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	<title>Akzeptanztest Archive - CEOsBay</title>
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	<title>Akzeptanztest Archive - CEOsBay</title>
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		<title>Entscheidungstabellentest &#8211; Effektivität trifft Präzision</title>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2023 18:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ein effizientes Werkzeug zur Überprüfung der Funktionalität von Software und zur Identifizierung von Testfällen ist der Entscheidungstabellentest. In diesem Blog-Beitrag beschäftige ich mich mit diesem Testverfahren, dessen Ursprüngen, Anwendungen und Vorteilen. Was ist der Entscheidungstabellentest? &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/10/16/entscheidungstabellentest-effektivitaet-trifft-praezision/">Entscheidungstabellentest &#8211; Effektivität trifft Präzision</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<p>Ein effizientes Werkzeug zur Überprüfung der Funktionalität von Software und zur Identifizierung von Testfällen ist der Entscheidungstabellentest. In diesem Blog-Beitrag beschäftige ich mich mit diesem Testverfahren, dessen Ursprüngen, Anwendungen und Vorteilen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was ist der Entscheidungstabellentest?</h3>



<p>Der Entscheidungstabellentest, auch bekannt als Decision Table Testing, ermöglicht die systematische Überprüfung von Systemverhalten auf Basis unterschiedlicher Eingaben. Hierbei steht die Kombination verschiedener Eingabeparameter und die resultierenden Ausgaben im Fokus.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ursprung des Entscheidungstabellentests</h3>



<p>Die Wurzeln des Entscheidungstabellentests liegen in den 1960er Jahren. Entwickler suchten nach einer Möglichkeit, die Verarbeitungslogik von Informationssystemen zu dokumentieren und zu verifizieren. Sie fanden in den Entscheidungstabellen ein effizientes Mittel, komplexe Geschäftsregeln und Entscheidungslogiken übersichtlich darzustellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie geht man den Entscheidungstabellentest an?</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Identifikation der Entscheidungsparameter</strong>: Zuerst identifiziert man die relevanten Eingangsparameter und Ausgaben für den zu testenden Prozess oder das System.</li>



<li><strong>Erstellung der Tabelle</strong>: Für jeden Eingangsparameter wird eine Zeile angelegt. Zusätzlich gibt es Zeilen für die jeweiligen Ausgaben. In den Spalten werden verschiedene Kombinationen der Eingaben und die dazugehörigen erwarteten Ausgaben dargestellt.</li>



<li><strong>Ausarbeitung der Testfälle</strong>: Anhand der Tabelle lassen sich Testfälle erstellen, die alle möglichen Kombinationen von Eingaben abdecken.</li>



<li><strong>Testdurchführung</strong>: Jeder Testfall wird nun gegen das System oder den Prozess ausgeführt und die tatsächlichen Ausgaben mit den erwarteten Ergebnissen verglichen.</li>
</ol>



<h3 class="wp-block-heading">Beispiele für den Einsatz vom Entscheidungstabellentest</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Online-Bestellsysteme</strong>: Bei einem Bestellsystem können verschiedene Parameter wie Artikelverfügbarkeit, Versandoptionen und Zahlungsmethoden kombiniert werden, um verschiedene Szenarien zu testen.</li>



<li><strong>Kreditsysteme in Banken</strong>: Banken können Entscheidungstabellen nutzen, um verschiedene Kreditantrags-Szenarien durchzuspielen, z.B. bei unterschiedlichen Einkommen, Kreditbeträgen oder Laufzeiten.</li>



<li><strong>Heizungssysteme</strong>: Bei der Entwicklung von intelligenten Heizungssystemen können unterschiedliche Temperatureinstellungen, Uhrzeiten und Modi kombiniert werden, um das Verhalten des Systems unter verschiedenen Bedingungen zu testen.</li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Genereller Überblick über die Struktur</h3>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Eingangsbedingungen (oben links)</strong>: Dieser Bereich listet alle möglichen Eingabebedingungen oder -parameter auf.</li>



<li><strong>Ausgabehandlungen (unten links)</strong>: Hier werden die möglichen Ausgaben oder Aktionen des Systems aufgeführt.</li>



<li><strong>Entscheidungsregeln (oben rechts)</strong>: In diesem Abschnitt werden verschiedene Kombinationen der Eingabebedingungen aufgeführt. Jede Spalte repräsentiert einen Testfall.</li>



<li><strong>Ergebnisse der Entscheidungsregeln (unten rechts)</strong>: Hier werden die erwarteten Ausgaben für jede Regelkombination dargestellt.</li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading">Beispiel: Einfaches Online-Bestellsystem</h4>



