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	<title>Distribution Archive - CEOsBay</title>
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		<title>Debian &#8211; Für Stabilität und Freiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2022 16:24:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Debian bzw. das Open Source Debian Projekt ist ein Zusammenschluss von Individuen, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Die Entwicklung eines freien Betriebssystems, dass frei für alle verfügbar ist. Und wenn dabei das Wort frei &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/12/05/erklaerung-debian-linux/">Debian &#8211; Für Stabilität und Freiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Debian bzw. das <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Debian Projekt ist ein Zusammenschluss von Individuen, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Die Entwicklung eines freien Betriebssystems, dass frei für alle verfügbar ist. Und wenn dabei das Wort frei fällt, spricht man von der wahren Software-Freiheit. Damit zählt Debian für mich persönlich eher zu den sympathischeren Distributionen, mit einer äußerst hilfsbereiten und qualifizierten Community.</p>



<p>Debian GNU/<a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a> basiert auf den grundlegenden Systemwerkzeugen des GNU-Projektes sowie dem <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a>-Kernel.</p>



<p>Die aktuelle Version ist Debian 11 „Bullseye“ und als Vorabversion gibt es bereits Debian 12 „Bookworm“. Es bietet eine große Auswahl (Zurzeit ca. 60.000) an Anwendungsprogrammen und Werkzeugen. Auch wird Debian als Basis für viele andere <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a> Distributionen genutzt. Eines der Bekannteren <a href="https://ceosbay.com/2022/12/04/erklaerung-ubuntu-linux/">Ubuntu</a>, welches eher nicht mehr zu meinen persönlichen Favoriten gehört.</p>



<h3 class="wp-block-heading">So ging es los</h3>



<p>Im August 1993 hat Ian Murdock mit der Arbeit an einem neuen Betriebssystem angefangen. Es sollte offen sein, ganz im Sinn von <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a> und GNU. Er verschickte eine offene Einladung an andere Software-Entwickler und lud sie ein, bei einer Software-Distribution mitzumachen, die auf dem damals noch recht jungen <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a>-Kernel basieren sollte. Debian sollte sorgfältig zusammengestellt und genauso gewissenhaft betreut und unterstützt werden. Dabei sollte es ein offenes Design aufweisen und Beiträge und Unterstützung aus der Freien-Software-Gemeinschaft einfließen lassen.</p>



<p>Alles begann mit einer kleinen, eingeschworenen Gruppe von Hackern von freier Software und wuchs zu einer relativ großen, gut organisierten Gruppe aus Entwicklern, Beitragenden und Anwendern heran. Mittlerweile fasst das Debian-Projekt mehr als eintausend aktive Entwickler und Unterstützer auf der ganzen Welt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Satzung</h3>



<p>Ein Projekt mit dieser Größe braucht eine gute Organisationsstruktur. Aus diesem Grund hat das Debian-Projekt klare Regeln und Richtlinien, die man hier unter der <a href="https://www.debian.org/devel/constitution" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Satzung</a>&nbsp;einsehen kann.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Debian – Das Wieso</h3>



<p>Manche wundern sich, warum so viele Menschen dafür brennen, so viel Freizeit in das Programmieren, Verpacken und Betreuen von Software zu investieren und sie dann auch noch zu verschenken. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen.</p>



<p>Manche Leute sind von Natur aus einfach hilfsbereit und haben mit der Einbringung in ein freies Software-Projekt ihren Weg gefunden, diese Hilfsbereitschaft auszuleben.</p>



<p>Viele Entwickler schreiben Programme, um Computer sowie verschiedene Architekturen und Programmiersprachen besser zu verstehen.</p>



<p>Einige Unterstützer möchten sich für all die freie Software revanchieren, die sie benutzen dürfen und bringen sich deshalb ein.&nbsp;</p>



<p>Dann gibt es noch viele AkademikerInnen, die an freier Software entwickeln, um ihre Kenntnisse zu erweitern und um die Ergebnisse ihrer Forschungen bekannt zu machen.</p>



<p>Und zu guter Letzt gibt es Unternehmen, die bei der Entwicklung und Betreuung von freier Software helfen, um Einfluss darauf zu nehmen, wie sich die Software weiterentwickelt. Besonders dann, wenn man neue Features schnell implementiert haben möchte.</p>



