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		<title>Apache Maven &#8211; Projekte inklusive Abhängigkeiten mühelos verwalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Dec 2022 05:53:15 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Maven ist ein Open Source Build-Tool der Apache Software Foundation für die Projektverwaltung. Man kann damit Java-Projekte automatisieren. Es wurde für die Java-Programmierplattform entwickelt und ist in integrierten Entwicklungsumgebungen für Java, beispielsweise in Apache NetBeans, &#8230;</p>
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<p>Maven ist ein <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Open Source</a> Build-Tool der Apache Software Foundation für die Projektverwaltung. Man kann damit Java-Projekte automatisieren. Es wurde für die Java-Programmierplattform entwickelt und ist in integrierten Entwicklungsumgebungen für Java, beispielsweise in Apache NetBeans, Eclipse, IntelliJ IDEA bereits implementiert, sodass oftmals keine separate Installation notwendig ist. und es ist aus einem Teil des Jakarta-Projekts hervorgegangen. Über die genannten IDE’s (Entwicklungsumgebungen) werde ich in zukünftigen Beiträgen schreiben.</p>



<p>Maven vereinfacht den Softwareerstellungsprozess, bietet ein einheitliches System für die Entwicklerarbeit, hochwertige Projektinformationen, Richtlinien für das Festlegen von Best Practices und erleichtert die Migration zu neuen Funktionen durch mehr Transparenz. Es beschreibt sowohl, wie Software gebaut wird, als auch deren Abhängigkeiten. Apache hilft sowohl bei der Verwaltung von Projekten und dient als Tool zum Verständnis. Es hilft also dabei, den Zustand eines Projekts zu organisieren und relativ schnell darzustellen.</p>



<p>Primär wird das Programm von Entwicklern und Projektmanagern bei Java-Anwendungsprojekten verwendet. Das Tool kann nützlich sein, um den Zustand eines Projektes auf einem Blick für technisch weniger versierte Personen, wie Führungspersönlichkeiten und Investoren, zusammenzufassen und gleichzeitig, um einige Prozesse bei der Softwareentwicklung zu automatisieren.</p>



<p>Maven basiert auf dem Objektmodell. Projekte werden als eine Pom.xml-Datei gespeichert. Das Tool verwaltet Projekt-Builds, Reportings und Dokumentationen aus einer zentralen XML-Informationsbasis. Mit der Standard-Plug-in-Architektur kann man es über den Standard-Input mit so gut wie jeder Anwendung nutzen und kollaborieren. Es vereinfacht den Prozess für das Erstellen von Java-Anwendungen erheblich, sodass der Nutzer den Status des Projektes viel einfacher einschätzen kann.</p>



<p>Der Name Maven kommt aus dem Jiddischen und bedeutet so viel wie „Sammler des Wissens“.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kurze Zeitreise</h3>



<p>Maven entstand in der Apache Software Foundation aus Frust über den Build-Prozess von Turbine. Es wurde bald zum Top-Level-Projekt aufgrund der Notwendigkeit, die Builds der vielen unterschiedlichen Projekte der Apache Software Foundation möglichst zu vereinheitlichen und somit auch zu vereinfachen.</p>



<p>Durch die vereinheitlichten Strukturen konnten Mitglieder unterschiedlicher Entwicklungsteams zwischen den einzelnen Teilprojekten wechseln und produktivere Arbeitsergebnisse erzielen. Dank der projektübergreifenden Standardisierung war es nicht mehr notwendig, sich in komplizierte Prozesse einzuarbeiten, um das Projekt ausführen und testen zu können.</p>



<p>Die Entwicklung von Maven 1 wurde im Jahr 2003 begonnen und am 13. Juli 2004 als Version 1.0 veröffentlicht. Die Umsetzung wurde jedoch sehr schnell realisiert, sodass einige Eigenheiten nicht bedacht wurden. Beispielsweise gab es Probleme bei der Performance sowie einen Überschuss an Konfigurationsdateien und -angaben, die es zu beherrschen galt. 2014 wurde das End of Life (EoL) von Maven 1 verkündet. Die letzte veröffentlichte Version ist 1.1 vom 25. Juni 2007.</p>