<p>Angenommen, wir haben ein einfaches Bestellsystem, in dem die Kunden entweder per Kreditkarte oder PayPal bezahlen können und es gibt eine Überprüfung, ob der Artikel vorrätig ist.</p>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th><strong>Eingangsbedingungen/Ausgabehandlungen</strong></th><th><strong>Regel 1</strong></th><th><strong>Regel 2</strong></th><th><strong>Regel 3</strong></th><th><strong>Regel 4</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td>Artikel verfügbar?</td><td>Ja</td><td>Ja</td><td>Nein</td><td>Nein</td></tr><tr><td>Zahlungsmethode = Kreditkarte?</td><td>Ja</td><td>Nein</td><td>Ja</td><td>Nein</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Zahlungsmethode = PayPal?</th><th>Nein</th><th>Ja</th><th>Nein</th><th>Ja</th></tr></thead><tbody><tr><td>Bestellung akzeptieren?</td><td>Ja</td><td>Ja</td><td>Nein</td><td>Nein</td></tr><tr><td>Hinweis &#8222;Artikel nicht verfügbar&#8220; anzeigen?</td><td>Nein</td><td>Nein</td><td>Ja</td><td>Ja</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Für <strong>Regel 1</strong> ist der Artikel verfügbar, und die Zahlung erfolgt per Kreditkarte. Für die Bestellung erfolgt die Akzeptanz und es gibt keinen Hinweis zur Nichtverfügbarkeit des Artikels. Bei <strong>Regel 3</strong> ist der Artikel jedoch nicht verfügbar, und es spielt keine Rolle, welche Zahlungsmethode der User gewählt hat: Die Bestellung ist inakzeptabel und es erfolgt der Hinweis auf Nichtverfügbarkeit.</p>



<p>Auf diese Weise kann man verschiedene Kombinationen von Eingabeparametern testen und die erwarteten Ausgaben systematisch darstellen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Konkrete Anwendung in der Praxis</h3>



<p>Die vorherige Erklärung bietet einen generellen Überblick über die Struktur einer Entscheidungstabelle. Für eine konkrete Anwendung in der Praxis muss man oft spezifischere Details berücksichtigen. Nachfolgend ein detaillierteres Beispiel, um das Konzept besser zu illustrieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Rabattsystem eines Online-Shops</h4>



<p>Ein Online-Shop bietet seinen Kunden Rabatte an, die auf der Gesamtmenge der gekauften Artikel und dem Kundenstatus basieren.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Regeln:</h4>



<ol class="wp-block-list">
<li>Standardkunden erhalten bei einer Bestellung von mehr als 10 Artikeln einen Rabatt von 5%.</li>



<li>Premiumkunden erhalten immer einen Rabatt von 5%.</li>



<li>Bei einer Bestellung von mehr als 20 Artikeln erhalten alle Kunden einen Rabatt von 10%.</li>
</ol>



<h4 class="wp-block-heading">Entscheidungstabelle:</h4>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th><strong>Eingangsbedingungen/Ausgabehandlungen</strong></th><th><strong>Regel 1</strong></th><th><strong>Regel 2</strong></th><th><strong>Regel 3</strong></th><th><strong>Regel 4</strong></th></tr></thead><tbody><tr><td>Anzahl der Artikel &gt; 10?</td><td>Ja</td><td>Ja</td><td>Nein</td><td>Nein</td></tr><tr><td>Anzahl der Artikel &gt; 20?</td><td>Nein</td><td>Ja</td><td>Nein</td><td>Nein</td></tr></tbody></table></figure>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th>Kundenstatus = Premium?</th><th>Ja</th><th>Ja</th><th>Ja</th><th>Nein</th></tr></thead><tbody><tr><td>Rabatt = 5%?</td><td>Ja</td><td>Nein</td><td>Ja</td><td>Nein</td></tr><tr><td>Rabatt = 10%?</td><td>Nein</td><td>Ja</td><td>Nein</td><td>Nein</td></tr><tr><td>Kein Rabatt?</td><td>Nein</td><td>Nein</td><td>Nein</td><td>Ja</td></tr></tbody></table></figure>



<h4 class="wp-block-heading">In dieser Tabelle:</h4>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Regel 1</strong> repräsentiert einen Premiumkunden, der 11-20 Artikel kauft. Dieser erhält einen Rabatt von 5%.</li>



<li><strong>Regel 2</strong> repräsentiert einen Premiumkunden, der mehr als 20 Artikel kauft. Dieser erhält einen Rabatt von 10% (da der 5%-Rabatt für Premiumkunden in diesem Fall vom höheren Mengenrabatt überschrieben wird).</li>



