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		<title>Java &#8211; Endlose Möglichkeiten der Softwareentwicklung</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Mar 2023 18:24:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Java ist eine objektorientierte Programmiersprache und eine eingetragene Marke des Unternehmens Sun Microsystems. Dieser Beitrag ist verhältnismäßig etwas länger bzw. auf mehrere Teile aufgeteilt, da ich derzeit Java erlerne. Oracle hat es im Jahr 2010 &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/03/16/erklaerung-java/">Java &#8211; Endlose Möglichkeiten der Softwareentwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Java ist eine objektorientierte Programmiersprache und eine eingetragene Marke des Unternehmens Sun Microsystems. Dieser Beitrag ist verhältnismäßig etwas länger bzw. auf mehrere Teile aufgeteilt, da ich derzeit Java erlerne. Oracle hat es im Jahr 2010 aufgekauft. Die Programmiersprache ist ein Bestandteil der Java-Technologie. Sie besteht grundsätzlich aus dem Java-Entwicklungswerkzeug (JDK) zum Erstellen von Java-Anwendungen und der Laufzeitumgebung (JRE) zu deren Ausführung. Die Laufzeitumgebung selbst umfasst die virtuelle Maschine (JVM) und die mitgelieferten Bibliotheken. Java als Programmiersprache sollte nicht mit der Java-Technologie gleichgesetzt werden; Java-Laufzeitumgebungen führen Bytecode aus, der sowohl aus der Programmiersprache Java als auch aus anderen Programmiersprachen wie Groovy, Kotlin und Scala kompiliert werden kann. Im Prinzip kann jede Programmiersprache als Grundlage für Java-Bytecode genutzt werden, meistens existieren aber keine entsprechenden Bytecode-Compiler. Was ein Compiler ist, thematisiere ich noch in einem zukünftigen Beitrag.</p>



<p>Die Programmiersprache Java dient innerhalb der Java-Technologie vor allem zum Formulieren von Programmen. Diese liegen zunächst als reiner, menschenverständlicher Text vor, dem sogenannten Quellcode. Dieser Quellcode ist nicht direkt ausführbar. Erst der Java-Compiler, der Teil des Entwicklungswerkzeugs ist, übersetzt es in die Maschinensprache Java-Bytecode. Die Maschine, die diesen Bytecode ausführt, ist jedoch typischerweise virtuell. Folglich findet die Ausführung nicht direkt über die Hardware bzw. etwa einem Mikroprozessor ausgeführt, sondern durch entsprechende Software auf der Zielplattform.</p>



<p>Zweck der Virtualisierung ist die Plattformunabhängigkeit. Das Programm soll ohne weitere Änderung auf jeder Rechnerarchitektur laufen, wenn dort eine passende Laufzeitumgebung installiert ist. Oracle selbst bietet Laufzeitumgebungen für die Betriebssysteme <a href="https://ceosbay.com/2022/11/22/erklaerung-linux/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Linux</a>, macOS, Solaris und Windows an. Andere Hersteller lassen eigene Java-Laufzeitumgebungen für ihre Plattform zertifizieren. Auch in Autos, HiFi-Anlagen und anderen elektronischen Geräten wird Java verwendet.</p>



<p>Um die Ausführungsgeschwindigkeit zu erhöhen, werden Konzepte wie die Just-in-time-Kompilierung und die Hotspot-Optimierung verwendet. In Bezug auf den eigentlichen Ausführungsvorgang kann die JVM den Bytecode so interpretieren, bei Bedarf jedoch auch kompilieren und optimieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine kurze Zeitreise</h3>



<p>Im Grunde genommen ist es eine Person, die für die Entstehung der objektorientierten Programmiersprache Java verantwortlich ist. James Gosling.</p>



<p>James Gosling schloss sein Studium an der University of Calgary im Jahr 1977 mit dem Bachelor of Science in Informatik ab. Sechs Jahre später erhielt er den Doktortitel. Während seiner Doktorarbeit schrieb er 1981 den ersten Emacs für Unix-Systeme in C. Seine Implementierung wurde unter dem Namen Gosling Emacs (Gosmacs) bekannt. Neben Compilern und Mailsystemen erfand er bei Sun Microsystems in den 80ern gemeinsam mit David S. H. Rosenthal auch das nicht mehr weiterentwickelte Windowing-System „NeWS (Network extensible Window System)“, welches ursprünglich unter dem Namen SunDew bekannt war.</p>



<p>Bei seiner Arbeit von 1984 bis 2010 arbeitete Gosling bei Sun Microsystems, in dieser Zeit entwarf er auch das originäre Design von Java. Den Grundstein für diese Programmiersprache hatte er bereits während seines Studiums gelegt. Dort entwickelte er auch eine virtuelle CPU, die P-Code als Maschinensprache ausführte. Das Konzept dieser Pseudo-Maschine übertrug Gosling später auf die architekturneutrale Ausführung weitverbreiteter Programme.</p>



<p>Im Jahr 2005 erhielt Gosling den Titel zum Chief Technical Officer der Produktentwicklung bei Sun Microsysems.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Java als Open Source bzw. Freie Software</h3>



<p>Sun hatte zugesichert, die JDK unter der GNU General Public License zu veröffentlichen. mit der Übernahme durch Oracle wurde auch die offene Lizenzierung übernommen. Am 13. November 2006 haben sie erste Teile der JDK bereits mit dem Compiler javac und der Hotspot Virtual Machine als <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Open Source</a> veröffentlicht. Zudem hat man mit OpenJDK eine Community-Seite eröffnet, mit deren Hilfe man die Entwicklung koordinierte. Am 8. Mai 2007 folgten große Teile des „Java-SE“-Quellcodes zum Erstellen eines JDK. Eine Ausnahme stellte solcher Code dar, für den Sun nicht die nötigen Rechte besaß, um diesen freizugeben. Dieser liegt somit nur in kompilierter Form vor. Ebenfalls kündigte Sun an, dass Entwicklungen auf Grundlage des OpenJDK das „Java Compatible“-Logo führen, wenn sie nach dem „Java Compatibility Kit“ (JCK) zertifiziert sind.</p>