<p>Im Jahr 2005 wurde parallel damit begonnen, Maven 2 zu entwickeln, welches mit Version 2.0 am 19. Oktober 2005 fertiggestellt wurde. Mit dem Major-Release 2 wurde Maven von Grund auf überarbeitet und bekannte Probleme aus der Vorgängerversion wurden behoben. Aus diesem Grund sind Maven 1 und Maven 2 untereinander inkompatibel. Am 18. Februar 2014 wurde das End of Life von Maven 2 kommuniziert. Die letzte veröffentlichte Version ist 2.2.1 aus November 2009.</p>



<p>Die Entwicklung von Maven 3 begann im Jahr 2008, bei der man sich insbesondere auf die Kompatibilität zwischen Maven 2 und 3 konzentrierte.</p>



<p>In der zweiten Hälfte des Jahres 2021 wurden die Arbeiten an Maven 4 begonnen. Eine wesentliche Verbesserung ist die stark optimierte Unterstützung von Multi-Modul-Projekten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert Maven?</h3>



<p>Maven benötigt zur Ausführung eine Java virtuelle Maschine (JVM) und ist aufgrund dieses Umstandes plattformunabhängig. Aus diesem Grund kann es auf jedem Betriebssystem ausgeführt werden, für das eine Java VM verfügbar ist.</p>



<p>Der Kern von Maven ist mit wenigen Megabyte als Paket kompakt gehalten. Die interne Struktur ist modular aufgebaut. Sämtliche Funktionen werden über Erweiterungen, sogenannte Plugins, bei der erstmaligen Verwendung über ein öffentliches im Internet verfügbares Repository, Maven Central genannt, nachgeladen und in einem lokalen Repository abgelegt.</p>



<p>Maven ist deklarativ und basiert auf zwei wesentlichen Paradigmen. Zum einen auf „Don’t Repeat Yourself“ (DRY bzw. Wiederhole dich nicht selbst) bedeutet sinngemäß im Kontext von Maven, dass man nicht bei jedem Projekt dieselben Build-Schritte neu definiert muss. Und auf „Convention over Configuration“ (CoC bzw. Konvention vor Konfiguration). Dies bezieht sich auf die Konfigurationsdatei (POM), mit denen Maven-Projekte beschrieben werden. Durch festgelegte Konventionen haben möglichst viele Konfigurationseinträge gemeingültige Vorbelegungen (Default-Werte), die für die meisten Anwendungsfälle bereits die erwünschten Ergebnisse produzieren.</p>



<p>Maven folgt den beiden beschriebenen Paradigmen über den gesamten Zyklus der Softwareerstellung konsequent. Eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Automatisierung der einzelnen Schritte des Softwareerstellungsprozesses sind strikte Vereinheitlichungen, wie sie durch die beiden Paradigmen DRY und CoC geschaffen werden.</p>



<p>Obwohl Maven bereits sehr viele Vorgaben liefert, können Projekte diese Vorgaben an ihre tatsächlichen Bedürfnisse anpassen. Sowohl für künftige neuere Versionen von Maven als auch bei der Anbindung von Drittanbieterprodukten ist es eine bewährte Praxis, möglichst nahe am Maven-Standard zu bleiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wichtige Begriffe bei der Arbeit mit Maven</h3>



<p>Im Zusammenhang mit Maven werden wichtige Begriffe verwendet, mit denen man vertraut sein sollte, um effektiv damit zu arbeiten:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Artifacts</strong> (Artefakte) Diese werden in Maven sowohl Plugins als auch Abhängigkeiten zu externen Programmbibliotheken und die selbst erstellten binären Programmdateien des eigenen Softwareprojektes bezeichnet.</li>



<li><strong>Lifecycles</strong> (Lebenszyklen) Dies kann auch als Workflow oder Prozess verstanden werden. Maven kennt drei Lifecycles: „clean“, „site“ und „build“.</li>



<li><strong>Phases</strong> (Phasen) In diesen werden die einzelnen Schritte innerhalb eines „Lifecycles“ bezeichnet, die in festgelegter linearer Reihenfolge durchlaufen werden. Der Build-Lifecycle Default kennt 23 Schritte.</li>



<li><strong>Goals</strong> (Ziele) Sind einzelne Aktionen bzw. Funktionalitäten, die in einem Plugin bereitgestellt werden.</li>



