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		<title>Ubuntu Linux &#8211; Das benutzerfreundliche und stabile Betriebssystem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2022 19:32:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ubuntu Linux ist eine auf Debian basierende kostenlose Open Source Linux-Distribution. Primär gesponsert von dem südafrikanische Unternehmer Mark Shuttleworth und Softwarefirma Canonical Ltd.. „Ubuntu“ bedeutet auf Zulu etwa „Menschlichkeit“ und bezeichnet eine afrikanische Philosophie. Es &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/12/04/erklaerung-ubuntu-linux/">Ubuntu Linux &#8211; Das benutzerfreundliche und stabile Betriebssystem</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Ubuntu Linux ist eine auf Debian basierende kostenlose <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Linux-Distribution. Primär gesponsert von dem südafrikanische Unternehmer Mark Shuttleworth und Softwarefirma Canonical Ltd..</p>



<p>„Ubuntu“ bedeutet auf Zulu etwa „Menschlichkeit“ und bezeichnet eine afrikanische Philosophie. Es schließt den Gemeinsinn, die gegenseitige Verantwortung und ein respektvolles Miteinander ein.</p>



<p>Die Entwickler verfolgen mit dem System das Ziel, ein einfach zu installierendes und leicht bedienbares Betriebssystem. Ein besonderes Augenmerk gilt auch auf die aufeinander optimierte Software. Downloaden kann man es sich über diesen <a href="https://ubuntu.com" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Link</a>.</p>



<p>Ich hielt meine erste physische Ubuntu CD im Jahr 2005, durch das ShipIt Programm in der Hand. Damals schickte man mir gleich ein ganzes Bündel der CD’s. Die habe ich in meinem näheren Umfeld und an ein paar Schulen verschenkt.</p>



<p>Die Nutzerzahl Stand heute ist auf etwa 40 Millionen Nutzer angestiegen. Neben Ubuntu selbst, dass von Version 11.04 bis 17.04 standardmäßig die von der Ubuntu-Entwicklergemeinschaft selbst entwickelte Desktop-Umgebung Unity einsetzte und seit Version 17.10 auf Gnome basiert, existieren verschiedene Abwandlungen. Ubuntu konnte seit dem Erscheinen der ersten Version im Oktober 2004 seine Bekanntheit stetig steigern. Es ist inzwischen eine der meistgenutzten GNU/Linux-Distributionen überhaupt. Dies verdankt es der relativ guten Benutzerfreundlichkeit.</p>



<p>Zu den offiziellen Unterprojekten gehören unter anderem Kubuntu mit KDE, Xubuntu mit Xfce, Ubuntu MATE, Ubuntu Budgie sowie Ubuntu Studio. Bei den verschiedenen Unterprojekten sind es meistens nicht nur die GUIs (Graphical User Interfaces bzw. Benutzeroberflächen), die angepasst sind, sondern auch die Softwarepakete, die mitgeliefert werden. Neue Ubuntu-Versionen erscheinen jedes halbe Jahr im April und Oktober.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kurze Zeitreise</h3>



<p>Der Unternehmer Mark Shuttleworth hat das Ubuntu – Projekt in den frühen 2000ern ins Leben gerufen, um ein Betriebssystem zu erschaffen, um es möglichst allen Menschen des Planeten zur Verfügung zu stellen. Wie in der Einleitung bereits erwähnt, stammt der Begriff Ubuntu aus den Sprachen der afrikanischen Völker Zulu und Xhosa und steht für „Menschlichkeit“ und „Gemeinsinn“, aber auch für den Glauben an ein universelles Band des Teilens, dass alles Menschliche verbindet.</p>



<p>Weitere Ziele des Projekts sind die Verbesserung der Globalisierung und der Barrierefreiheit, damit die angebotene Software für so viele Menschen wie möglich benutzbar wird. Derzeit kommen hier hauptsächlich die Übersetzungen und Hilfsmittel für Barrierefreiheit aus dem Gnome-Projekt zum Tragen.</p>