<p>Zuvor hat man den Quelltext von Java unter anderem bei jedem JDK mitgeliefert und ermöglichte so zwar Einsicht, doch man durfte diesen nicht beliebig modifizieren. Aus diesem Grund gibt es neben den offiziellen JCP auch diverse unabhängige Vereinigungen, die es sich zum Ziel gesetzt haben, ein unter einer freien <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Open-Source</a>-Lizenz gestelltes Java bereitzustellen. Die bekanntesten dieser Projekte sind Apache Harmony, Kaffe und das GNU-Classpath-Projekt gewesen. Gegenwärtig gibt es neben OpenJDK noch eine weitere große Implementierung, die aktuelle Java Releases veröffentlicht, Eclipse OpenJ9. Diese JVM-Implementierung hat IBM an die Eclipse Foundation übergeben. OpenJ9 steht mehrfachlizenziert unter EPL 2.0, Apache 2.0 und GNU 2.0 with Classpath Exception zur Verfügung. Darüber aber mehr in meinem Eclipse Beitrag.</p>



<p>Java ist mitunter eines der populärsten Programmiersprachen. In dem seit 2001 veröffentlichten TIOBE-Index lag Java bis 2020, konkurrierend mit C, stets auf den ersten beiden, seit 2021 mit zusätzlicher Konkurrenz von <a href="https://ceosbay.com/2022/12/20/erklaerung-python/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Python</a>, auf den ersten drei Plätzen des Rankings. Nach dem RedMonk-Programmiersprachenindex 2019 liegt Java zusammen mit <a href="https://ceosbay.com/2022/12/20/erklaerung-python/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Python</a> auf dem zweiten Platz nach <a href="https://ceosbay.com/2022/11/12/javascript/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">JavaScript</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Grundkonzept von Java</h3>



<p><strong>Der Entwurf der Programmiersprache strebte hauptsächlich fünf Ziele an:</strong></p>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li><strong>Sie soll eine einfache, objektorientierte, verteilte und vertraute Programmiersprache sein.</strong><br>Java ist im Vergleich zu anderen objektorientierten Programmiersprachen wie C++ oder C# einfacher, da es einen reduzierten Sprachumfang besitzt und beispielsweise Operatorüberladung und Mehrfachvererbung nicht unterstützt.<br></li>



<li><strong>Sie soll robust und sicher sein.</strong><br>Viele der Designentscheidungen bei der Definition von Java reduzieren die Wahrscheinlichkeit ungewollter Systemfehler. Beispiele dafür sind die starke Typisierung, Garbage Collection, Ausnahmebehandlung sowie der Verzicht auf Zeigerarithmetik. Für die Sicherheit stehen Konzepte wie der Class-Loader, der die sichere Zuführung von Klasseninformationen zur Java <a href="https://ceosbay.com/2022/11/10/erklaerung-virtuelle-maschine/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Virtual Machine</a> steuert und der Security-Manager, die sicherstellen, dass nur Zugriff auf Programmobjekte erlaubt wird, für die entsprechende Rechte vorhanden sind.<br></li>



<li><strong>Sie soll architekturneutral und portabel sein.<br></strong>Java ist so entwickelt, dass dieselbe Version eines Programms prinzipiell auf einer beliebigen Computerhardware läuft, unabhängig von ihrem Prozessor oder anderen Hardwarebestandteilen. Zusätzlich zur Architekturneutralität ist es portabel. Folglich sind elementare Datentypen sowohl in ihrer Größe und der internen Darstellung als auch in ihrem arithmetischen Verhalten standardisiert. Beispielsweise ist ein float immer ein IEEE 754 Float von 32 Bit Länge. Dasselbe gilt beispielsweise auch für die Klassenbibliothek, mit deren Hilfe man eine vom Betriebssystem unabhängige GUI erzeugen kann.<br></li>



<li><strong>Sie soll sehr leistungsfähig sein.<br></strong>Java hat aufgrund der Optimierungsmöglichkeit zur Laufzeit das Potenzial, eine bessere Performance als auf Compilezeit-Optimierungen begrenzte Sprachen (C++ und andere Sprachen) zu erreichen. Dem entgegen steht der Overhead durch die Laufzeitumgebung, sodass die Leistungsfähigkeit von beispielsweise C++-Programmen in einigen Kontexten übertroffen, in anderen aber nicht erreicht wird. Um die Leistungsfähigkeit zu gewährleisten, kann man in der Java Virtual Machine (JVM) die Performance messen.<br></li>



<li><strong>Sie soll interpretierbar, parallelisierbar und dynamisch sein.<br></strong>Wie mehrfach erwähnt, finden die Kompilierung im maschinenunabhängigen Bytecode statt. Dieser wiederum kann auf der Zielplattform interpretiert werden. Die Java Virtual Machine interpretiert Bytecode, bevor sie es aus Performancegründen kompiliert und optimiert. Die Parallelisierbarkeit erreicht es durch die Unterstützung von Multithreading. Also durch den parallelen Ablauf von eigenständigen Programmabschnitten. Dazu bietet die Sprache selbst die Schlüsselwörter synchronized und volatile – Konstrukte, die das „Monitor &amp; Condition Variable Paradigma“ von C. A. R. Hoare unterstützen. Die Klassenbibliothek enthält weitere Unterstützungen für parallele Programmierung mit Threads. Moderne JVMs bilden einen Java-Thread auf Betriebssystem-Threads ab und profitieren somit von Prozessoren mit multiplen Rechenkernen. Die Dynamik erreicht es durch den Aufbau. Vor allem durch die Dynamik bzw. der Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Da die Module erst zur Laufzeit gelinkt werden, können beispielsweise Teile der Software (etwa Bibliotheken) neu ausgeliefert werden, ohne die restlichen Programmteile anpassen zu müssen. Man kann Interfaces als Basis für die Kommunikation zwischen zwei Modulen einsetzen, während sich die eigentliche Implementierung dynamisch und beispielsweise auch während der Laufzeit ändern kann.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Objektorientierung</h3>



