrten Weltbild bzw. Meinungsüberblick auch Einfluss auf die Meinung der Nutzer*innen selbst haben. Gustave Le Bon hat bereits gegen Ende des 18. Jahrhunderts deutlich gemacht, wie leicht sich der Mensch in der Masse formen bzw. steuern lässt. Dieser Tatsache haben/machen sich bereits in der Vergangenheit, als auch heute, viele zunutze/gemacht. Durch eine einseitige Berichterstattung wird eine spezifische Weltansicht verstärkt, mehrere andere werden dabei vollkommen ignoriert. Zum einen fehlt dadurch die Möglichkeit der umfassenden Reflexion zu einem Thema. Und zum anderen besteht die Gefahr der Anpassung an eine der ständig dargestellten Meinungen. </p>



<p>So kann jemand relativ einfach von einer gemäßigten Ansicht zu einer extremen Ansicht geführt werden. Besonders, ohne sich dabei wirklich bewusst zu sein, wie extrem die Meinung eigentlich ist. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass heute nicht nur Menschen in den sozialen Medien unterwegs sind, die ihre Meinung kundtun. Es werden regelrecht Agenturen damit beauftragt, um diverse Meinungen verstärkt und manipulativ in Umlauf zu bringen. Beispielsweise durch den Einsatz von Botnets, dessen Wirkungsgrad sich lediglich an den finanziellen Ressourcen, die einem Individuum oder einer Institution zur Verfügung stehen, orientiert. So lässt sich Methodik erkennen, womit sich die Bevölkerung jenseits von Gut und Böse, absolut koordiniert formen lässt. Wie dies heute in der Politik und im Mainstream gehandhabt wird, werde ich hier heute nicht thematisieren. Doch soziale Medien sind definitiv nicht ausschließlich als ein zeitweiliges Unterhaltungsmedium zu klassifizieren. So viel steht fest.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kann man die Blase platzen lassen?</h3>



<p>Man kann festhalten, dass soziale Medien für viele Individuen einen großen Teil der Informationsquelle und des Medienkonsums darstellen. Betrachtet man die Filterblase differenziert und als durchlässiges System, informieren sich Menschen häufig über unterschiedliche Plattformen und tauschen sich glücklicherweise immer noch persönlich mit anderen Menschen aus oder erhalten Informationen auch unbewusst über konventionelle Medien, wie dem Radio, dem Fernseher oder diversen Zeitungen und Zeitschriften.</p>



<p>Generell sollten soziale Medien bewusst konsumiert bzw. genutzt werden und auch die Inhalte sollten gut bedacht geteilt werden. Eine Filterblase platzen zu lassen, ist Theorie. Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Und eine Filterblase zu umgehen, ist eine Frage der Informationskompetenz. Folglich sollte man verschiedenste Quellen in Betracht ziehen, wenn man eine Nachricht erhält oder etwas in dem eigenen oder einem fremden Feed gezeigt bekommt. Vor allem sollte man nichtverifizierte Nachrichten auch nicht teilen. Dank den heutigen Methoden und Werkzeugen ist es möglich, in kürzester Zeit diverse Informationen zu verifizieren. Die Filterblase muss also nicht dramatisiert werden, solange man sich bewusst damit auseinandersetzt.&nbsp;</p>



<p>Auch das Smartphone ist wie jedes andere Werkzeug oder Waffe, nur so gefährlich, wie der Nutzer selbst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/13/soziale-medien-filterblase/">Filterblase  der Sozialen Medien &#8211; Verborgene Mechanismen, die unsere digitale Welt formen und beeinflussen</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Telegram &#8211; &#8222;Verschlüsselte&#8220; Nachrichten App für eine sichere Kommunikation?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Nov 2022 07:36:17 +0000</pubDate>
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<p>Als der Meta-Konzern (Vorher Facebook) WhatsApp übernahm, sprangen viele aus Angst vor der Weitergabe der eigenen Daten an Meta von dem Social-Media-Dienst zu anderen Apps bzw. Anbietern wie Threema, Signal oder Telegram ab. Auch viele meiner Bekannten schreiben mir in jüngster Zeit immer häufiger über Telegram. Aus diesem Grund werde ich heute Telegram ein bisschen auseinandernehmen. Mit etwa 700 Millionen monatlich aktiven Nutzern, so die Unternehmensangaben im Jahr 2022, folglich einem Anstieg um 40 % seit Anfang 2021, gehört Telegram zu einem der meistgenutzten Instant Messaging Apps.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ende-zu-Ende-Verschlüsselung?</h3>