<p>Ich persönlich bin bei dem ein oder anderen Projekt dabei, weil mich die Technologie an sich interessiert und mir die Zusammenarbeit mit Menschen sehr viel Spaß macht. Und nachdem mir relativ schnell langweilig wird, benötige ich immer wieder neuen Input. Letzteres gilt natürlich für die Technologie und weniger für die Menschen. Im Grunde genommen, beteiligt man sich meistens an <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> bzw. in diesem Kontext als Debian-Entwickler, für den Spaß und um gemeinsam etwas großartiges zu erschaffen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ideologie und unfreie Software</h3>



<p>Die Debian Gemeinschaft glaubt an die freie Software. Dennoch ist es respektiert, dass Menschen manchmal unfreie Software auf ihren Computern installieren müssen. Aus diesem Grund gibt es den Beschluss seitens der Debian Entwickler, diese Menschen nach Möglichkeit zu unterstützen, daher gibt es eine immer größer werdende Anzahl von Paketen, die unfreie Software auf einem Debian-System nachinstallieren lässt.</p>



<p>Diese Tatsache kann besonders zu Beginn relativ herausfordernd sein, da man bereits zur Installation von Debian nicht freie Treiber Pakete für diverse Hardware installieren muss, die nicht standardmäßig auf den Installationsmedien mitgeliefert werden. Besonders betroffen hierbei, sind in der Regel die Treiber für die Netzwerkkarte, da man diese bereits bei der Installation benötigt, um aktualisierte Pakete bereits bei der initialen Installation mitzuinstallieren. Doch dies werde ich, mit einer hohen Wahrscheinlichkeit, bei einem späteren Beitrag nochmals ausführlich thematisieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Projekt</h3>



<p>So gesehen, kann sich jeder als Debian Entwickler registrieren, der den sogenannten New-Member-Prozess erfolgreich durchläuft. Die Bewerber kommen hinsichtlich ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten auf den Prüfstand. Außerdem wird sichergestellt, dass sie mit der Philosophie des Projektes vertraut sind.</p>



<p>Der Name des Betriebssystems leitet sich von den Vornamen des Debian-Gründers Ian Murdock und seiner damaligen Freundin und späteren Ehefrau Debra Lynn ab. Bereits wenige Monate nach der Gründung, im Mai 1994, entschied sich das Projekt zu einer Änderung des offiziellen Namens von Debian zu Debian GNU/<a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a>.</p>



<p>Letzteres ging mit der Auffassung der Free Software Foundation einher, dass das häufig als <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a> bezeichnete Betriebssystem eine Variante des GNU-Systems sei. Dahingehend gab es einen relativ bekannten Namensstreit, den ich hier nicht wirklich thematisieren werde. Wen es aber interessiert, kann gerne <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/GNU/Linux-Namensstreit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">hier</a> vorbeischauen.</p>



<p>Allgemein spricht man nur noch von Debian, wenn man von Debian spricht 😀</p>



<p>Das System ist bekannt für seine Paketverwaltung dpkg und deren Frontend APT. Mit diesen ist es möglich, alte Versionen von Debian GNU/<a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a> durch aktuelle zu ersetzen oder neue Softwarepakete zu installieren. Sie sind ebenfalls dafür zuständig, alle von einem Programm benötigten Abhängigkeiten aufzulösen, also alle Programmpakete zu laden und zu installieren, welche die gewünschte Software benötigt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Sicherheit</h3>



<p>Alle Probleme mit der Software sind öffentlich behandelt, so auch sämtliche Sicherheitsprobleme. Aspekte der Sicherheit sind öffentlich auf der debian-security-announce-Mailingliste zur Diskussion freigegeben. Debian‘s Sicherheitsgutachten (Audits) werden über eine öffentliche Mailingliste versendet (Sowohl unter den Entwicklern als auch mit den externen Mailinglisten) gleichzeitig auf einem öffentlichen Server bekanntgegeben.</p>