<p>Die Grundidee der objektorientierten Programmierung ist, Daten und zugehörige Funktionen möglichst eng in einem sogenannten Objekt zusammenzufassen und nach außen hin zu kapseln (Abstraktion). Die Absicht dahinter ist, große Softwareprojekte einfacher zu verwalten und die Qualität der Software zu erhöhen. Ein weiteres Ziel der Objektorientierung ist ein hoher Grad der Wiederverwendbarkeit von Softwaremodulen.</p>



<p>Ein neuer Aspekt von Java gegenüber beispielsweise der objektorientierten Programmiersprache C++ ist die explizite Unterscheidung zwischen Schnittstellen und Klassen, die man durch entsprechende Schlüsselwörter interface und class ausdrückt. Es unterstützt kein Erben von mehreren unabhängigen Basisklassen (sogenannte „Mehrfachvererbung“ wie in C++ oder Eiffel üblich), wohl aber das Implementieren einer beliebigen Zahl von Schnittstellen, womit sich viele der entsprechenden Probleme lösen lassen. Dabei kann man Methodensignaturen und Standardimplementierungen von Methoden an die abgeleiteten Klassen weitergeben, jedoch keine Attribute.</p>



<p>Es ist nicht vollständig objektorientiert, da die Grunddatentypen (int, boolean usw.) keine Objekte sind. Dies hängt mit der Syntax zusammen. Die Semantik, Grammatik und Syntax von Java sind in der Java Language Specification (Java-Sprachspezifikation) von Sun Microsystems dokumentiert. Das folgende Beispielprogramm gibt die unter Entwicklern bzw. Programmierern klassische Meldung „Hallo Welt!“, gefolgt von einem Zeilenumbruch, auf dem Ausgabemedium aus. Mittels Autoboxing kann man in die entsprechenden Objekttypen und umgekehrt umwandeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Reflexion</h3>



<p>Reflexion (englisch reflection) bedeutet in der Programmierung, dass ein Programm die eigene Struktur kennt (englisch introspection) und/oder diese modifizieren kann (englisch intercession). Auch Java bietet eine Reflexion-API als Bestandteil der Laufzeitumgebung an. Damit ist es möglich, zur Laufzeit auf Klassen und Methoden zuzugreifen, deren Existenz oder genaue Ausprägung zur Zeit der Programmerstellung nicht bekannt war. Häufig wird diese Technik im Zusammenhang mit dem Entwurfsmuster Fabrikmethode (Factory Method) angewandt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Annotationen</h3>



<p>Annotationen erlauben die Notation von Metadaten und ermöglichen bis zu einem gewissen Grad benutzerdefinierte Spracherweiterungen. Sinn der Annotationen ist unter anderem die automatisierte Erzeugung von Code und anderen in der Software-Entwicklung wichtigen Dokumenten für wiederkehrende Muster anhand kurzer Hinweise im Quelltext. Früher hat man dafür ausschließlich Javadoc-Kommentare mit speziellen JavaDoc-Tags verwendet, deren Auswerung von Doclets wie zum Beispiel dem XDoclet stattgefunden hat.</p>



<p>Annotationen können auch in den kompilierten Class-Dateien enthalten sein. Für die Verwendung wird der Quelltext folglich nicht benötigt. Insbesondere sind die Annotationen auch über die Reflection-API zugänglich. Man kann sie beispielsweise zur Erweiterung des Bean-Konzeptes verwenden. Doch darüber schreibe ich in naher Zukunft einen gesonderten Beitrag.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wo findet Java Einsatz?</h3>



<p><strong>Webanwendungen</strong></p>



<p>Anwendungen, die man auf einem Webserver lädt, startet und die beim Benutzer in einem Webbrowser ablaufen bzw. dargestellt werden. Üblicherweise läuft ein Teil der Webanwendung auf dem Server (die Geschäftslogik und Persistenz) und ein anderer Teil im Webbrowser (die Logik der grafischen Benutzeroberfläche). Der Serverteil wird üblicherweise vollständig in Java geschrieben, der Browserteil üblicherweise in <a href="https://ceosbay.com/2022/12/29/erklaerung-html/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HTML</a> und <a href="https://ceosbay.com/2022/11/12/javascript/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">JavaScript</a>. Es ist jedoch auch möglich, Java-Webanwendungen inklusive GUI-Logik vollständig in Java zu schreiben (siehe z. B. Google Web Toolkit oder die Remote Application Platform). Bekannte Beispiele für Java-Webanwendungen sind Twitter, Jira, <a href="https://ceosbay.com/2022/12/18/erklaerung-jenkins/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jenkins</a>. Zwar nicht vollständig, aber Gmail ist zu großen Teilen auch damit geschrieben.</p>



<p><strong>Desktop-Anwendungen</strong></p>



<p>Unter Desktop-Anwendungen oder Applikationen fasst man normale Desktop-Programme zusammen. Sowohl Internet-Kommunikationsprogramme als auch Spiele und/oder Office-Anwendungen, die auf einem normalen PC laufen, haben diese Bezeichnung. Bekannte Beispiele für Java-Desktop-Anwendungen sind die integrierte Entwicklungsumgebung Eclipse oder das mittlerweile von Microsoft aufgekaufte Computerspiel Minecraft.</p>



<p><strong>Applets</strong></p>



<p>Java-Applets sind Anwendungen, die man normalerweise in einem Webbrowser ausführt. Sie sind üblicherweise auf einen durch ein spezielles <a href="https://ceosbay.com/2022/12/29/erklaerung-html/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HTML</a>-Tag definierten Bereich einer Webseite beschränkt. Voraussetzung für die Ausführung der Applets ist ein Java-fähiger Browser. Eine Unterstützung dieser Anwendungsform liegt seit der Version 11 nicht mehr vor.</p>



<p><strong>Apps</strong></p>



<p>Apps sind kleinere Applikationen für mobile Endgeräte wie Handys, Smartphones, PDAs oder Tablets. Sie laufen üblicherweise auf speziellen, für die Ausführung von Java-Anwendungen optimierten Plattformen wie Java ME. Native Apps für das Android Betriebssystem von Google sind in der Regel auch damit programmiert, basieren aber auf einer abweichenden Klassenbibliotheks-API.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Entwicklungsumgebungen</h2>



<p>Es gibt eine große Vielfalt von Entwicklungsumgebungen für Java, sowohl proprietäre als auch <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Open Source</a>. Die meisten Entwicklungsumgebungen dafür sind selbst ebenfalls in Java geschrieben.</p>