<li><strong>Regel 3</strong> repräsentiert einen Premiumkunden, der 10 oder weniger Artikel kauft. Dieser erhält den standardmäßigen 5%-Rabatt für Premiumkunden.</li>



<li><strong>Regel 4</strong> repräsentiert einen Standardkunden, der 10 oder weniger Artikel kauft. Dieser erhält keinen Rabatt.</li>
</ul>



<p>Durch die Entscheidungstabelle stellt man klar, welchen Rabatt man unter welchen Bedingungen gewährt. Sie bietet einen systematischen Ansatz, um sicherzustellen, dass man alle Kombinationen von Bedingungen testet.</p>



<h4 class="wp-block-heading">In der nachfolgenden Tabelle gilt es, die möglichen Testfälle für alle Aktionen zu ermitteln:</h4>



<figure class="wp-block-table"><table><thead><tr><th class="has-text-align-left" data-align="left">Bedingungen:</th><th>I</th><th>II</th><th>III</th><th>IV</th><th>V</th><th>VI</th><th>VII</th></tr></thead><tbody><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><strong>Bedingung A</strong></td><td>x</td><td>x</td><td>x</td><td>x</td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><strong>Bedingung B</strong></td><td>x</td><td>x</td><td></td><td></td><td>x</td><td>x</td><td></td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><strong>Bedingung C</strong></td><td>x</td><td></td><td>x</td><td></td><td>x</td><td></td><td>x</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><strong>Aktionen:</strong></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><strong>Aktion 1</strong></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td>x</td><td></td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><strong>Aktion 2</strong></td><td></td><td>x</td><td></td><td>x</td><td></td><td></td><td></td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><strong>Aktion 3</strong></td><td>x</td><td></td><td>x</td><td></td><td>x</td><td></td><td>x</td></tr><tr><td class="has-text-align-left" data-align="left"><strong>Aktion 4</strong></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td></td><td>x</td><td></td></tr></tbody></table></figure>



<p>Zur Ermittlung der Anzahl von Testfällen, die alle Aktionen abdecken, wird die Tabelle analysiert:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong>Aktion 1</strong> wird in Spalte VI abgedeckt.</li>



<li><strong>Aktion 2</strong> wird in den Spalten II und IV abgedeckt.</li>



<li><strong>Aktion 3</strong> wird in den Spalten I, III, V und VII abgedeckt.</li>



<li><strong>Aktion 4</strong> wird ebenfalls in Spalte VI abgedeckt.</li>
</ul>



<p>Durch Analyse der Tabelle ergeben sich die folgenden Testfälle:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li>Spalte I deckt Aktion 3 ab.</li>



<li>Spalte II deckt Aktion 2 ab.</li>



<li>Spalte VI deckt Aktion 1, Aktion 3 und Aktion 4 ab.</li>
</ol>



<p>Insgesamt werden 3 Testfälle benötigt, um alle Aktionen abzudecken.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Welche Software kann man dafür nutzen?</h3>



<p>Für den Entscheidungstabellentest und andere Softwaretest-Aktivitäten gibt es eine Reihe von Werkzeugen, die auf dem Markt verfügbar sind. Die Wahl des besten Tools hängt von den spezifischen Anforderungen, dem Budget und der Komplexität des Projekts ab. Hier sind einige der populären Werkzeuge, die in der Softwaretest-Community weit verbreitet sind:</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>JIRA + Zephyr</strong>: Atlassian&#8217;s JIRA, in Kombination mit dem Zephyr-Plugin, bietet eine umfassende Testmanagement-Lösung, die es Teams ermöglicht, Testfälle zu erstellen, zu verwalten und Berichte zu erstellen.</li>



<li><strong>TestRail</strong>: Ein beliebtes Testmanagement-Tool, das nahtlose Integrationen mit anderen gängigen Tools wie JIRA, Selenium und mehr bietet.</li>



<li><strong>Selenium</strong>: Ein <a href="https://ceosbay.com/2022/11/16/erklaerung-open-source/">Open-Source</a>-Tool für automatisierte Webanwendungstests. Es ist nicht speziell für den Entscheidungstabellentest entwickelt, man kann es aber zum Automatisieren von Testfällen verwenden, die man aus der Entscheidungstabelle ableitet.</li>



<li><strong>HP Quality Center (jetzt Teil von Micro Focus)</strong>: Ein umfassendes Testmanagement-Tool, das das Erstellen, Verwalten und Ausführen von Testfällen unterstützt.</li>