<li><strong>Archetypes</strong> (Archetypen) In diesen können Gerüste für unterschiedlichste Arten von Softwareprojekten erstellt werden, deren Struktur dem Standard von Maven entspricht. Was auch als ein wesentliches Merkmal von Maven-Projekten ist. Die einheitliche Verzeichnisstruktur, auf die ich nachfolgend eingehen werde.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Verzeichnisstruktur</h3>



<p>my-project/ – Wurzelverzeichnis</p>



<p>pom.xml – Projektbeschreibung (Build-Logik)</p>



<p>src/ – alle Eingabedateien</p>



<p>main/ – Eingabedateien für die Erstellung des eigentlichen Produkts</p>



<p>java/ – Java-Quelltext-Dateien</p>



<p>resources/ – Projektdateien, die kein Java-Quellcode sind, aber für die Übersetzung oder zur Laufzeit benötigt werden, z. B. Bilder, <a href="https://ceosbay.com/2022/10/29/structured-query-language-sql/">SQL</a>, Java-Properties-Dateien etc.</p>



<p>test/ – Eingabedateien, die für automatisierte Testläufe benötigt werden</p>



<p>java/ – Testfälle, die als Java-Quellcode vorliegen, z. B. JUnit-Testfälle</p>



<p>resources/ – Zusätzliche Ressourcen für Testfälle</p>



<p>target/ – Alle durch Maven während des Build-Vorgangs erstellten Dateien</p>



<p>classes/ – kompilierte Java-Klassen</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Konfigurationsdatei &#8222;pom.xml&#8220;</h3>



<p>Die Konfigurationsdatei für Maven-Projekte hat die offizielle Bezeichnung &#8222;Project Object Model (POM)&#8220;und ist als pom.xml im Wurzelverzeichnis des Projektes abgelegt. Im Kontext des Build-Managements ist die pom.xml die Build-Logik, die von externen Werkzeugen wie dem Automatisierungsserver Jenkins aufgerufen wird. <a href="https://ceosbay.com/2022/12/18/erklaerung-jenkins/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Über Jenkins habe ich bereits geschrieben.</a></p>



<p>Die zwingenden Basisangaben für ein Projekt innerhalb einer POM sind die sogenannten GAV-Parameter, zuzüglich des Packagetyps. GAV steht für (G) = GroupID, (A) = ArtifactId und (V) = Version. Die GAV-Koordinaten müssen für jedes Projekt eindeutig sein und dürfen nicht mehrfach Verwendung finden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Abhängigkeiten bzw. (Dependency Management)</h3>



<p>Einer der wichtigsten Faktoren für den Erfolg von Maven ist der einfache Umgang mit fremden Abhängigkeiten, sogenannten 3rd Party Libraries. Externe Abhängigkeiten werden in der pom.xml notiert und über ihre GAV-Koordinaten eindeutig und transitiv aufgelöst. Die definierten Abhängigkeiten werden nicht physisch in die Versionsverwaltung mit aufgenommen, sondern während des Buildvorgangs im Projekt-Ausgabeverzeichnis target bereitgestellt.</p>



<p>Bei der Verwendung eines Artefaktes prüft Maven, ob es bereits lokal im Repository vorhanden ist. Das lokale Repository ist ein verstecktes Verzeichnis mit der Bezeichnung .m2/repository und findet sich im home-Verzeichnis des am Betriebssystem angemeldeten Nutzers.</p>



<p>Wird von Maven das angeforderte Artefakt im lokalen Repository nicht gefunden, wird in einem öffentlichen Remote-Repository danach gesucht. Bei erfolgreicher Suche wird das Artefakt im lokalen Repository verfügbar gemacht. Das Wichtigste öffentlich frei verfügbare Repository für Java-Artefakte lautet &#8222;Maven Central&#8220; und wird von dem Unternehmen Sonatype betrieben.</p>



<p>Es besteht die Möglichkeit, einen eigenen Repository-Server zu betreiben, um selbst erstellte Artefakte im Unternehmen bzw. im Intranet für andere Projekte bereitzustellen oder diese über das Internet zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>Wichtige Implementierungen zum Hosten eigener Artefakte sind Sonatype Nexus OSS oder JFrog Artifactory, für die es sowohl freie Community Versionen als auch kommerzielle Enterprise-Varianten gibt. Diese Lösungen können neben den verschiedenen Java-Artefakten auch andere Formate wie beispielsweise Docker Images, RubyGems, .NET nuget oder NPM verwalten. Maven Central, das größte Open-Source-Repository, wird mit Nexus OSS betrieben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Maven-Lebenszyklen (Lifecycles)</h3>