<p>Shuttleworth finanziert einen Großteil des Projektes selbst, wodurch dieser Distribution vergleichsweise mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen als den meisten anderen Distributionen. Auch er selbst entwickelt mit. Neben ihm, arbeiten noch ungefähr 560 Mitarbeiter bei Canonical, davon ca. 400 Software-Engineers. Die meisten davon entstammen überwiegend den Debian- und Gnome-Online-Entwicklungsgemeinschaften. Finanziert wird die Entwicklung durch das von Shuttleworth gegründete Unternehmen Canonical, dass das System auch vermarktet.</p>



<p>Die erste Version von Ubuntu erschien im Oktober 2004 unter dem Namen Warty Warthog. Seitdem erscheint alle sechs Monate eine neue Fassung des Betriebssystems. Am 1. Juli 2005 wurde von Shuttleworth und Canonical die Ubuntu Foundation mit einem Startkapital von ca. 10 Millionen US-Dollar ins Leben gerufen. Diese kümmert sich primär um die Pflege der Ubuntu-Versionen nach deren Erscheinen und unterstützt die Weiterentwicklung. Auch ist es Ziel der Ubuntu Foundation Mitglieder der Kern-Community einzustellen, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.</p>



<p>Eine weitere Finanzierungsquelle entstammt der seit der Fassung 12.10 eingebauten Suchfunktion, die anonymisiert Suchanfragen an den Onlinehändler Amazon verschickt. Diese zunächst standardmäßig aktivierte Funktion wurde mit der Version 16.04 wieder deaktiviert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Unter der Haube von Ubuntu Linux</h3>



<p>Wie bereits zu Beginn erwähnt, basiert Ubuntu auf Debian. Über die Debian Distribution werde ich ggf. noch einen gesonderten Beitrag schreiben. Wobei das Paketformat (.deb) und diverse Strukturen übernommen wurden. Zu Beginn eines Entwicklungszyklus wird ein Teil der Pakete mit denen aus Debian „unstable“ (Bedeutet, dass die Pakete nicht mehr auf ihre Richtigkeit überprüft oder anderweitig gepflegt werden) abgeglichen, insbesondere die des main-Bereichs werden vollständig und unabhängig gepflegt.</p>



<p>Hierdurch wird der Arbeitsaufwand für die Wartung der weniger wichtigen Programme reduziert. Alle Änderungen und Verbesserungen an Debian-Paketen, die in Ubuntu vorgenommen werden, stehen dem Debian-Projekt als Patches zur Verfügung. Theoretisch ist es aufgrund der strengen Paketdefinitionen auch möglich, Programmpakete aus Debian direkt zu benutzen, in der Praxis gibt es hierbei jedoch insbesondere bei systemnahen Funktionen aufgrund diverser Detailunterschiede oftmals Probleme.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Ubuntu Linux Software Center</h3>



<p>Ab Version 11.10 ist das Software Center in Ubuntu verfügbar, welches mit dem Apple App Store oder dem Google Play Store verglichen werden kann. Das Programm dient zur einfachen Installation und Verwaltung bzw. Deinstallation von Software. Die Entwickler von Ubuntu bezwecken hiermit, die verfügbaren Applikationen für das Betriebssystem langfristig zu steigern.</p>



<p>Nach der Standardinstallation von Ubuntu ist ein Administrator-Benutzerkonto „Root-Account“ (Account mit erweiterten Systemprivilegien) zwar vorhanden, ist aber – wie bei macOS – durch ein ungültiges Kennwort deaktiviert. Es ist daher in der Standardkonfiguration nicht möglich, sich direkt als „root“ anzumelden, wodurch das ungewollte Starten und Modifizieren von Programmen mit Administratorrechten und eine möglicherweise dadurch verursachte nachteilige Änderung am System verhindert wird.</p>



<p>Mithilfe des Befehls „sudo“ kann das mit eingeschränkten Rechten ausgestattete Benutzerkonto allerdings vorübergehend vollständige Systemprivilegien erhalten, was etwa zur Installation und Modifikation mancher Programme, sowie für einige kritische Befehle notwendig ist.</p>



<p>Ubuntu war neben SUSE Linux eines der Distributionen, die mich nach Jahren zu Linux zurückgebracht hat. Doch wie vorher erwähnt, ist der mangelnde Datenschutz auf jeden Fall ein Manko, welches nicht selten bei dieser Distribution auftrat.</p>