<p>Durch diese Handhabung verspricht man sich ein schnelleres Auffinden von Sicherheitslücken und damit die Möglichkeit, diese auch eher beheben zu können. Die entgegengesetzte Herangehensweise des Security Through Obscurity (Sicherheit durch Unklarheit bedeutet, dass man sich in der Sicherheitstechnik auf die Geheimhaltung des Entwurfs oder der Implementierung als Hauptmethode zur Gewährleistung der Sicherheit eines Systems oder einer Komponente verlässt) ist dagegen als unpraktikabel angesehen.&nbsp;</p>



<p>Die Tatsache, dass die Entwicklung der Distribution öffentlich sichtbar unter Beteiligung einer Vielzahl von Personen geschieht, erfordert besondere Sicherheitsmaßnahmen. Änderungen an Paketen sind grundsätzlich mit einem verifizierbaren Schlüssel digital signiert. Die Überprüfung der Gültigkeit der Signatur erfolgt beim Anwender vor der Installation. Diese Maßnahme soll es Dritten erschweren, schädliche Software in Debian-Pakete einzuschleusen.</p>



<p>Die Paketbetreuer passen die Sicherheitsaspekte ihrer jeweiligen Software an die allgemeinen Grundsätze von Debian an. Daher sind Dienste nach der Installation oft als „sicher“ voreingestellt, was von einem Benutzer als „Einschränkung“ empfunden werden kann. Dennoch versucht Debian, Sicherheitsaspekte und einfache Administration abzuwägen. Zum Beispiel werden Dienste wie ssh und ntp nicht inaktiv installiert, wie es bei den Distributionen der BSD-Familie üblich ist. Auf BSD werde ich in einem zukünftigen Beitrag eingehen.</p>



<p>Wenn ein Sicherheitsproblem in einem Debian-Paket entdeckt wird, kommt es zusammen mit einer Einschätzung der dadurch entstehenden Gefahr in die Öffentlichkeit bzw. wird auf den vorher erwähnten Wegen publiziert. Parallel wird so schnell wie möglich ein Sicherheitsupdate dieses Pakets vorbereitet und auf speziellen Servern veröffentlicht. Kritische Sicherheitslücken werden auf diese Weise häufig innerhalb von Stunden geschlossen.</p>



<p>An dieser Stelle ist es vielleicht sinnvoll zu erwähnen, dass die von Debian angepasste Implementierung des für die Schlüsselerstellung zuständigen Zufallsgenerators der OpenSSL-Bibliothek zwischen September 2006 und Mai 2008 mit einer erheblichen Sicherheitslücke lief. Die generierten geheimen Schlüssel konnten abgeschätzt und damit in kurzer Zeit (vor-)berechnet werden (1024- und 2048-Bit-Schlüssel in ungefähr zwei Stunden). Insbesondere OpenSSH und die sichere Kommunikation in Webbrowsern waren davon betroffen.</p>



<p>Das Sicherheitsrisiko besteht weiterhin für alle RSA-Schlüssel, die in diesem Zeitraum auf betroffenen Systemen erstellt wurden und seit der Aktualisierung der Bibliothek nicht neu erstellt wurden. Auch alle DSA-Schlüssel, die jemals von einem Rechner mit fehlerhaftem Zufallszahlengenerator verwendet wurden, sind seitdem unsicher. Selbst wenn diese ursprünglich auf einem Rechner mit korrekt arbeitendem Zufallszahlengenerator erstellt wurden. Zu einem der größeren Sicherheitslücken kam es auch im Jahr 2019. Denn da wurde in dem Paketmanagertool von Debian („apt“ bzw. „apt-get“) eine Sicherheitslücke entdeckt, die es einem Man-in-the-Middle-Angreifer ermöglichte Code bei einem Update auszuführen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fun Facts</h3>