<p>Wie bereits vorher erwähnt, kommen in einem Maven Workflow verschiedene Lebenszyklen zum Einsatz. Diese sind:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>clean</strong> (Zum Löschen von Ergebnissen vorheriger Builds, mit den Phasen pre-clean, clean, post-cl</li>



<li><strong>build</strong> (default) (Zum Erstellen eines Projekts im Rahmen der verschiedenen Phasen</li>



<li><strong>site</strong> (Zum Erstellen von Webseiten zur Projektdokumentation und Reports, mit den Phasen pre-site, site, post-site, site-deploy.</li>
</ul>



<p>Maven geht dabei jeweils von einem Zyklus aus, der bei der Softwareerstellung im Allgemeinen durchlaufen wird. Es muss aber nicht jedes Softwareprojekt alle Phasen des im Folgenden verkürzt dargestellten Default-Zyklus verwenden. Die Standardfunktionalität kann durch die Einbindung von zusätzlichen Plug-ins an die entsprechende Phase erweitert werden.</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>validate</strong> bzw. validieren (Es wird überprüft, ob die pom.xml und die Projektstrukturen vollständig, valide und gültig sind.</li>



<li><strong>compile</strong> bzw. kompilieren (In dieser Phase wird der Quellcode kompiliert.</li>



<li><strong>test</strong> bzw. testen (Hier wird der kompilierte Code durch das eingebundene Unit-Test-<a href="https://ceosbay.com/2022/11/14/erklaerung-frameworks/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Framework</a> (z. B. JUnit, TestNG) getestet. Maven berücksichtigt dabei in späteren Zyklen, dass Testklassen normalerweise nicht in der auszuliefernden Software vorhanden sind.</li>



<li><strong>package</strong> bzw. verpacken (Das Kompilat wird – ggf. mit anderen nicht kompilierbaren Dateien – zur Weitergabe verpackt. Häufig handelt es sich dabei um eine JAR-Datei.</li>



<li><strong>integration-test</strong> bzw. Integrationstests (Bereitstellen der programmatisch erstellten Integrationstests mittels Behavior Driven Development (z. B. Cucumber, jGiven).</li>



<li><strong>verify</strong> bzw. Gültigkeitsprüfung des Softwarepakets (Überprüfung der Artefakte, ob die festgelegten Spezifikationen erfüllt wurden, D.H. die bereitgestellten Integrationstests werden ausgeführt.</li>



<li><strong>install</strong> bzw. das Kopieren in die lokale Maven-Repository (Kopiert das Softwarepaket ins lokale Maven-Repository, um es dann in anderen lokalen Maven-Projekten verwenden zu können. Dies ist insbesondere für modulare Projekte von Bedeutung.</li>



<li><strong>deploy</strong> bzw. anwenden (Lädt das Softwarepaket in ein entferntes Maven-Repository hoch, wonach es auch anderen Entwicklern global zur Verfügung steht.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Hierbei kann man sich relativ kurzfassen. Ein Software-Projekt sollte stehts mit einem vernünftigen Buildmanagement ausgestattet sein. Das <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open-Source</a>-Tool bietet sich dabei vor allem bei Java-Projekten an, zumal es selbst auf Java basiert. Es ist ebenso möglich, Maven durch selbst entwickelte Plugins zu erweitern. Aufgrund dieser Eigenschaft wird es auch als Plugin Execution Framework bezeichnet. Man kann damit die Kollaboration bei der Entwicklung durch Programmierer und Projektmanager mit verschiedensten Skill-Sets wesentlich erleichtern bzw. vereinfachen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/12/22/erklaerung-maven/">Apache Maven &#8211; Projekte inklusive Abhängigkeiten mühelos verwalten</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Homebrew &#8211; Paketmanager für MacOS (oder Linux)</title>
		<link>https://ceosbay.com/2022/10/25/homebrew-der-fehlende-paketmanager-fuer-macos-lassen-wir-fluegel-wachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 21:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[MacOS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich immer wieder einige für mich &#8222;neue&#8220; Dinge lerne, darf Homebrew auf meinem System nicht fehlen. Falls man mit macOS unterwegs ist, sollte man die Installation durchaus in Erwägung ziehen. Homebrew ist eine freie &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/10/25/homebrew-der-fehlende-paketmanager-fuer-macos-lassen-wir-fluegel-wachsen/">Homebrew &#8211; Paketmanager für MacOS (oder Linux)</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Nachdem ich immer wieder einige für mich &#8222;neue&#8220; Dinge lerne, darf <a href="https://brew.sh/index_de.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Homebrew</a> auf meinem System nicht fehlen. Falls man mit macOS unterwegs ist, sollte man die Installation durchaus in Erwägung ziehen. Homebrew ist eine freie / quelloffene / <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Open Source</a> Paketverwaltung, die Installationen von Software auf den Betriebssystemen macOS und <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linux</a> vereinfacht. Nur um es noch erwähnt zu haben &#8211; Paketmanager sind Teil der Basisausstattung einer jeden <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linux</a>-Distribution. Aus diesem Grund ist es schon gewollt bzw. provoziert, wenn dieser mal in einer Distribution fehlt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Installation</h3>