<p>Die bekanntesten Open-Source-Umgebungen sind das von der Eclipse Foundation bereitgestellte Eclipse und das von Sun entwickelte NetBeans.</p>



<p>Unter den kommerziellen Entwicklungsumgebungen sind <a href="https://ceosbay.com/2023/03/10/erklaerung-intellij-idea/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">IntelliJ IDEA</a> von JetBrains, siehe meinen Beitrag, JBuilder von Borland sowie JCreator und das auf NetBeans basierende Sun ONE Studio von Sun, am verbreitetsten. Außerdem gibt es noch eine Version von Eclipse, die von IBM unter dem Namen WebSphere Studio Application Developer („WSAD“) vertrieben wurde und ab Version 6.0 Rational Application Developer („RAD“) heißt. Auch in XCode von Apple lässt sich damit schreiben. Doch zu empfehlen ist es eher nicht, da es primär für C++ und C optimiert ist.</p>



<p>Sehr viele Texteditoren bieten Unterstützung dafür, darunter Emacs, jEdit, Atom (Ist aufgrund eines Hacks nicht mehr verfügbar 😉 ), Visual Studio Code, Vim und Notepad++, über die ich in zukünftigen Beiträgen schreibe.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Compiler</h3>



<p>Ein Compiler übersetzt Java-Quellcode (Dateiendung „.java“) in einen ausführbaren Code. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Bytecode- und Nativecode-Compilern. Einige Laufzeitumgebungen verwenden einen JIT-Compiler, um zur Laufzeit den Bytecode häufig genutzter Programmteile in nativen Maschinencode zu übersetzen.</p>



<p><strong>Bytecode Compiler</strong></p>



<p>Im Normalfall übersetzt der Java-Compiler die Programme in einen nicht direkt ausführbaren Bytecode (Dateiendung „.class“), den die Java Runtime Environment (JRE) später ausführt. Die HotSpot-Technologie kompiliert den Bytecode zur Laufzeit in nativen Prozessorcode und optimiert diesen abhängig von der verwendeten Plattform. Diese Optimierung findet dabei nach und nach statt, sodass der Effekt auftritt, dass Programmteile nach mehrmaliger Abarbeitung schneller werden. Andererseits führt diese Technik, die ein Nachfolger der Just-in-time-Kompilierung ist, dazu, dass man mit Java-Bytecode, Anwendungen theoretisch genauso schnell wie nativ kompilierte Programme ausführen kann.</p>



<p><strong>Native Compiler</strong></p>



<p>Es existieren auch Compiler für Java, die Quelltexte oder den Bytecode in „normalen“ Maschinencode übersetzen können, sogenannte Ahead-of-time-Compiler. Nativ kompilierte Programme haben den Vorteil, keine JavaVM mehr zu benötigen aber auch den Nachteil, nicht mehr plattformunabhängig zu sein.</p>



<p>Beispiele für native Java Compiler waren Excelsior JET (eingestellt, bis Java SE 7), sowie GNU Compiler for Java (GCJ, eingestellt, bis J2SE 5.0) wie MinGW, Cygwin oder JavaNativeCompiler (JNC).</p>



<p><strong>Wrapper</strong></p>



<p>Als weitere Möglichkeit kann das Java-Programm in ein anderes Programm „eingepackt“ (englisch to wrap) werden. Unter anderem nennt man dies auch Adapter. Diese äußere Hülle dient dann als Ersatz für ein Java-Archiv. Sie sucht selbständig nach einer installierten Java-Laufzeitumgebung, um das eigentliche Programm zu starten und informiert den Benutzer darüber, wo er eine Laufzeitumgebung herunterladen kann, sofern noch keine installiert ist. Es ist also immer noch eine Laufzeitumgebung nötig, um das Programm starten zu können, aber der Anwender erhält eine verständliche Fehlermeldung, die ihm weiterhilft.</p>



<p>Java Web Start ist ein etwas eleganterer und standardisierter Ansatz für diese Lösung. Es ermöglicht die einfache Aktivierung von Anwendungen und garantiert, dass immer die neueste Version der Anwendung ausgeführt wird. Dadurch bleiben einem durch die Automatisierung komplizierte Installations- oder Aktualisierungsprozeduren erspart.</p>



<p>Beispiele für Java-Wrapper sind JSmooth oder Launch4J. JBuilder von Borland und NSIS sind ebenfalls in der Lage, einen Wrapper für Windows zu erstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Ein Fazit gibt es hierfür nicht, da ich es mir nicht anmaße, etwas zu beurteilen, dass ich noch nicht zu einem großen Teil verstehe. In diesem Zusammenhang vielleicht in den zukünftigen Beiträgen zu finden.</p>
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		<title>BDD &#8211; Behavior Driven Development &#8211; Software, die den Anforderungen der Kunden entspricht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Mar 2023 19:18:20 +0000</pubDate>
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<p>In der Softwaretechnik ist die verhaltensorientierte Entwicklung (BDD = Behavior Driven Development) ein agiler Softwareentwicklungsprozess. Sie optimiert die Zusammenarbeit zwischen Stakeholder, Entwickler, Qualitätssicherungsexperten und Kundenvertretern in einem Softwareprojekt. Darüber hinaus ermutigt es Teams, Gespräche und konkrete Beispiele zu nutzen, um ein gemeinsames Verständnis dafür zu entwickeln, wie sich eine Anwendung verhalten soll. Es ist aus der testgetriebenen Entwicklung (TDD = Test Driven Development) hervorgegangen.</p>



<p>Die verhaltensgetriebene Entwicklung kombiniert die allgemeinen Techniken und Prinzipien von TDD. Unter Anderem auch mit Ideen aus dem bereichsgetriebenen Design, der objektorientierten Analyse und dem objektorientierten Design, um Softwareentwicklungs- und Managementteams gemeinsame Tools und einen gemeinsamen Prozess für die Zusammenarbeit bei der Softwareentwicklung zur Verfügung zu stellen.</p>