<li><strong>QTest</strong>: Eine moderne Testmanagement-Plattform, die Agile-Teams bei der Planung, Verfolgung und Ausführung von Testfällen unterstützt.</li>



<li><strong>SpecFlow</strong>: Ein <a href="https://ceosbay.com/2023/03/12/erklaerung-behavior-driven-development/">Behavior-Driven Development</a> (<a href="https://ceosbay.com/2023/03/12/erklaerung-behavior-driven-development/">BDD</a>) Tool, das man in Kombination mit der Gherkin-Syntax verwendet. Es kann zur Definition von Szenarien basierend auf Entscheidungstabellen und zur Automatisierung dieser Szenarien eingesetzt werden.</li>



<li><strong>Confluence</strong>: Auch wenn es primär ein Team-Kollaborations-Werkzeug ist, nutzen einige Teams Confluence, um Entscheidungstabellen zu erstellen und zu verwalten.</li>



<li><strong>Excel oder Google Sheets</strong>: Man kann auch einfache Tabellenkalkulationsprogramme verwenden, um Entscheidungstabellen zu entwerfen und zu verwalten. Sie bieten Flexibilität, sind aber nicht speziell für das Testen entwickelt.</li>
</ol>



<p>Es gibt viele weitere spezialisierte Tools auf dem Markt. Die Wahl hängt letztlich von den spezifischen Bedürfnissen des Testteams und den vorhandenen Technologie-Stacks ab. Es empfiehlt sich, eine gründliche Bewertung durchzuführen und möglicherweise einige Demos oder Testversionen auszuprobieren, bevor man sich für ein bestimmtes Tool entscheidet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Fazit</h3>



<p>Der Entscheidungstabellentest bietet eine strukturierte und systematische Methode, um komplexe Systeme oder Prozesse zu testen. Durch die umfassende Berücksichtigung aller möglichen Kombinationen von Eingaben gewährleistet dieser Test eine hohe Abdeckung und ermöglicht eine qualitativ hochwertige Qualitätssicherung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/10/16/entscheidungstabellentest-effektivitaet-trifft-praezision/">Entscheidungstabellentest &#8211; Effektivität trifft Präzision</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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		<title>V-Modell in der Softwareentwicklung &#8211; Leitfaden</title>
		<link>https://ceosbay.com/2023/07/14/v-modell-in-der-softwareentwicklung-leitfaden/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[CEO]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 15:49:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist das V-Modell? Das V-Modell ist ein Prozessmodell in der Softwareentwicklung, das sich durch seine konsistente Systematik auszeichnet. Es hat seinen Ursprung in der Verifikation und Validierung von Software. In diesem Beitrag versuche ich &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/07/14/v-modell-in-der-softwareentwicklung-leitfaden/">V-Modell in der Softwareentwicklung &#8211; Leitfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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<h2 class="wp-block-heading">Was ist das V-Modell?</h2>



<p>Das V-Modell ist ein Prozessmodell in der Softwareentwicklung, das sich durch seine konsistente Systematik auszeichnet. Es hat seinen Ursprung in der Verifikation und Validierung von Software. In diesem Beitrag versuche ich die Besonderheiten dieses Modells zu erläutern, die es zu einer effektiven Methode für die Entwicklung qualitativ hochwertiger Software machen.</p>



<p>Per Definition handelt es sich um ein lineares Verfahren zur Softwareentwicklung, das die Beziehung zwischen jedem Entwicklungsstadium und seinem entsprechenden Teststadium definiert. Es legt die Abfolge der Entwicklungsschritte in einer Art V-Form dar, wobei die linke Seite des &#8222;V&#8220; die Entwicklung und die rechte Seite die Integration und das Testen der Software darstellt.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img data-recalc-dims="1" fetchpriority="high" decoding="async" width="871" height="555" src="https://i0.wp.com/ceosbay.com/wp-content/uploads/2023/07/IllustrationVModell.png?resize=871%2C555&#038;ssl=1" alt="" class="wp-image-1886" srcset="https://i0.wp.com/ceosbay.com/wp-content/uploads/2023/07/IllustrationVModell.png?w=1024&amp;ssl=1 1024w, https://i0.wp.com/ceosbay.com/wp-content/uploads/2023/07/IllustrationVModell.png?resize=300%2C191&amp;ssl=1 300w, https://i0.wp.com/ceosbay.com/wp-content/uploads/2023/07/IllustrationVModell.png?resize=768%2C489&amp;ssl=1 768w" sizes="(max-width: 871px) 100vw, 871px" /></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Phasen im V-Modell</h2>