<p>Diesen kritisierte beispielsweise die Electronic Frontier Foundation wegen der Einbindung des Onlineshops von Amazon. Der Vorwurf, Adware zu beinhalten, kam auf, weil die vorher nur auf installierte Programme und lokale Dateien gerichtete Suchfunktion des Desktops auf den Shop von Amazon erweitert wurde, um passende Angebote auszugeben.</p>



<p>Das abzuschalten wurde zwar kurz darauf ermöglicht, doch Richard Stallman bezeichnete Ubuntu gerechtfertigter weise als Spyware. Im Oktober 2013 bekam Shuttleworth für die Funktion einen Big Brother Award in Österreich. Grüße nach Österreich 😉</p>



<p>Mit Ubuntu 16.04 wurde das Dateisystem ZFS (ZFS ist ein Dateisystem mit Volume-Management-Funktionen) in die Distribution integriert. Die für ZFS verwendete Lizenz Common Development and Distribution License (CDDL) wird von der Free Software Foundation allerdings als nicht mit der GPL vereinbar bezeichnet. Die Organisation Software Freedom Conservancy spricht in diesem Zusammenhang von einer Lizenzverletzung.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Ubuntu ist eine ausgezeichnete Distribution, um sich mit Linux als Betriebssystem und mit <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> vertraut zu machen, wenn man noch nicht viele Berührungspunkte mit Linux hatte. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Unterprojekte, wie Kubuntu, Mate usw. die eine Aufwertung alter Computersysteme ermöglichen. Nichtsdestotrotz gefällt mir persönlich der negative Beigeschmack bzgl. des vernachlässigten Datenschutzes nicht. Als Unternehmer ist es mir klar, dass man für die Entwicklung von Software Geld benötigt. Doch die Zusammenarbeit mit Amazon, in der Form wie es geschehen ist, erscheint mir persönlich nicht richtig.</p>
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		<title>Git &#8211; Die Codeverwaltung für effiziente Zusammenarbeit revolutionieren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 11:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Git ist eine freie und Open Source Software für die verteilte Versionskontrolle. Es hilft Entwicklern dabei, Code zu speichern, zu verwalten, Änderungen darin zu verfolgen und zu kontrollieren. Zu den weiteren Zielen gehören Geschwindigkeit, Datenintegrität &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/18/erklaerung-git/">Git &#8211; Die Codeverwaltung für effiziente Zusammenarbeit revolutionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Git ist eine freie und <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source</a> Software für die verteilte Versionskontrolle. Es hilft Entwicklern dabei, Code zu speichern, zu verwalten, Änderungen darin zu verfolgen und zu kontrollieren. Zu den weiteren Zielen gehören Geschwindigkeit, Datenintegrität und Unterstützung für verteilte, nicht-lineare Arbeitsabläufe (Dabei können tausende von parallelen Zweigen auf verschiedenen Systemen entstehen &#8211; Dies ist keine Metapher sondern wörtlich gemeint! 😉 ).</p>



<p>Git wurde ursprünglich von Linus Torvalds im Jahr 2005 für die Entwicklung des Linux-Kernels entwickelt, wobei andere Kernel-Entwickler zur anfänglichen Entwicklung wesentliche Beiträge geleistet haben. Seit 2005 ist Junio Hamano der Hauptverantwortliche. Wie bei den meisten anderen verteilten Versionskontrollsystemen und im Gegensatz zu den meisten Client-Server-Systemen ist jedes Git-Verzeichnis auf jedem Computer ein vollwertiges Repository mit einer vollständigen Historie und vollständigen Versionsverfolgungsfunktionen, unabhängig vom Netzwerkzugang oder einem zentralen Server. Git ist, wie Anfangs angesprochen, freie und <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open Source Software</a>, die unter der <a href="https://www.gnu.org/licenses/old-licenses/gpl-2.0.en.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GPL-2.0-Lizenz</a> vertrieben wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine kurze Anekdote über Git und dessen Abbreviatur</h3>