<p>So wie man die Softwareentwicklung sowohl von geschäftlichen Interessen als auch von technischem Verständnis voranbringt, setzt die BDD-Praxis den Einsatz spezieller Softwaretools zur Unterstützung des Entwicklungsprozesses voraus. Obwohl man diese Tools oft speziell für den Einsatz in BDD-Projekten entwickelt, kann man sie als spezialisierte Formen der Tools zur Unterstützung der testgetriebenen Entwicklung betrachten. Diese Tools dienen dazu, die allgegenwärtige Sprache, die ein zentrales Thema von BDD ist, zu automatisieren.</p>



<p>BDD wird weitestgehend durch die Verwendung einer einfachen domänenspezifischen Sprache (DSL = Domain-Specific-Language) mit natürlichen sprachlichen Konstrukten (z.B. deutsch- oder englischsprachige Sätze) erleichtert, mit denen man das Verhalten und die erwarteten Ergebnisse ausdrückt. Testskripte sind seit langem eine beliebte DSLs mit unterschiedlichem Grad an Raffinessen. BDD gilt als effektive technische Praxis, insbesondere wenn der &#8222;Problemraum&#8220; des zu lösenden Geschäftsproblems komplex ist.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie funktioniert BDD?</h3>



<p>Im Grunde genommen besteht Behavior Driven Development aus den folgenden Elementen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Starke Einbeziehung der Stakeholder in den Prozess durch sogenannte Outside-In-Softwareentwicklung. Diese ist fokussiert auf die Erfüllung der Anforderungen der Auftraggeber, der Enduser, des Betriebs und von Insidern.</li>



<li>Textuelle Beschreibung des Verhaltens der Software und von Softwareteilen durch Fallbeispiele. Verwendung genormter Schlüsselwörter zur Markierung von Vorbedingungen, des externen Verhaltens und des gewünschten Verhaltens der Software.</li>



<li>Automatisierung der Fallbeispiele unter Verwendung von Mock-Objekten zur Simulation von noch nicht implementierten Softwareteilen.</li>



<li>Sukzessive Implementierung der Softwareteile und dem Ersetzen der Mock-Objekte.</li>
</ul>



<p>Dadurch entsteht eine automatisiert prüfbare Beschreibung der zu entwickelnden Software, die jederzeit die Richtigkeit der bereits umgesetzten Teile der Software überprüfen lässt.</p>



<p>Wichtig ist hierbei, dass die Beschreibung nicht die Implementierung der Anwendung vorgibt, sondern den Zweck der Anwendung in Form von Anwendungsbeispielen.</p>



<p>Beim Behavior Driven Development werden die Anforderungen an die Software mittels Beispiele, sogenannten Szenarien beschrieben. Üblicherweise wird für die Beschreibung dieser Szenarien ein bestimmtes Format vorgegeben, damit später die automatisierte Überprüfung der Szenarien einfach umzusetzen ist. Eines dieser Formate ist die Beschreibungssprache „Gherkin“. Man kann es auch in verschiedenen Behavior-Driven-Development-Implementierungen verwenden. Diese Sprache gibt es sowohl mit englischen Schlüsselwörtern (Given, When, Then, And, …), deutschen (Gegeben, Wenn, Dann, Und, …) und in weiteren Sprachen. Mehr dazu in meinem Beitrag über <a href="https://ceosbay.com/2023/03/11/erklaerung-cucumber/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Cucumber bzw. Gherkin</a>.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Behavior Driven Development (BDD) ist eine agile Softwareentwicklungs-Methode, die sich auf die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern, Business Analysten und Kunden konzentriert, um sicherzustellen, dass die erstellte Software den Bedürfnissen der Anwender entspricht. BDD ist eine Erweiterung des Test Driven Developments (TDD) und legt den Schwerpunkt auf die Definition von klaren, verständlichen Anforderungen und Tests, die das Verhalten der Anwendung aus der Perspektive des Nutzers beschreiben. Durch die Verwendung von gemeinsamer Sprache und konkreten Beispielen kann man die Kommunikation zwischen den Stakeholdern verbessern und Missverständnisse vermeiden. Das Ergebnis ist eine höhere Qualität der Software, eine schnellere Markteinführung und eine höhere Kundenzufriedenheit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/03/12/erklaerung-behavior-driven-development/">BDD &#8211; Behavior Driven Development &#8211; Software, die den Anforderungen der Kunden entspricht</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>DevOps &#8211; Entwickeln, bereitstellen und verbessern</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 18:30:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/03/02/erklaerung-devops/">DevOps &#8211; Entwickeln, bereitstellen und verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Im Zeitalter der digitalen Transformation ist der Begriff &#8222;DevOps&#8220; aus dem Bereich der Softwareentwicklung kaum mehr wegzudenken. Die traditionellen Methoden der Softwareentwicklung stoßen zunehmend an ihre Grenzen und man ersetzt sie durch innovative Ansätze wie DevOps. Aber was genau bedeutet DevOps und warum ist es für erfolgreiche Softwareentwicklung so wichtig? Heute beschäftige ich mich mit grundlegenden Prinzipien, Vorteilen sowie Nachteilen und Best Practices von DevOps.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist DevOps?</h3>



<p>DevOps ist ein Kofferwort, das aus den Begriffen &#8222;Development&#8220; (Entwicklung) und &#8222;Operations&#8220; (Betrieb) zusammengesetzt ist. Es beschreibt eine Philosophie, Kultur und Praxis, die darauf abzielt, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Entwicklern (Dev) und IT-Experten im Betrieb (Ops) zu verbessern. Der Ansatz ermöglicht es, Software schneller und mit höherer Qualität zu entwickeln, bereitzustellen und zu überwachen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Grundprinzipien von DevOps</h3>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li><strong>Zusammenarbeit:</strong>&nbsp;DevOps legt Wert auf eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Teams, um Wissensaustausch, gegenseitiges Verständnis und gemeinsame Verantwortung zu fördern.</li>



<li><strong>Automatisierung:</strong>&nbsp;Die Automatisierung von Prozessen spielt eine zentrale Rolle in DevOps, um manuelle Aufgaben zu reduzieren und um Fehler zu minimieren.</li>