<p>Ja, da ist ein Fragezeichen hinter der Überschrift. Anders als bei den meisten Messengern, die sich derzeit im Umlauf befinden, sind Chats bei Telegram nicht automatisch Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Es gibt zwar für alle Chats bzw. Unterhaltungen die Funktion der verschlüsselten Übertragung der Nachrichten auf den Cloud-Server, doch auf auf den Servern selbst kommt das Telegram-eigene Protokoll MTProto (Dies ist das Protokoll, welches von und für Telegram entwickelt wurde, um Nachrichten bei schwachen Mobilfunkverbindungen besser zu übertragen) zum Einsatz, dass keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung vorsieht. </p>



<p>Telegram selbst oder auch Dritte können so durchaus mit geringerem Aufwand auf die in der Cloud gespeicherten Inhalte zugreifen. Im Grunde genommen wäre die Ende-zu-Ende Verschlüsselung gegeben &#8211; Wenn da nur nicht der Server dazwischen wäre. Folglich bleibt die Verschlüsselung also nicht auf dem gesamten Übertragungsweg vom Sender zum Empfänger bestehen. Potenziell können Dritte mitlesen und Daten abgreifen. Bei Standard-Chats ließe sich vergleichsweise der Zugriff auf die Inhalte über den Sourcecode (Quellcode &#8211; Dies ist der lesbare Quell-Text eines Computerprogramms oder einer Webseite) erreichen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wann kommt die Ende-zu-Ende Verschlüsselung denn dann zum Einsatz?</h3>



<p>Lediglich bei zwei Modi bzw. Arten der Kommunikation wird bei Telegram die Ende-zu Ende-Verschlüsselung gewährleistet. Zum einen bei geheimen Chats (Diese Funktion ist nur als Einzel- und nicht als Gruppenchat verfügbar) und bei Sprachanrufen. Die User müssen diese Funktionen jedoch bei geheimen Chats erst aktivieren. Und dies bei jedem einzelnen Gespräch. Für Gruppenchats ist diese Funktion, wie bereits erwähnt, überhaupt nicht verfügbar.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Daten werden von Telegram beansprucht?</h3>



<p>Neben der IP-Adresse (Internetprotokoll = individuelle Adresse, die ein Gerät im Internet oder auf einem lokalen Netzwerk identifiziert), Gerätedetails (Um welches Endgerät/Modell es sich handelt, welche Auflösung usw.), Benutzernamen und etwaige Änderungen (Ja, sämtliche Änderungen werden protokolliert), Metadaten (Sind&nbsp;strukturierte Daten, die übergreifende Informationen über eine Ressource beinhalten &#8211; Kurz: Die Standortdaten des Benutzers), das Telefonbuch (Wie sonst schreibt man seinen Geschäftspartnern und Freunden?) und auch sämtliche Beitritte zu Kanälen und Gruppen sind öffentlich sichtbar.</p>



<p>Alles in allem werden auch laut eigener Aussage von Telegram diese Informationen bis zu 12 Monate gespeichert. Wie dies möglich ist? Nun, man stimmt bei der Nutzung der App &#8222;automatisch&#8220; den AGBs bzw. der Datenschutzvereinbarung zu 😉 </p>



<p>In diesen steht übrigens auch drin, dass sie bei den Cloud-Chats mitlesen (Dies war die Sache mit den oben erwähnten Servern), um Spam oder andere Bedrohungen zu verhindern. Dafür werden einzelne Standard-Chats von einer Software überprüft, als potenzielle Bedrohung bzw. Spam klassifiziert und von dem ein oder anderen Moderator von Telegram manuell erneut geprüft, ob ein solcher Verdacht sich bestätigt. Ja, dies steht da wirklich drin und kann in der Datenschutzvereinbarung auch im Nachgang nochmal gelesen werden 🙂</p>



<p>Und um die letzten Irrglauben auch aus der Welt zu schaffen. Bei Terrorverdacht, Kindesmissbrauch und anderen Straftaten, werden Daten von Telegram auch an die Behörden weitergegeben. Das ist meines Erachtens nach an sich nichts Schlechtes. Lediglich ist es so, dass die in der jüngsten Zeit immer mehr aufkommenden hetzenden Gruppen eher schlecht als recht moderiert bzw. ausgeschalten werden. Dies finde ich persönlich äußerst bedenklich. Die Beurteilung darüber, ob Telegram nun wirklich sicher ist? Nun, diese Entscheidung ist jedem selbst überlassen. Die hier vermittelten Informationen sollten einen groben Überblick darüber gegeben haben, wie Telegram mit der Sicherheit bzw. dem Datenschutz umgeht.</p>
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