<p>Die Stadt München war zwischen 2006 und 2013 mit Debian-basierten Betriebssystemen LiMux auf freier Software unterwegs. Spekulationen zufolge switchten sie durch Einfluss von Microsoft, da sie mit einer Deutschland-Zentrale von Unterschleißheim nach München-Schwabing umzogen, zu Microsoft. Dies könnte mit der Gewerbesteuer an die Stadt München zusammenhängen, meinte der ein oder andere Autor im Manager-Magazin.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Wie bereits erwähnt, empfinde ich Debian als äußerst sympathisches Projekt bzw. Distribution. Nichtsdestotrotz ist es, meiner Meinung nach, noch kein einsteigerfreundliches Betriebssystem. Zum einen, wegen der unfreien Treiber, die gegebenenfalls vor- oder nachinstalliert werden müssen und zum anderen, weil grundsätzlich jedes System nach der Neuinstallation Sicherheitslücken enthält, die von fähigen Personen geschlossen werden müssen. Debian GNU/<a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/">Linux</a> bietet umfangreiche Möglichkeiten, das System vor unbefugten Zugriffen abzuschotten. Allerdings reicht es nicht aus nur Sicherheits-Updates aufzuspielen. Der Anwender selbst kann und muss aktiv sein System „härten“. Und dafür muss man schon einiges an Fachwissen mitbringen.</p>



<p>Sicherlich kann sich der Nutzer über Sicherheitsrisiken unter den genannten Quellen bereits im Vorfeld informieren. Doch auch während und nach der Installation des Debian-Betriebssystems muss der Nutzer auf einige grundlegende Dinge achten. Dies beginnt bei den BIOS-Einstellungen, geht über die Absicherung des Bootloaders und schlussendlich bei der Installation von Sicherheits-Patches bzw. zur Anpassung von Diensten und sicherheitsrelevanten Dateien.</p>



<p>Daher ist es vielleicht sinnvoll, mit einem „einfacheren“ System wie <a href="https://ceosbay.com/2022/12/04/erklaerung-ubuntu-linux/">Ubuntu</a> zu beginnen und sich so langsam in die Materie einzuarbeiten, wenn man in der Zukunft etwas unabhängiger und konsequenter unterwegs sein will.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/12/05/erklaerung-debian-linux/">Debian &#8211; Für Stabilität und Freiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Git &#8211; Die Codeverwaltung für effiziente Zusammenarbeit revolutionieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 11:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Git ist eine freie und Open Source Software für die verteilte Versionskontrolle. Es hilft Entwicklern dabei, Code zu speichern, zu verwalten, Änderungen darin zu verfolgen und zu kontrollieren. Zu den weiteren Zielen gehören Geschwindigkeit, Datenintegrität &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/18/erklaerung-git/">Git &#8211; Die Codeverwaltung für effiziente Zusammenarbeit revolutionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Git ist eine freie und <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Software für die verteilte Versionskontrolle. Es hilft Entwicklern dabei, Code zu speichern, zu verwalten, Änderungen darin zu verfolgen und zu kontrollieren. Zu den weiteren Zielen gehören Geschwindigkeit, Datenintegrität und Unterstützung für verteilte, nicht-lineare Arbeitsabläufe (Dabei können tausende von parallelen Zweigen auf verschiedenen Systemen entstehen &#8211; Dies ist keine Metapher sondern wörtlich gemeint! 😉 ).</p>



<p>Git wurde ursprünglich von Linus Torvalds im Jahr 2005 für die Entwicklung des Linux-Kernels entwickelt, wobei andere Kernel-Entwickler zur anfänglichen Entwicklung wesentliche Beiträge geleistet haben. Seit 2005 ist Junio Hamano der Hauptverantwortliche. Wie bei den meisten anderen verteilten Versionskontrollsystemen und im Gegensatz zu den meisten Client-Server-Systemen ist jedes Git-Verzeichnis auf jedem Computer ein vollwertiges Repository mit einer vollständigen Historie und vollständigen Versionsverfolgungsfunktionen, unabhängig vom Netzwerkzugang oder einem zentralen Server. Git ist, wie Anfangs angesprochen, freie und <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source Software</a>, die unter der <a href="https://www.gnu.org/licenses/old-licenses/gpl-2.0.en.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GPL-2.0-Lizenz</a> vertrieben wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine kurze Anekdote über Git und dessen Abbreviatur</h3>