<li><strong>Continuous Integration (CI):&nbsp;</strong>CI ist das automatisierte Zusammenführen von Codeänderungen aus unterschiedlichen Entwicklungsarbeiten. Dadurch kann man frühzeitig mögliche Konflikte oder Fehler erkennen und beheben.</li>



<li><strong>Continuous Delivery (CD):</strong>&nbsp;Hierbei handelt es sich um die fortlaufende Bereitstellung von Software in verschiedenen Umgebungen (Test (Siehe <a href="https://ceosbay.com/2023/03/13/erklaerung-test-driven-development/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">TDD</a> und <a href="https://ceosbay.com/2023/03/12/erklaerung-behavior-driven-development/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">BDD</a>)), Staging, Produktion) zur Validierung und schnellen Bereitstellung von Updates.</li>



<li><strong>Feedback und Lernen:</strong>&nbsp;DevOps ermutigt Teams, kontinuierlich Feedback zu sammeln und daraus zu lernen, um stetige Verbesserungen in der Softwareentwicklung zu erzielen.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Vorteile von DevOps</h3>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li><strong>Schnellere Auslieferung bzw. Markteinführung:</strong>&nbsp;Durch die verbesserte Zusammenarbeit und Automatisierung von Prozessen kann man Software schneller entwickeln und ausliefern, was zu einem Wettbewerbsvorteil führt.</li>



<li><strong>Höhere Qualität:</strong>&nbsp;Man kann Fehler frühzeitig entdecken und beheben, wodurch man die Qualität der Software verbessert.</li>



<li><strong>Reduzierte Kosten:</strong>&nbsp;Durch effizientere Prozesse und Automatisierung kann man die Kosten senken und Ressourcen optimal nutzen.</li>



<li><strong>Erhöhte Flexibilität:</strong>&nbsp;Die enge Zusammenarbeit und ständige Verbesserung der Prozesse ermöglichen es Unternehmen, schneller auf Veränderungen zu reagieren und Innovationen voranzutreiben.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Nachteile von DevOps</h3>



<p>Obwohl es zahlreiche Vorteile für Unternehmen und Entwicklerteams bietet, gibt es auch einige Nachteile, die man bei der Einführung und Umsetzung dieses Ansatzes berücksichtigen sollte:</p>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li><strong>Kulturelle Herausforderungen:</strong>&nbsp;Eine der größten Herausforderungen bei der Implementierung von DevOps ist der Wandel der Unternehmenskultur. Die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und IT-Experten im Betrieb erfordert eine Änderung von Denkmustern und Arbeitsweisen, was nicht immer einfach ist.</li>



<li><strong>Anfangsinvestition:</strong>&nbsp;Um es erfolgreich umzusetzen, müssen Unternehmen oft in neue Tools, Technologien und Schulungen investieren. Dies kann insbesondere für kleinere Unternehmen eine finanzielle Belastung darstellen.</li>



<li><strong>Komplexität:</strong>&nbsp;Die Einführung von DevOps kann zu erhöhter Komplexität führen, da man zusätzliche Prozesse und Tools in den Entwicklungs- und Betriebsablauf integrieren muss. Dies erfordert eine umfangreiche Planung und Koordination, um effizient und erfolgreich zu sein.</li>



<li><strong>Widerstand im Team:</strong>&nbsp;Nicht alle Teammitglieder sind von Anfang an von den Vorteilen von DevOps überzeugt. Einige können skeptisch sein oder den Wandel ablehnen, was zu Konflikten und Spannungen innerhalb des Teams führen kann.</li>



<li><strong>Sicherheitsrisiken:</strong>&nbsp;Trotz des DevSecOps-Ansatzes, bei dem man Sicherheit in den Entwicklungsprozess integriert, kann die Einführung von DevOps zu zusätzlichen Sicherheitsrisiken führen. Zum Beispiel kann die automatisierte Bereitstellung von Code unbeabsichtigte Sicherheitslücken oder Fehler aufweisen, die Angreifern ausnutzen könnten.</li>



<li><strong>Kontinuierliche Anpassung:</strong>&nbsp;Da DevOps ein agiles Vorgehen erfordert, müssen sich Teams ständig an neue Technologien, Methoden und Prozesse anpassen. Dies kann anstrengend und zeitaufwändig sein und dazu führen, dass sich einige Mitarbeiter überfordert fühlen.</li>
</ol>



<p>Um diese Nachteile zu minimieren, ist es wichtig, bei der Einführung von DevOps eine gut durchdachte Strategie zu verfolgen, die alle Aspekte des Prozesses berücksichtigt. Offene Kommunikation, Schulungen und das Sammeln von Feedback sind entscheidend, um ein erfolgreiches DevOps-Umfeld zu schaffen und die möglichen Nachteile zu bewältigen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Best Practices für DevOps</h3>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li><strong>Kultur der Zusammenarbeit fördern:</strong>&nbsp;Es ist entscheidend, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem Entwickler und IT-Experten im Betrieb offen kommunizieren und zusammenarbeiten können.</li>



<li><strong>Tools und Technologien nutzen:</strong>&nbsp;Für eine erfolgreiche Implementierung von DevOps ist es wichtig, geeignete Tools und Technologien einzusetzen, um Prozesse zu automatisieren und die Zusammenarbeit zu erleichtern. Dazu zählen CI/CD-Tools wie <a href="https://ceosbay.com/2022/12/18/erklaerung-jenkins/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jenkins</a> oder GitLab bzw. <a href="https://ceosbay.com/2022/11/19/erklaerung-github/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">GitHub</a>, Container-Technologien wie <a href="https://ceosbay.com/2022/10/28/laufzeitumgebung-fuer-softwareanwendungen-docker/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Docker</a> und <a href="https://ceosbay.com/2022/12/24/erklaerung-kubernetes/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kubernetes</a> sowie Monitoring- und Logging-Tools wie Grafana und ELK Stack.</li>



<li><strong>Infrastruktur als Code (IaC) einsetzen:</strong>&nbsp;Mit IaC können Entwickler und Betriebsteams die Infrastruktur ähnlich wie bei Softwareanwendungen entwickeln, verwalten und versionieren. Dadurch kann man die Konsistenz und Reproduzierbarkeit der Umgebungen gewährleisten. Beispiele für IaC-Tools sind Terraform, Ansible und Chef.</li>