<p>Im Grunde genommen, ist es schnell installiert. Einfach den folgenden Code in das Terminal (Das Terminal ist ein CLI aka Command-Line Interpreter bzw. Command-Line Processor welches ein Command-Line Interface nutzt, um Befehle von einem Benutzer in Form von Textzeilen zu empfangen) von macOS kopieren und los geht&#8217;s mit einem kurzen Druck auf die Enter Taste. </p>



<pre class="wp-block-code"><code>/bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/HEAD/install.sh)"</code></pre>



<p>Dazu muss man noch sagen, dass es immer noch Systemvoraussetzungen gibt. Homebrew benötigt eine 64-bit Intel CPU (Central Processing Unit aka Prozessor) oder eine Apple Silicon CPU, mindestens macOS Mojave (10.14) und die installierten Xcode Command Line Tools (CLT) die wie folgt installiert werden können:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>xcode-select —install</code></pre>



<p>Das Skript erklärt was es tun wird und wartet in der Regel auf Bestätigungen und/oder Befehle, bevor es etwas macht. Mehr Informationen gibt es natürlich auf der Website von Homebrew. Noch genauer, <a rel="noreferrer noopener" href="https://docs.brew.sh/Installation" target="_blank">hier</a>.</p>



<p>Wozu man es braucht? Ganz einfach, MacOS ist ein Unix-Betriebssystem &#8211; Nur ohne einen Paketmanager ist es so etwas wie ein Greifvogel, dem man die Flügel gestutzt hat. Sicherlich gibt es die Möglichkeit, VM&#8217;s (Virtuelle Maschinen zu installieren) oder andere Betriebssysteme nativ über Bootcamp zu installieren &#8222;In späteren Beiträgen gerne mehr&#8220;, doch wer hat schon Lust, für die einfachsten Anwendungen und Funktionen eine virtuelle Maschine zu installieren geschweige denn hochzufahren.</p>



<p>Im Grunde genommen ist Homebrew ein selbstgemachter Paketmanager für macOS. <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linux</a> User kennen Paketmanager, aber auf macOS fehlt dies leider &#8222;nativ&#8220;. Wer sich jetzt noch nicht über bestimmte fehlende Anwendungen wie z.B. wget auf seinem Mac gewundert hat, hat wahrscheinlich auch keinen Bedarf für einen Paketmanager wie Homebrew. Allen andere möchte ich hier einmal zeigen was geht und vor allem wie es geht.</p>



<p>Wenn man keine Lust mehr auf Homebrew hat und es wieder von seinem System entfernen möchte, macht man dies, wie bereits bei der Installation, mit einem Script:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>/bin/bash -c "$(curl -fsSL https://raw.githubusercontent.com/Homebrew/install/master/uninstall.sh)"</code></pre>



<p>Homebrew installiert über das Skript selbst unter dem bevorzugten Präfix (/usr/local für macOS Intel, /opt/homebrew für Apple Silicon). Homebrew benötigt dann kein Sudo mehr. Man kann es auch ausführen, wenn in /usr/local bereits Inhalte installiert sind. Homebrew installiert keine Dateien außerhalb seines Pfades und man kann den Ort einer Homebrew-Installation frei wählen. So kann man leicht prüfen, ob die Deinstallation alle Daten rückstandslos entfernt hat.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Xcode installieren</h3>