<p>Linus Torvalds witzelte sarkastisch über den Namen git (was im britischen Slang &#8222;unangenehme Person&#8220; bedeutet): &#8222;Ich bin ein egoistischer Mistkerl und benenne alle meine Projekte nach mir selbst. Erst &#8222;Linux&#8220;, jetzt &#8222;Git&#8220;. Die Manpage beschreibt Git als &#8222;the stupid content tracker&#8220; Die Read-me-Datei des Quellcodes führt weiter aus:<br>&#8222;Git&#8220; kann alles Mögliche bedeuten, je nach Laune (Ich werde dies in der englischen Sprache belassen, da es so wahrscheinlich mehr Sinn macht 😉 ).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Random three-letter combination that is pronounceable, and not actually used by any common UNIX command. The fact that it is a mispronunciation of &#8222;get&#8220; may or may not be relevant.</li>



<li>Stupid. Contemptible and despicable. Simple. Take your pick from the dictionary of slang.</li>



<li>&#8222;Global information tracker&#8220;: you&#8217;re in a good mood, and it actually works for you. Angels sing, and a light suddenly fills the room.</li>



<li>&#8222;Goddamn idiotic truckload of sh*t&#8220;: when it breaks.</li>
</ul>



<p>Um Git zu verstehen sind im Prinzip 8 Begriffe relevant. Repository (Kurz: Repo), die Versionskontrolle, Fork bzw. Forking (Gabel bzw. Gabelung), Branch (Verzweigung), Stage (Phase oder Stadium), Modified (modifiziert), Commit (Verbindlichkeit) und Merge (Zusammenführung). Diese Begriffe werde ich nachfolgend beschreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Repository?</h3>



<p>Eine Repository, kurz Repo genannt, ist ein Speicherort für Softwarepakete. Oft wird auch ein Inhaltsverzeichnis zusammen mit Metadaten (Metainformationen bzw. -daten sind strukturierte Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten) gespeichert. Eine Software-Repository wird in der Regel von Source-Control-Managern (SCM) oder Repository-Managern (Ein Repository-Manager ist eine dedizierte Server-Anwendung, die für die Verwaltung von Repositories mit binären Komponenten entwickelt wurde) verwaltet &#8211; Dazu teilweise mehr in der Versionskontrolle und in späteren Beiträgen. Paketmanager ermöglichen die automatische Installation und Aktualisierung von Repositories (Deshalb auch &#8222;Pakete&#8220; genannt).</p>



<p>Viele Organisationen und Softwarehersteller unterhalten zu diesem Zweck Server im Internet, teilweise kostenlos oder gegen eine Gebühr. Repositories können können verschiedene Programmiersprachen, Betriebssysteme, Spiele oder andere Anwendungen sowie Dokumente und Daten beherbergen. Die Betreiber solcher Repositories stellen in der Regel ein Paketverwaltungssystem zur Verfügung. Folglich Werkzeuge, mit denen Softwarepakete aus den Repositories gesucht, installiert und anderweitig bearbeitet werden können. Viele Linux-Distributionen (Der Begriff Distribution stammt aus dem Lateinischen &#8222;distributio&#8220; und hat im Zusammenhang mit Software zwei unterschiedliche Bedeutungen: Softwarepaketierung und Softwareverteilung) verwenden z. B. das Advanced Packaging Tool (APT), das häufig in Debian-basierten Distributionen zu finden ist oder yum in Red Hat-basierten Distributionen. Es gibt auch mehrere unabhängige Paketverwaltungssysteme, wie z. B. pacman, dass in Arch Linux verwendet wird und equo, welches in Sabayon Linux zu finden ist. Ich bin primär mit Debian-basierten Distributionen unterwegs. Werde ich aber in zukünftigen Beiträgen ausführlicher thematisieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Versionskontrolle?</h3>



<p>Die Versionskontrolle unterstützt Entwickler bei der Verfolgung und Verwaltung von Änderungen am Quellcode eines Softwareprojekts. Wenn ein Projekt und die Anzahl der Programmierer wachsen, wird die Versionskontrolle unabdingbar. Doch in der Regel kommen sowohl bei kleineren als auch größeren Softwareprojekten mehrere Personen zum Einsatz, die gemeinsam an dem Quellcode arbeiten. Wenn man beispielsweise als Core-Entwickler an einem bestimmten Teil der Codebasis arbeiten möchte, ist es nicht förderlich oder effizient, wenn der Quellcode direkt bearbeitet wird, da zeitgleich noch andere die an dem Projekt beteiligt sind und daran arbeiten. Dies kann am Ende des Tages für ein enormes Durcheinander sorgen 😀</p>