<p>Die linke Seite des V-Modells beinhaltet die Anforderungsdefinition, System- und Software-Design sowie die Implementierung der Software. Jede Phase auf der linken Seite hat eine korrespondierende Phase auf der rechten Seite, in der das Testen durchgeführt wird.</p>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Anforderungsdefinition</strong>: In dieser Phase werden die Anforderungen des Benutzers, des Systemanwenders oder des Kunden erfasst und dokumentiert. Dies bildet die Grundlage für die anschließende Entwurfsphase.</li>



<li><strong>Funktionaler Systementwurf bzw. Systemdesign</strong>: Hier werden die Architektur und das High-Level-Design des Systems erstellt. Folglich die Anforderungen auf Funktionen und Dialogabläufe des neuen Systems abgebildet. Man kann auch von der Definition der Hauptkomponenten des Systems und ihre Interaktion sprechen.</li>



<li><strong>Technischer Systementwurf bzw. Software-Design</strong>: In dieser Phase wird der detaillierte Entwurf der Software erstellt. Sie umfasst die Ausarbeitung der Einzelheiten der Software, die Erstellung von Algorithmen, Schnittstellen zur Systemumwelt und die Datenstrukturplanung. Man spricht auch von Komponenten, die möglichst unabhängig voneinander entwickelt werden können.</li>



<li><strong>Komponentenspezifikation</strong>: In dieser Phase werden für jedes Teilsystem Aufgabe, Verhalten, innerer Aufbau und Schnittstellen zu anderen Teilsystemen definiert.</li>



<li><strong>Programmierung</strong>: In dieser Phase wird der Code für die Software geschrieben. Sie basiert auf den Design-Entscheidungen, die in den vorherigen Phasen getroffen wurden. Jeder spezifizierte Baustein (Unit, Klasse usw.) wird in einer Programmiersprache (Siehe <a href="https://ceosbay.com/2023/02/25/erklaerung-c/">C++</a>, <a href="https://ceosbay.com/2023/03/16/erklaerung-java/">Java</a>, <a href="https://ceosbay.com/2022/11/12/javascript/">JavaScript</a>) entwickelt (programmiert bzw. implementiert).</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Auf der rechten Seite des V-Modells finden die entsprechenden Testphasen statt.</h2>



<ol class="wp-block-list">
<li><strong>Komponenten- bzw. Unit-Test</strong>: Hier wird der Code auf Ebene der elementauf Fehler überprüft. Jede Funktion oder Methode wird einzeln getestet, um sicherzustellen, dass sie korrekt arbeitet.</li>



<li><strong>Integrationstest</strong>: In dieser Phase wird überprüft, ob die verschiedenen Teile der Software richtig zusammenarbeiten.</li>



<li><strong>Systemtest</strong>: Hier wird das gesamte System getestet, um sicherzustellen, dass es als Ganzes funktioniert.</li>



<li><strong>Akzeptanztest bzw. Abnahmetest</strong>: Dieser Test wird durchgeführt, um zu überprüfen, ob das System die ursprünglich festgelegten Anforderungen erfüllt.</li>
</ol>



<h2 class="wp-block-heading">Vorteile des V-Modells</h2>



<p>Die Vorgehensweise des V-Modells bietet verschiedene Vorteile. Durch die strikte Trennung von Entwicklungs- und Testphasen ist eine klare Struktur gegeben, die es den Entwicklern ermöglicht, sich auf eine Aufgabe zur Zeit zu konzentrieren. Zudem erlaubt das Modell eine frühe Fehlererkennung und -behebung, da jeder Entwicklungsschritt von einem spezifischen Test begleitet wird.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<p>Das V-Modell ist ein wichtiger Bestandteil der Softwareentwicklung. Durch seine systematische und strukturierte Herangehensweise hilft es Entwicklerteams, qualitativ hochwertige Software zu erstellen und gleichzeitig effizient zu arbeiten. Obwohl es nicht in jedem Entwicklungsprojekt zum Einsatz kommt, kann es in den richtigen Kontexten einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Softwarequalität und -effizienz leisten. Insbesondere ist es nicht zu empfehlen, wenn Agilität und Flexibilität gefordert sind, wie beispielsweise in Start-ups oder bei der Entwicklung von Webanwendungen. Doch in Sektoren, in denen Robustheit, Sicherheit und Zuverlässigkeit der Software von zentraler Bedeutung sind, hat sich das V-Modell als äußerst wertvoll erwiesen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://ceosbay.com/2023/07/14/v-modell-in-der-softwareentwicklung-leitfaden/">V-Modell in der Softwareentwicklung &#8211; Leitfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://ceosbay.com">CEOsBay</a>.</p>
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