<p>Als iOS Entwickler hat man wahrscheinlich bereits Xcode installiert. Falls nicht, gehören die Xcode CLI Tools auch noch zu den Systemvoraussetzungen auf der Software bzw. Tool Ebene. Diese lassen sich automatisch bei der Installation von Xcode über den Apple App Store installieren oder aber man gibt einfach den folgenden Befehl im Terminal ein:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>xcode-select —install</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Pakete und Befehle</h3>



<p>Nach der Installation von Homebrew können weitere Pakete installiert werden. Tatsächlich ist dies nun genauso simpel wie unter <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linux</a>.</p>



<p>Mit einem kurzen Befehl lassen sich alle bereits installierten Pakete anzeigen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew list</code></pre>



<p>Sollte diese Liste, aus welchem Grund auch immer, zu lang werden, kann man sich die Ausgabe auch mit dem nachfolgenden Befehl in eine Datei umleiten:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew list &gt; homebrewpackages.txt</code></pre>



<p>Und wenn man mal nicht weiß, wofür das ein oder andere Paket eigentlich dient, kann man mit einem weiteren Befehl mehr Informationen über das spezifische Paket erhalten.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew info &lt;paketname&gt;</code></pre>



<p>Mit dem nächsten Kommando lässt sich der genaue Standort des Pakets ermitteln:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew --prefix &lt;paketname&gt;</code></pre>



<p>Standardmäßig sind alle Pakete in allen Versionen von macOS im selben Verzeichnis `/usr/local/Cellar/` installiert. Zusätzlich werden im Verzeichnis `/usr/local/opt/` noch symbolische Links erzeugt. Das folgende Kommando zeigt die Inhalte an:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>ls -l /usr/local/opt/</code></pre>



<p>Homebrew und unsere installierten Pakete werden aktualisiert mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew update</code></pre>



<p>Was die Pakete betrifft, kann es vor einem Update/Upgrade auch interessant sein zu ermitteln, welche Pakete überhaupt ein Update benötigen. Dies überprüfen wir mit dem folgenden Kommando:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew outdated</code></pre>



<p>Ein einzelnes individuelles Paket lässt sich mit dem folgenden Befehl aktualisieren:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew upgrade &lt;paketname&gt;</code></pre>



<p>Und mit</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew upgrade</code></pre>



<p>lassen sich alle aktuallisieren.</p>



<p>Selbstverständlich lassen sich auch alle verfügbaren Pakete anzeigen. Dazu am besten den folgenden Befehl verwenden:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew search &lt;search_string&gt;</code></pre>



<p>Wenn man beispielsweise auf der Suche nach Paketen für Azure ist, lässt sich dies auch mit einem Befehl umsetzen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew search azure</code></pre>



<p>In der Ausgabe lassen sich auf diesem Weg alle Pakete, die für Microsoft Azure (Im Grunde genommen alle Pakete, die den Terminus „azure“ im Namen innehalten) auffinden. Pakete mit einem grünen Häkchen lassen darauf schließen, dass diese bereits installiert sind.</p>



<p>Über Homebrew lässt sich auch ganz hervorragend PowerShell Core auf dem Mac installieren, um Windows Systeme mit Powershell verwalten zu können.</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew install --cask powershell</code></pre>



<p>Sicherlich will man auch hin und wieder das ein oder andere Paket loswerden. Dazu lässt sich dann der nachfolgende Befehl nutzen:</p>



<pre class="wp-block-code"><code>brew uninstall &lt;paketname&gt;</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Diese Informationen ermöglichen einen kleinen Einblick in Hombrew. Selbstverständlich kann man noch vieles mehr damit anstellen und mehr darüber erfahren. Hierzu einfach in der <a href="https://docs.brew.sh/Manpage" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Dokumentation</a> von Hombrew selbst vorbeischauen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/10/25/homebrew-der-fehlende-paketmanager-fuer-macos-lassen-wir-fluegel-wachsen/">Homebrew &#8211; Paketmanager für MacOS (oder Linux)</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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