<li><strong>Monitoring und Feedback:</strong>&nbsp;Um kontinuierlich zu lernen und Verbesserungen voranzutreiben, sollten Unternehmen umfangreiches Monitoring einsetzen, um Probleme frühzeitig zu erkennen und Feedback in den Entwicklungsprozess einfließen zu lassen.</li>



<li><strong>Sicherheit integrieren:</strong>&nbsp;Man sollte auch den Aspekt der Sicherheit berücksichtigen, indem Entwickler und Betriebsteams eng mit Sicherheitsexperten zusammenarbeiten. Der Ansatz &#8222;DevSecOps&#8220; betont die Integration von Sicherheitsmaßnahmen in den gesamten Softwarelebenszyklus.</li>



<li><strong>Experimentieren und Lernen:</strong>&nbsp;Man sollte DevOps-Teams immer wieder ermutigen, kontinuierlich neue Technologien, Prozesse und Methoden auszuprobieren, um aus Fehlern zu lernen und Innovationen voranzutreiben.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>DevOps ist eine transformative Strategie, die in der modernen Softwareentwicklung unerlässlich geworden ist. Durch die Zusammenarbeit zwischen Entwicklern und IT-Experten im Betrieb, die Automatisierung von Prozessen und den kontinuierlichen Feedback- und Lernprozess wird die Softwareentwicklung beschleunigt, die Qualität verbessert und die Flexibilität erhöht.</p>



<p>Die Einführung von DevOps erfordert jedoch Zeit und Engagement, um sowohl die Kultur als auch die notwendigen Technologien und Prozesse in einem Unternehmen zu etablieren. Eine erfolgreiche Implementierung von DevOps setzt voraus, dass Unternehmen bereit sind, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und ihre Teams mit den notwendigen Ressourcen und dem Wissen auszustatten. Der Einsatz von Best Practices und eine fortwährende Verbesserung der Prozesse sind Schlüsselfaktoren für den Erfolg von DevOps in der Softwareentwicklung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/03/02/erklaerung-devops/">DevOps &#8211; Entwickeln, bereitstellen und verbessern</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>CSS &#8211; Die Sprache für ansprechendes Webdesign und kreative Freiheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 18:17:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Cascading Style Sheets, besser bekannt als CSS, ist eine entscheidende Technologie zur Gestaltung und Präsentation von Inhalten im Web. Seit der Einführung im Jahr 1996 hat CSS die Art und Weise revolutioniert, wie Entwickler das &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/02/27/erklaerung-css/">CSS &#8211; Die Sprache für ansprechendes Webdesign und kreative Freiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Cascading Style Sheets, besser bekannt als CSS, ist eine entscheidende Technologie zur Gestaltung und Präsentation von Inhalten im Web. Seit der Einführung im Jahr 1996 hat CSS die Art und Weise revolutioniert, wie Entwickler das Erscheinungsbild von Websites und Webanwendungen gestalten.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Kurze Zeitreise</h3>



<p>CSS (Cascading Style Sheets) entstand in den 90er Jahren als Reaktion auf die wachsende Komplexität des Webdesigns und das Bedürfnis, eine klarere Trennung zwischen Inhalt (<a href="https://ceosbay.com/2022/12/29/erklaerung-html/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HTML</a>) und Gestaltung (CSS) zu erreichen. Bis dahin verwendeten Webdesigner und Entwickler hauptsächlich <a href="https://ceosbay.com/2022/12/29/erklaerung-html/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">HTML</a>-Tags und -Attribute, um das Design einer Webseite zu kontrollieren. Diese Praxis führte jedoch zu unübersichtlichem und schwer wartbarem Code und schränkte die kreativen Möglichkeiten ein.</p>



<p>Der norwegische Informatiker und Web-Pionier Håkon Wium Lie ist der Hauptentwickler von Cascading Style Sheets. Zusammen mit dem belgischen Informatiker Bert Bos schlug er 1994 die Idee von CSS vor. Lie arbeitete zu dieser Zeit am CERN (der Europäischen Organisation für Kernforschung) und war am Projekt beteiligt, das zum ersten Webbrowser führte, dem WorldWideWeb (später umbenannt in Nexus). Lie und Bos erkannten, dass man eine Lösung für das Design-Problem finden musste, und entwickelten das Konzept der Cascading Style Sheets.</p>



<p>Später übernahm World Wide Web Consortium (W3C) Cascading Style Sheets. Eine internationale Organisation, die Webstandards entwickelt und pflegt. Das W3C veröffentlichte CSS Level 1 (CSS1) im Jahr 1996. Relativ schnell nahm man es als Webstandard auf. Seitdem hat sich Cascading Style Sheets stetig weiterentwickelt und umfasst mittlerweile mehrere Versionen und Module, die unterschiedliche Aspekte des Webdesigns abdecken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die Syntax von CSS</h3>



<p>Ein CSS besteht aus Regelsätzen, die jeweils aus einem Selektor und einer Deklaration bestehen. Der Selektor bestimmt, auf welche Elemente man die Stilregeln anwendet, während die Deklaration eine oder mehrere Eigenschaften und deren Werte definiert, die man auf die ausgewählten Elemente angewenden möchte.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel:</h4>



<pre class="wp-block-code"><code>h1 {
  color: red;
  font-size: 24px;
}</code></pre>



<h3 class="wp-block-heading">Selektoren</h3>



<p>Selektoren sind die grundlegenden Bausteine eines CSS-Stylesheets. Sie bestimmen, welche HTML-Elemente von den definierten Stilregeln betroffen sind. Es gibt verschiedene Arten von Selektoren, wie z.B. Element-Selektoren, Klassen-Selektoren, ID-Selektoren und Pseudoklassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Das Box-Modell von CSS</h3>



<p>Eines der grundlegenden Konzepte in CSS ist das Box-Modell. Die Darstellung aller Elemente auf einer Webseite erfolgt als rechteckige Box.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Diese bestehen aus den folgenden vier Bereichen:</h4>