<p>Linus Torvalds witzelte sarkastisch über den Namen git (was im britischen Slang &#8222;unangenehme Person&#8220; bedeutet): &#8222;Ich bin ein egoistischer Mistkerl und benenne alle meine Projekte nach mir selbst. Erst &#8222;Linux&#8220;, jetzt &#8222;Git&#8220;. Die Manpage beschreibt Git als &#8222;the stupid content tracker&#8220; Die Read-me-Datei des Quellcodes führt weiter aus:<br>&#8222;Git&#8220; kann alles Mögliche bedeuten, je nach Laune (Ich werde dies in der englischen Sprache belassen, da es so wahrscheinlich mehr Sinn macht 😉 ).</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Random three-letter combination that is pronounceable, and not actually used by any common UNIX command. The fact that it is a mispronunciation of &#8222;get&#8220; may or may not be relevant.</li>



<li>Stupid. Contemptible and despicable. Simple. Take your pick from the dictionary of slang.</li>



<li>&#8222;Global information tracker&#8220;: you&#8217;re in a good mood, and it actually works for you. Angels sing, and a light suddenly fills the room.</li>



<li>&#8222;Goddamn idiotic truckload of sh*t&#8220;: when it breaks.</li>
</ul>



<p>Um Git zu verstehen sind im Prinzip 8 Begriffe relevant. Repository (Kurz: Repo), die Versionskontrolle, Fork bzw. Forking (Gabel bzw. Gabelung), Branch (Verzweigung), Stage (Phase oder Stadium), Modified (modifiziert), Commit (Verbindlichkeit) und Merge (Zusammenführung). Diese Begriffe werde ich nachfolgend beschreiben.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist eine Repository?</h3>



<p>Eine Repository, kurz Repo genannt, ist ein Speicherort für Softwarepakete. Oft wird auch ein Inhaltsverzeichnis zusammen mit Metadaten (Metainformationen bzw. -daten sind strukturierte Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten) gespeichert. Eine Software-Repository wird in der Regel von Source-Control-Managern (SCM) oder Repository-Managern (Ein Repository-Manager ist eine dedizierte Server-Anwendung, die für die Verwaltung von Repositories mit binären Komponenten entwickelt wurde) verwaltet &#8211; Dazu teilweise mehr in der Versionskontrolle und in späteren Beiträgen. Paketmanager ermöglichen die automatische Installation und Aktualisierung von Repositories (Deshalb auch &#8222;Pakete&#8220; genannt).</p>



<p>Viele Organisationen und Softwarehersteller unterhalten zu diesem Zweck Server im Internet, teilweise kostenlos oder gegen eine Gebühr. Repositories können können verschiedene Programmiersprachen, Betriebssysteme, Spiele oder andere Anwendungen sowie Dokumente und Daten beherbergen. Die Betreiber solcher Repositories stellen in der Regel ein Paketverwaltungssystem zur Verfügung. Folglich Werkzeuge, mit denen Softwarepakete aus den Repositories gesucht, installiert und anderweitig bearbeitet werden können. Viele Linux-Distributionen (Der Begriff Distribution stammt aus dem Lateinischen &#8222;distributio&#8220; und hat im Zusammenhang mit Software zwei unterschiedliche Bedeutungen: Softwarepaketierung und Softwareverteilung) verwenden z. B. das Advanced Packaging Tool (APT), das häufig in Debian-basierten Distributionen zu finden ist oder yum in Red Hat-basierten Distributionen. Es gibt auch mehrere unabhängige Paketverwaltungssysteme, wie z. B. pacman, dass in Arch Linux verwendet wird und equo, welches in Sabayon Linux zu finden ist. Ich bin primär mit Debian-basierten Distributionen unterwegs. Werde ich aber in zukünftigen Beiträgen ausführlicher thematisieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Versionskontrolle?</h3>



<p>Die Versionskontrolle unterstützt Entwickler bei der Verfolgung und Verwaltung von Änderungen am Quellcode eines Softwareprojekts. Wenn ein Projekt und die Anzahl der Programmierer wachsen, wird die Versionskontrolle unabdingbar. Doch in der Regel kommen sowohl bei kleineren als auch größeren Softwareprojekten mehrere Personen zum Einsatz, die gemeinsam an dem Quellcode arbeiten. Wenn man beispielsweise als Core-Entwickler an einem bestimmten Teil der Codebasis arbeiten möchte, ist es nicht förderlich oder effizient, wenn der Quellcode direkt bearbeitet wird, da zeitgleich noch andere die an dem Projekt beteiligt sind und daran arbeiten. Dies kann am Ende des Tages für ein enormes Durcheinander sorgen 😀</p>