<p>Da man auf dieses Durcheinander gut verzichten kann, arbeitet man als Entwickler mit einer Versionskontrolle &#8222;sicher&#8220; durch branching (Verzweigungen) und merging (Zusammenführungen). &#8222;Sicher&#8220; in Anführungszeichen, da es auch da einige Stolpersteine gibt 😉</p>



<p>Beim branching dupliziert ein Entwickler den Teil des Quellcodes (Das so genannte Repository bzw. die Repo), der für ihn relevant ist und kann die Änderungen genau an diesem Teil des Codes vornehmen, ohne den Rest des Projekts zu beeinträchtigen. Sobald der Entwickler seinen Teil des Codes ordnungsgemäß fertiggestellt hat, kann er diesen Code wieder in den Hauptquellcode mergen (einbinden), um es offiziell zu machen. All diese Änderungen werden protokolliert, kommentiert und können bei Bedarf eingesehen, kontrolliert oder rückgängig gemacht werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Fork. bzw. Forking?</h3>



<p>Ein Fork ist eine Kopie einer Repository. Das Forken einer Repository ermöglicht es, frei mit Änderungen zu experimentieren, ohne das Originalprojekt zu beeinträchtigen. Dieser Begriff wird auch anderweitig genutzt, doch darauf werde ich jetzt nicht weiter eingehen 😀</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Branch bzw. Branching?</h3>



<p>Ein Branch (Zweig) ist ein hervorstehender Teil eines Baumes. Etwas, dass aus einem Hauptteil herausragt. So, auch in unserem Kontext. Ein Zweig stellt eine unabhängige Entwicklungslinie dar. Zweige dienen als Abstraktion für den Prozess der Bearbeitung (Stage/Commit). Man kann sie sich als eine Möglichkeit vorstellen, ein neues Arbeitsverzeichnis, einen Bereitstellungsbereich und/oder einen Projektverlauf anzufordern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Modified bzw. Modifying?</h3>



<p>Modified (Geändert) bedeutet, dass die Datei(en) geändert wurden aber noch nicht in die Datenbank bzw. Repository übertragen wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Stage bzw. Staging?</h3>



<p>Staged (Phase/Stadium) bedeutet, dass eine geänderte Datei in ihrer aktuellen Version markiert wurde, um sie in dem nächsten Commit-Snapshot (Schnappschuss) zu übernehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Commit bzw. Committing ?</h3>



<p>Commits (Verbindlichkeiten) sind die zentralen Bausteineinheiten einer Git-Projektzeitleiste. Sie können als Schnappschüsse oder Meilensteine entlang der Zeitachse eines Git-Projekts betrachtet werden. Commits werden mit dem Befehl &#8222;git commit&#8220; erstellt, um den Zustand eines Projekts zu diesem Zeitpunkt festzuhalten. Im Endeffekt wie das Zwischenspeichern mit F5 bei Spielen oder Strg + S bei der regulären Arbeit am Computer. In der Betrachtungsweise einiger interessanter und manchmal nervtötender Zeitgenossen &#8211; Lediglich etwas fundamentaler 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading">Merge</h3>



<p>Mit dem Merging-Befehl fügt Git einen geforkten (aufgegabelten) Verlauf wieder zusammen. Mit dem Befehl &#8222;git merge&#8220; kann man die unabhängigen Entwicklungslinien, die mit dem Befehl &#8222;git branch&#8220; erstellt wurden, in einen einzigen Zweig integrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Alles in allem sollte dies für eine kurze Erklärung reichen. In naher Zukunft werde ich auch ein Tutorial über die Nutzung von Git schreiben. Sicherlich gibt es heutzutage auch kommerzielle Cloud-Lösungen wie GitHub oder GitKraken, die diese Schritte auf wenige Mausklicks reduzieren und so eine nahtlosere Zusammenarbeit ohne etwaige Vorkenntnisse ermöglichen, doch dies werde ich auch in zukünftigen Beiträgen thematisieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/18/erklaerung-git/">Git &#8211; Die Codeverwaltung für effiziente Zusammenarbeit revolutionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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