<ol class="wp-block-list" type="1">
<li>Inhalt</li>



<li>Padding</li>



<li>Border</li>



<li>Margin.</li>
</ol>



<p>Durch die Manipulation dieser Bereiche kann man das Layout und die Anordnung von Elementen auf der Webseite steuern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Responsive Webdesign</h3>



<p>Das Aufkommen von mobilen Geräten hat die Wichtigkeit von Responsive Webdesign signifikant erhöht. CSS bietet verschiedene Techniken, um Websites auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen und Geräten optimal darzustellen. Die bekannteste Technik ist die Verwendung von Media Queries, die es ermöglichen, verschiedene Cascading Style Sheet Regeln abhängig von der Bildschirmgröße oder anderen Geräteeigenschaften anzuwenden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit:</h3>



<p>CSS ist immer noch ein unverzichtbares Werkzeug für Webdesigner und Entwickler. Durch das Verständnis der Grundlagen und der zugrundeliegenden Konzepte kann man das Aussehen und die Benutzererfahrung von Webseiten und Webanwendungen drastisch verbessern. Die Flexibilität und Leistungsfähigkeit von CSS eröffnen eine Welt der kreativen Möglichkeiten und helfen dabei, das Web nach den eigenen Vorstellungen zu gestalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/02/27/erklaerung-css/">CSS &#8211; Die Sprache für ansprechendes Webdesign und kreative Freiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>Frameworks &#8211; Effiziente Entwicklung und eine höhere Qualität durch Rahmenwerke</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2022 10:31:37 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Frameworks &#8211; Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um Rahmenwerke oder ein Grundgerüst, die dem Programmierer die Bestimmung der&#160;grundlegenden&#160;Architektur der Software ermöglichen. Frameworks kommen in der Regel bei der objektorientierten Programmierung zum &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2022/11/14/erklaerung-frameworks/">Frameworks &#8211; Effiziente Entwicklung und eine höhere Qualität durch Rahmenwerke</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Frameworks &#8211; Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um Rahmenwerke oder ein Grundgerüst, die dem Programmierer die Bestimmung der&nbsp;grundlegenden&nbsp;Architektur der Software ermöglichen. Frameworks kommen in der Regel bei der objektorientierten Programmierung zum Einsatz. Sie umfassen eine Laufzeitumgebung, Bibliotheken und eine Reihe weiterer Komponenten, um die optimale Grundstruktur zur Verfügung zu stellen. Die Basisbausteine sind in konkrete und abstrakte Klassen unterteilt. Diese stehen einem Programmierer direkt zur Verfügung, was zu einer enormen Zeiteinsparung führt. Vor allem, da die Elemente nicht jedes Mal neu programmiert werden müssen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ab wann werden Frameworks relevant?</h3>



<p>In der Regel definiert man als Programmierer oder als Team, zu Beginn eines Projekts, auf Basis der Anforderungen und der wirtschaftlichen Aspekte, die Herangehensweise. </p>



<p>Man hat immer die Auswahl, alles von Grund auf selber bzw. nativ zu programmieren, was zwar eine extrem individuelle Lösung darstellt und alles bis auf das kleinste Detail erstellt bzw. programmiert werden kann, ein CMS (Content Management System = Eine Software zur gemeinschaftlichen Erstellung, Bearbeitung, Organisation und Darstellung digitaler Inhalte zumeist zur Verwendung in Webseiten aber auch in anderen Medienformen) zu nutzen &#8211; Wobei ich Zweites in einem separaten Beitrag ausführlich thematisieren möchte (Übrigens basiert diese Webseite auch auf einem CMS. In diesem Fall handelt es sich um eine WordPress-Instanz). Und dann gibt es natürlich Frameworks. Wobei die Anforderungen an die Professionalität des Entwicklers bei dieser Herangehensweise relativ hoch angesiedelt sind. Allerdings muss man sagen, dass das hohe Maß an Flexibilität und die Verfügbarkeit ausgefeilter Struktur-Merkmale nicht unwesentlich sind.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Frameworks gibt es?</h3>



<p>Application Frameworks: Als Grundgerüst für die Programmierung von Anwendungen mit spezifischen Strukturen und Funktionen.</p>



<p>Web-Frameworks: Für die Entwicklung und Programmierung dynamischer Web-Sites und Web-Anwendungen.</p>



<p>Komponenten-Frameworks: Als Umgebungsrahmen für die Programmierung und Einbindung von Programm-Paketen.</p>



<p>Domain Frameworks: Als Rahmen für vordefinierte Problembereiche.</p>



<p>Coordination Frameworks: Zur Einrichtung von Geräte-Interaktionen bzw. für die Abfolge zu steuernder Einzelschritte.</p>



<p>Class Frameworks: Zur Zusammenfassung von „Klassen“ und „Methoden“, im Sinne einer optimalen Unterstützung des Programmierers bei der Implementierung seiner spezifischen Anwendungen.</p>



<p>Test Frameworks: Für das Testen von Programmen. Klassische Beispiele hierfür sind „<a href="https://www.selenium.dev" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Selenium</a>“ für den Test von Webanwendungen und „JUnit“ für den Test von Modulen. <a href="https://ceosbay.com/2022/11/25/selenium/">Selenium</a> habe ich in diesem <a href="https://ceosbay.com/2022/11/25/selenium/">Beitrag</a> thematisiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Eines der Vorteile ist, wie bereits erwähnt, dass Wiederkehrende Aufgaben schneller abgewickelt werden können, da im Framework bereits eine Reihe an Elementen vorprogrammiert sind. Diese können beliebig oft verwendet werden.&nbsp;Darüberhinaus beinhalteten Frameworks Basis-Bausteine, die auf die Design-Struktur eines Programms Einfluss nehmen. Sie bieten sich in der Regel bei speziellen Anforderungen  und individuellen Lösungen an, so kann das vom Framework zur Verfügung gestellte Programmier-Gerüst eine gute Wahl darstellen. Nichtsdestotrotz sollte man meines Erachtens nach bei &#8222;kleineren&#8220; Projekten die Nutzung von Content Management Systemen in Erwägung ziehen. Schlussendlich, hängt die Wahl der jeweiligen Herangehensweise und die Effizienz, in der das Projekt realisiert wird, häufig von der Qualifikation und dem Skillset eines jeden Programmierers ab.</p>
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