<p>Da man auf dieses Durcheinander gut verzichten kann, arbeitet man als Entwickler mit einer Versionskontrolle &#8222;sicher&#8220; durch branching (Verzweigungen) und merging (Zusammenführungen). &#8222;Sicher&#8220; in Anführungszeichen, da es auch da einige Stolpersteine gibt 😉</p>



<p>Beim branching dupliziert ein Entwickler den Teil des Quellcodes (Das so genannte Repository bzw. die Repo), der für ihn relevant ist und kann die Änderungen genau an diesem Teil des Codes vornehmen, ohne den Rest des Projekts zu beeinträchtigen. Sobald der Entwickler seinen Teil des Codes ordnungsgemäß fertiggestellt hat, kann er diesen Code wieder in den Hauptquellcode mergen (einbinden), um es offiziell zu machen. All diese Änderungen werden protokolliert, kommentiert und können bei Bedarf eingesehen, kontrolliert oder rückgängig gemacht werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Fork. bzw. Forking?</h3>



<p>Ein Fork ist eine Kopie einer Repository. Das Forken einer Repository ermöglicht es, frei mit Änderungen zu experimentieren, ohne das Originalprojekt zu beeinträchtigen. Dieser Begriff wird auch anderweitig genutzt, doch darauf werde ich jetzt nicht weiter eingehen 😀</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Branch bzw. Branching?</h3>



<p>Ein Branch (Zweig) ist ein hervorstehender Teil eines Baumes. Etwas, dass aus einem Hauptteil herausragt. So, auch in unserem Kontext. Ein Zweig stellt eine unabhängige Entwicklungslinie dar. Zweige dienen als Abstraktion für den Prozess der Bearbeitung (Stage/Commit). Man kann sie sich als eine Möglichkeit vorstellen, ein neues Arbeitsverzeichnis, einen Bereitstellungsbereich und/oder einen Projektverlauf anzufordern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Modified bzw. Modifying?</h3>



<p>Modified (Geändert) bedeutet, dass die Datei(en) geändert wurden aber noch nicht in die Datenbank bzw. Repository übertragen wurden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Stage bzw. Staging?</h3>



<p>Staged (Phase/Stadium) bedeutet, dass eine geänderte Datei in ihrer aktuellen Version markiert wurde, um sie in dem nächsten Commit-Snapshot (Schnappschuss) zu übernehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist Commit bzw. Committing ?</h3>



<p>Commits (Verbindlichkeiten) sind die zentralen Bausteineinheiten einer Git-Projektzeitleiste. Sie können als Schnappschüsse oder Meilensteine entlang der Zeitachse eines Git-Projekts betrachtet werden. Commits werden mit dem Befehl &#8222;git commit&#8220; erstellt, um den Zustand eines Projekts zu diesem Zeitpunkt festzuhalten. Im Endeffekt wie das Zwischenspeichern mit F5 bei Spielen oder Strg + S bei der regulären Arbeit am Computer. In der Betrachtungsweise einiger interessanter und manchmal nervtötender Zeitgenossen &#8211; Lediglich etwas fundamentaler 😉</p>



<h3 class="wp-block-heading">Merge</h3>



<p>Mit dem Merging-Befehl fügt Git einen geforkten (aufgegabelten) Verlauf wieder zusammen. Mit dem Befehl &#8222;git merge&#8220; kann man die unabhängigen Entwicklungslinien, die mit dem Befehl &#8222;git branch&#8220; erstellt wurden, in einen einzigen Zweig integrieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Alles in allem sollte dies für eine kurze Erklärung reichen. In naher Zukunft werde ich auch ein Tutorial über die Nutzung von Git schreiben. Sicherlich gibt es heutzutage auch kommerzielle Cloud-Lösungen wie GitHub oder GitKraken, die diese Schritte auf wenige Mausklicks reduzieren und so eine nahtlosere Zusammenarbeit ohne etwaige Vorkenntnisse ermöglichen, doch dies werde ich auch in zukünftigen Beiträgen thematisieren.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/18/erklaerung-git/">Git &#8211; Die Codeverwaltung für effiziente Zusammenarbeit revolutionieren</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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